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"Tragödienbastard" im Schauspielhaus
Weg mit dem Besen, her mit dem Uniabschluss - und das am besten noch mit herausragenden Noten. Aus diesem Aufstiegsnarrativ ist es höchste Zeit auszubrechen, wird die namenlose Migrantin nicht müde zu betonen. Als Göttin der Nacht mit viel Glamour fühlt sie sich in "Tragödienbastard", dem ersten Theatertext von Ewelina Benbenek, wesentlich wohler. Florian Fischer brachte das von trübsinnigen bis aufmüpfigen Monologen geprägte Stück im Schauspielhaus Wien zur Uraufführung.