Beide Seiten hatten sich gegenseitig für die neuerlichen Kämpfe verantwortlich gemacht. Diese hatten Befürchtungen ausgelöst, der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt um die Kontrolle von Berg-Karabach könnte wieder eskalieren.

Zuletzt hatten sich beide Seiten im Herbst 2020 sechs Wochen lang heftige Kämpfe um Berg-Karabach geliefert, mehr als 6500 Menschen wurden dabei getötet. Die Gefechte endeten mit einer von Russland vermittelten Waffenstillstandsvereinbarung, nach deren Bestimmungen Armenien große Gebiete abtreten musste.