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Macron will "humanitäre Lösung" für Senzow im Hungerstreik

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat von Russland eine "humanitäre Lösung" für den inhaftierten ukrainischen Filmemacher Oleg Senzow gefordert, der seit fast drei Monaten im Hungerstreik ist. In einem Telefonat mit Kreml-Chef Wladimir Putin habe Macron sich am Freitag besorgt geäußert, teilte der Elyseepalast mit. Senzows Gesundheitszustand scheine sich gefährlich zu verschlechtern.

© APA (AFP)
 

Der Ukrainer sitzt in einem russischen Straflager und war am 14. Mai in den Hungerstreik getreten. Er fordert die Freilassung "politischer Gefangener" aus der Ukraine, die in Russland inhaftiert sind. Die russische Justiz hatte den Künstler und proukrainischen Aktivisten nach der Annexion der Halbinsel Krim in einem international umstrittenen Prozess als angeblichen Terroristen zu 20 Jahren Lagerhaft verurteilt.

Der französische Präsident hält es laut Elyseepalast für notwendig, dass Russland "dringend eine humanitäre Lösung für diese Situation" findet. Macron habe Putin mehrere Vorschläge in diesem Sinne gemacht. Dieser habe sich verpflichtet, darauf zu antworten und schnell Angaben zu Senzows Gesundheitszustand zu veröffentlichen, hieß es in der Erklärung aus Paris.

Kremlsprecher Dimitri Peskow bestätigte, dass die beiden Präsidenten über Senzow sprachen, machte dazu aber keine näheren Angaben zum Inhalt dieses Austauschs. Putin und Macron redeten zudem über die Lage im Bürgerkriegsland Syrien.

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