Frankreichs oberster Anti-Terror-Ermittler Francois Ricard erklärte, der mutmaßliche Täter vom Donnerstag, ein 1999 geborener Tunesier, sei am 20. September auf der italienischen Insel Lampedusa nach Europa gelangt. Der Tatverdächtige sei Donnerstagfrüh mit dem Zug in Nizza angekommen und habe sich dann zu der Kirche begeben. Dort habe er eine 60-jährige Frau enthauptet und den 55-jährigen Mesner erstochen. Er habe auch auf eine 44-jährige Frau eingestochen, die zunächst noch in ein nahe gelegenes Café flüchten und Alarm schlagen konnte, bevor sie starb.
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Frankreich fürchtet neue Anschläge nach Enthauptung in Nizza
Einen Tag nach der Enthauptung einer Frau und der Tötung zweier weiterer Menschen in einer Kirche in Nizza fürchtet Frankreichs Regierung neue Anschläge dieser Art. Frankreich befinde sich in einem "Krieg gegen die islamistische Ideologie", so Innenminister Gerald Darmanin am Freitag. Deshalb werde es weitere Vorfälle wie "diese schrecklichen Angriffe" geben. In überwiegend muslimischen Ländern kam es indes erneut zu Protesten gegen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.
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