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Durchs Fegefeuer mit "Zehn Ave Maria" in die queere Hölle
Angeblich hat Gott am Ende der ersten Woche den Menschen als Krönung der Schöpfung auf den paradiesischen Boden gesetzt, damit er sich um alles kümmere. Das Dokumentartheater "Zehn Ave Maria" von Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura beleuchtet, wie sich der Mensch als Verwalter der Religion durch die Jahrhunderte angestellt hat, sodass am Ende die Frage steht: "Hat es sich gelohnt?". Gelohnt hat sich jedenfalls die Premiere Samstagabend in den Linzer Kammerspielen.
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