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Wieder Angriff mit vier Toten in Kenia

Wenige Tage nach einem Al-Shabaab-Anschlag auf einen Stützpunkt in Kenia ist es zu einem weiteren Angriff der Terrorgruppe mit mindestens vier Toten gekommen. Kämpfer der Miliz Al-Shabaab hätten versucht, am Dienstag einen Telekommunikationsmast in der Nähe von Dadaab im Osten des Landes anzugreifen, teilte die Polizei mit. Sie töteten demnach vier Menschen, darunter ein Kind.

 

Polizisten, die auf Patrouille waren, konnten demnach eingreifen und zwei Angreifer außer Gefecht setzen, wie es hieß. Es war unklar, ob sie getötet wurden. Nach den restlichen Angreifern werde gesucht.

Erst am Sonntag hatten Al-Shabaab-Kämpfer einen auch von US-Soldaten genutzten Stützpunkt an der Küste Kenias angegriffen. Dabei wurden ein US-Soldat und zwei Mitarbeiter eines Dienstleisters des US-Militärs getötet. Das US-Militär hatte am Montag verkündet, es werde Verstärkung in das ostafrikanische Land schicken.

Al-Shabaab kämpft in Kenias Nachbarland Somalia seit Jahren um die Vorherrschaft. Sie kontrollieren große Gebiete des Landes und verüben immer wieder Anschläge. Die USA unterstützt die Regierung Somalias im Kampf gegen die Terrorgruppe mit Luftangriffen und Kenia stellt Truppen für eine Mission der Afrikanischen Union (AU). Daher greift Al-Shabaab auch immer wieder Ziele in Kenia an, vor allem in der Nähe der Grenze. Es kommt aber auch immer wieder zu Anschlägen in der Hauptstadt Nairobi, wie etwa ein Angriff auf einen Hotelkomplex in Nairobi im Jänner 2019 mit mehr als 20 Toten.

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