Die Bodenmechanik untersucht besonders die Vorgänge bei Bauwerken im Boden und aus Erdematerial errichteten Gewerken wie z.B. Dammbauwerken. Neben der mechanischen und hydraulischen Beurteilung des Baugrundes wird in der Bodenmechanik auch untersucht, wie Lasten aus Bauwerken wie Gebäuden und Brücken sicher in den Untergrund abgeleitet werden können.
Hier weitere Beschäftigungsfelder der Bodenmechanik auf einen Blick:
- Ermittlung und Bedeutung von Bodenkenngrößen
- Eigenschaften von Böden in Sachen Festigkeit und Formänderung
- Erdstatische Berechnungen
- Ermittlung zulässiger Belastungen von Baugründen
- Verbesserung der Eigenschaften von Baugründen
- Flachgründungen
- Tiefgründungen
- Ermittlung der Stabilität von Böschungen
- Monolithische Stützkonstruktionen
Der Fachbereich Bodenmechanik behandelt die theoretischen Grundlagen der Erdstatik und stellt Berechnungsmethoden zur Beurteilung des Verhaltens des Bodens zur Verfügung. Die Bemessung von Gründungskörpern zur sicheren Einleitung von Lasten, die aus baustatischen Berechnungen für Bauwerke ermitteln werden, in den Baugrund ist ebenfalls eine bodenmechanische Aufgabenstellung.
Als Fachdisziplin am NAWI Graz Geozentrum wird die Bodenmechanik um die Fachbereiche Grundbau und Numerische Geotechnik erweitert, wobei sich der Grundbau mit Technologien und Verfahren für die Errichtung von Bauwerken auf und im Boden beschäftigt, und die Numerische Geotechnik Berechnungsmethoden für die geotechnischen Fragestellungen entwickelt und anwendet. Als solche ist die Numerische Geotechnik eine wesentliche Grundlage für eine realistische Beschreibung der Boden-Bauwerk-Interaktion.
Bedeutung der Fachdisziplin für die Zukunft
Wissen aus dieser Fachdisziplin kann über folgende Ausbildungswege erworben werden:
- Bachelor Bauingenieurwissenschaften und dem darauf aufbauenden Master Geotechnical and Hydraulic Engineering oder