Wortgefecht ohne SichtkontaktThurnher kontra Fleischhacker: Was bleibt von diesem Jahr

THURN­HER kon­tr@ FLEISCH­HA­CKER: Ein Wort­ge­fecht ohne Sicht­kon­takt. Die Kon­tra­hen­ten sit­zen vor ihren Lap­tops, schär­fen Ar­gu­men­te und ge­hor­chen drei Re­geln:

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
 

Drei Regeln

  1. Das Thema wird von Kleine-Zeitung-Chefredakteur Hubert Patterer vorgegeben, von Fußball bis Raumfahrt ist alles möglich
  2. Das erste Wort wird abwechselnd erteilt, genauso das letzte. Endlich kann geklärt werden, was wichtiger ist
  3. Die Zahl der Worte wird streng geteilt. Jeder hat gleich viel Platz, es sei denn, einer verzichtet zugunsten des anderen.

ARMIN THURNHER: Was für ein Jahr! Wohl keines, das irgendwer in guter Erinnerung behalten wird. Das erste volle Pandemie-Jahr. Dennoch fallen mir als Erstes die Bilder vom Kapitol in Washington zu ihm ein. Der Gehörnte, der triumphierend posiert, nachdem er die Polizeisperren überwunden hat. Drinnen Abgeordnete, die sich vor dem Mob verstecken. Draußen ein Präsident Trump, der vielleicht sogar selbst die Lüge glaubt, er habe die Wahl nicht verloren. Eine Ansicht des Bündnisses von Irrationalismus und Macht, wie wir es in dieser plumpen Direktheit schon des längeren nicht mehr gesehen haben.

Kommentare (3)
migelum
0
3
Lesenswert?

Der (schon immer blasse) Glanz dieser Patterer-Erfindung blattelt nicht erst

seit der ungustiösen Falter-Peinlichkeit resp. Fleischhackers Troll-Rolle im Blut- und Boden-TV von Didis Gnaden gehörig ab. Der Thurnher geht ja noch, aber der Zweitere war doch schon immer und überall, wo er anfing (und bald wieder aufhörte), ziemlich medioker - zuletzt auch deshalb, weil er den klassischen Schwurbler darstellt, und zwar in deren beiden Bedeutungen (siehe DUDEN): Zunächst einer, der unverständlich bis inhaltsleer schwätzt, aber auch Verschwörungstheorien anhängt oder jedenfalls hilft, diese zu verbreiten. Insofern ist er nach mehreren journalistischen Fehlversuchen jetzt dort gelandet, wo er bestens hinpasst. Jedenfalls erscheint diese Doppelseite in der Kleinen einigermaßen entbehrlich geworden zu sein.

Luger13
9
6
Lesenswert?

Nach dem „Falter“-Fauxpas, den ,….

auch Chefredakteur Patterer scharf verurteilte, wird dem Falter-Herausgeber, der nicht eimal das geringste Bedauern über diesen äußerte, während die Medien von jedem ÖVP-Spitzenpolitiker ständig Entschuldigungen zu anderen ÖVP-Politikern und deren Agieren fordern, ohne jede Scheu schon wieder eine Plattform für seine Thesen geboten . Transparent ? - Nein , denn der Chefredakteur schweigt einfach zu Forderungen von vielen der Leser ! Konsistent ? - Nein, denn vorerst kritisieren und dann doch „kaufen“ ! Zeichen für Qualitätsjournalismus ? - Aber schon gar nicht !!!

wahlnuss
1
14
Lesenswert?

'Die Freiheit endet dort,

wo der Zwang beginnt?' Na, ja, den Zwang (der Impfung) kennen diejenigen überhaupt nicht, die nach reichlicher Überlegung, mit Vernunft und in Dankbarkeit die Impfung erhalten haben. Diese zu respektierende Mehrheit kann man weder "wegscheidern" noch im populistisch minutiös inszenierten Talk "aushangern". Mit deren Unterstützung wurden viele Fragende und Suchende in parteipolitische Ketten gelegt, um lautstark nach Freiheit zu brüllen. So viel zum Herrn Fleischhacker, der Rest ist fad oder wortreiches Bla-bla.