Im Falle der Volksbefragung zum letztlich gescheiterten Skigebietzusammenschluss Pitztal-Ötztal in Tirol sind drei wegen Missbrauchs der Amtsgewalt angeklagte Mitglieder der Wahlbehörde am Dienstag am Landesgericht Innsbruck zu bedingten Haftstrafen verurteilt worden. Der Erst- sowie Drittangeklagte erhielten zwölf Monate bedingt, der Zweitangeklagte elf Monate. Zusätzlich wurden sie zu Geldstrafen sowie zum Ersatz der Verfahrenskosten verdonnert.
Wahlbetrug
Tiroler Wahlbehörde-Mitglieder im Fall "Gletscher-Ehe" zu Haft verurteilt
Bei einer Volksbefragung über die Zusammenlegung zweier Skigebiete, haben Mitglieder der Wahlbehörde Stimmzettel selbst ausgefüllt. Die Angeklagten beteuerten ihre Unschuld, wurden aber nun verurteilt.
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