Dazu brauche es aber auch einen Risikostrukturausgleich zwischen den Kassen und einheitliche Hebesätze (Pensionsbeiträge) für Pensionisten, hieß es. Sogar ein Antrag zur umfassenden Leistungsharmonisierung nur für die Versicherten innerhalb der ÖGK (die aus der Fusion der neun Gebietskrankenkassen entstanden ist, Anm.), der von den roten Arbeitnehmervertretern im ÖGK-Verwaltungsrat eingebracht wurde, sei von der ÖVP/FPÖ/ÖAAB-Mehrheit in der ÖGK abgelehnt worden.
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SPÖ fordert Leistungsharmonisierung der Krankenkassen
Nach der von der türkis-blauen Bundesregierung beschlossenen Sozialversicherungsreform macht die SPÖ Druck für eine Leistungsharmonisierung zwischen den Krankenkassen. "Für die Versicherten ist es wichtig, dass es in der österreichischen Krankenversicherung gleiche Leistungen gibt, egal, in welchem Beruf oder wo sie arbeiten und wie viel sie einzahlen", so der Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Andreas Huss, am Montag.
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