Es war das Wie, nicht das Was, das für Verwunderung gesorgt hatte. Denn dass Eckehard Quin den Vorsitz der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) über kurz oder lang von Norbert Schnedl übernehmen würde, schien seit Monaten gewiss. Bei einem außerordentlichen Bundesvorstand der zweitgrößten Gewerkschaft des Landes wurde Quin am Dienstag mit 91 Prozent Zustimmung in sein neues Amt gehoben.