54,2 Mio. Euro aus EU-Geldern wurden für das Community Nursing gemäß dem österreichischen Aufbau- und Resilienzplan (ARP) zur Verfügung gestellt. Damit können vorerst insgesamt 192 Community Nurses als Vollzeitäquivalente gefördert werden. Ziel ist es, das Pflegesystem auf kommunaler Ebene - in den Dörfern, Gemeinden und Städten - weiterzuentwickeln und die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Community Nurses sollen individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen und dazu beitragen, dass in den Gemeinden und Regionen Barrieren und Ungleichheiten im Zugang zu professioneller Unterstützung abgebaut bzw. beseitigt werden. Die fachlich ausgebildeten, erfahrenen Fachkräfte sind als zentrale Ansprechpersonen in der lokalen Gesundheitsversorgung vorgesehen und sollen niederschwellig, wohnortnah und bedarfsorientiert ihre Unterstützung anbieten.
APA
Community Nursing mit 95 geförderten Projekten gestartet
Bereits 95 Community Nursing-Projekte befinden sich hierzulande in Umsetzung. Für Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) handelt es sich dabei um einen "Meilenstein", wie er am Montag in Wien bei einer Auftaktveranstaltung zu den mit Mitteln der Europäischen Kommission geförderten Pilot-Projekten erklärte. Community Nurses sollen in pflegerischer Hinsicht "das Potenzial in der gemeindenahen Versorgung ausbauen und stärken", sagte Rauch.