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Weniger Angriffe auf Asylbewerberheime in Deutschland

Die Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime in Deutschland ist im Vorjahr deutlich gesunken, dennoch wird aber fast jeden zweiten Tag eine solche Unterkunft attackiert. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf vorläufige Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) berichtet, wurden bis Anfang Dezember 2018 (Stand 3. Dezember) bundesweit 143 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert.

 

Statistisch wurde alle 2,3 Tage ein Angriff verübt. 2017 wurden noch 312 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert. Bei den Daten handelt es sich um vorläufige Zahlen, in der Regel gibt es noch Nachmeldungen. Die endgültigen Daten für 2018 will das BKA Anfang April vorlegen. Als ein Grund für die rückläufigen Zahlen gilt, dass weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen und daher viele Notunterkünfte geschlossen wurden.

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise erreichten die Angriffe 2015 den Höchststand mit 1031 Attacken. 2016 waren es dann noch 995 Übergriffe, 2017 nur noch 312. Vor der Flüchtlingskrise gab es 2014 noch 199 solcher Angriffe.

2018 waren dem Bericht zufolge rechtsextreme Täter für 140 der 143 gemeldeten Übergriffe verantwortlich. In den meisten Fällen handelte es sich um Propagandadelikte wie Schmierereien (46) und Sachbeschädigungen (44). Es kam aber auch zu Gewaltdelikten und Volksverhetzung.

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