Gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien hielt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sein Veto beim EU-Gipfel in Brüssel aufrecht. Gegen Albanien hatten auch Dänemark und die Niederlande Vorbehalte geäußert. Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein zeigte sich von dem Ergebnis der Beratungen enttäuscht. "Ich und andere Staaten haben sich sehr eingesetzt für den Beginn der Beitrittsverhandlungen", sagte sie.
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EU verschiebt Entscheidungen zu Erweiterung und Budget
Einzig der Brexit soll planmäßig zum 1. November vollzogen werden. Ansonsten haben die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem am Freitag zu Ende gegangenen Gipfeltreffen wichtige Entscheidungen zur EU-Erweiterung und zum nächsten EU-Mehrjahresbudget auf 2020 verschoben.
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