400 Mio. Jugendliche von Konflikten und Gewalt betroffen

Weltweit erleben Millionen von jungen Menschen Entbehrung, Bedrohung und andere Verletzungen ihrer Rechte. "Mehr als 400 Millionen junge Frauen und Männer leben inmitten von bewaffneten Konflikten und organisierter Gewalt", teilte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres am Freitag anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August mit. Junge Frauen und Mädchen seien besonders gefährdet.

© APA (AFP)
 

Nach Ansicht von Guterres sind Frieden, wirtschaftliche Dynamik, soziale Gerechtigkeit und Toleranz von der Entfaltung des Potenzials der Jugend abhängig. "Die jungen Menschen dieser Welt brauchen sichere Räume - öffentliche, zivilgesellschaftliche, physische und digitale Räume -, wo sie frei ihre Ansichten ausdrücken und ihre Träume verfolgen können", so der UNO-Generalsekretär in einer Aussendung. Er forderte Investitionen, damit junge Menschen Zugang zu Bildung und angemessenen Arbeitsplätzen erhalten.

Die Vereinten Nationen haben sich dazu verpflichtet, jungen Menschen Wege für eine sinnvolle Beteiligung an Entscheidungen, die sie betreffen, zu öffnen, erklärte Guterres und kündigte eine neue Strategie für September an. "Indem wir die Welt für junge Menschen sicher machen, machen wir die Welt besser für uns alle."

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