Von SPÖ und FPÖ bestätigtNeuer U-Ausschuss wird sich mit Vorwürfen gegen ÖVP befassen

Die Vorwürfe gegen die ÖVP und den zurückgetretenen Bundeskanzler Sebastian Kurz werden auch Thema eines neuen Untersuchungsausschusses im Parlament sein. Das haben SPÖ und FPÖ am Sonntag bestätigt.

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© APA/ROBERT JAEGER
 

Dabei wird es voraussichtlich nicht nur um die Korruptionsvorwürfe gehen, sondern auch um den in den Chats bekannt gewordenen Umgangston.

Der Freiheitliche Christian Hafenecker, der schon Fraktionsführer im Ibiza-Untersuchungsausschuss war, bestätigte gegenüber der APA die dazu laufenden Gespräche: "Es ist tatsächlich so, dass wir mit den anderen Parteien darüber sprechen." Man sei mit dem Untersuchungsgegenstand schon "relativ weit", im Großen und Ganzen werde es um die "Korruptionsanfälligkeit der ÖVP" gehen. Hafenecker geht davon aus, dass der Antrag auf den Ausschuss schon bald im Parlament eingebracht werden kann.

Auch der SPÖ-Fraktionsführer im Ibiza-U-Ausschuss, Kai Jan Krainer, bestätigte, dass ein solcher U-Ausschuss kommen werde. Im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" betonte er, dass die neuen Vorwürfe gegen die ÖVP ein Teil davon sein werden. Das neue Material lasse die Angelegenheit "viel schlimmer" erscheinen als bisher angenommen. Krainer sprach von "Strippenziehern der Korruption" in der ÖVP und von "mafiösen Strukturen", die die Republik unterwanderten.

Die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer geht ebenfalls davon aus, dass es einen solchen U-Ausschuss geben wird. Sie verwies im "Hohen Haus" auf die Gespräche der Opposition dazu und kündigte an, dass ihre Fraktion so wie im Ibizia-U-Ausschuss auch hier seriöse, saubere Aufklärungsarbeit machen werde.

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schteirischprovessa
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Ich habe morgen auf meiner Reha einen Termin Moorbad am Programm.

Das ist eine seriöse und angenehme Form der Dreckpatzerei.
Dazu völlig im Gegensatz steht die Dreckschleuderei eines U-Ausschusses..
Ich denke, die Mehrzahl der Bevölkerung will davon nichts mehr sehen und hören und würde es begrüßen, wenn die Parteien und Politiker ihre Energie und Zeit stattdessen für die Bewältigung der aktuellen Probleme Österreichs und die seiner Zukunft verwenden würden.