Zahlreiche Häuser in der Gefahrenzone mussten evakuiert werden. Mehrere Weiler der Gemeinde Vals werden voraussichtlich noch bis Mittwoch von der Außenwelt abgeschnitten sein. Das Sperrgebiet hatten die Behörden im Laufe des Tages erweitert. Bei einem dritten Erkundungsflug mit dem Polizeihubschrauber zu Mittag beobachtete Tirols Landesgeologe Gunther Heißel, dass nach einer ruhigen Nacht der Berg wieder in Bewegung war. Es kam zu weiteren Felsabstürzen. Vorerst heißt es "abwarten", eine neuerliche Gefahrenabschätzung aus der Luft wird Dienstagvormittag erfolgen.