ReaktionenÖVP-Granden begrüßen Kurz' Schritt

Der Rückzug von Sebastian Kurz ist Samstagabend von diversen ÖVP-Granden goutiert worden.

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CORONA: PK NACH EINIGUNG AUF SCHAeRFERE MASSNAHMEN IM OSTEN: MIKL-LEITNER
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Landeschefs zollten Kurz Respekt für diesen "Schritt zur Seite", wiewohl sie daran nicht ganz unbeteiligt gewesen sein dürften. Dem Vernehmen nach ist der Druck der VP-Landeschefs am Samstag zunehmend größer geworden, nicht zuletzt wegen der jüngst bekannt gewordenen Chats.

Tirols Landeshauptmann Günther Platter, derzeit Vorsitzender der Landeshauptleute-Konferenz, der die Gespräche unter den Landeschef koordiniert habe, betonte die "staatspolitische Verantwortung der ÖVP". Daher habe Kurz heute "gemeinsam" mit den Landeschefs entschieden, "einen Schritt zur Seite" zu treten, "bis die gegen ihn erhobenen Vorwürfe geklärt sind".

Auch Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer hob die "eingehenden Gespräche" mit den ÖVP-Landeshauptleuten hervor und zollte gleichzeitig Kurz "Respekt". Dieser Schritt zeige "von Größe". Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer dankte Kurz für diesen "selbstlosen Schritt". Damit ermögliche dieser "stabile Verhältnisse" in Österreich.

"Großen Respekt" ringt Kurz' Schritt dem steirischen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer ab. "Sebastian Kurz war ein hervorragender Bundeskanzler für Österreich", lautete dessen Resümee. Auch Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) dankte dem scheidenden Kanzler für dessen "bisherige Arbeit für Österreich". Nun sei der Weg geebnet, damit in der Bundesregierung weitergearbeitet werden könne, meinte Mikl-Leitner in Richtung der Grünen.

Gleichlautend auch der Tenor aus den Bünden: "Nach den Geschehnissen der letzten Tage habe ich tiefen Respekt für die Entscheidung von Sebastian Kurz, zur Seite zu treten", so Wirtschaftsbund-Präsident Harald Mahrer. Kurz genieße "volles Vertrauen als Partei- und Klubobmann". Und auch Bauernbund, Seniorenbund und ÖAAB dankten Kurz für dessen "erfolgreiche Arbeit". ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger, bis dato VP-Klubobmann, will den "erfolgreichen Weg" mit Kurz als künftigen Obmann weiterführen. Der Bauernbund wiederum sicherte Alexander Schallenberg als Bundeskanzler "vollen Rückhalt" zu. Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec meinte: "Sebastian Kurz beweist in einer schwierigen Zeit Staatsräson und klare Verantwortung für Österreich."

Kommentare (4)
schandopr
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Farbenspiel?

Die schwarzen Granden, ja eigentlich alle diese Mächtigen sollen ehrlich ihre Rollen überdenken, nicht Chamäleon - artig stündlich ihre Aussagen umfärben. Dazu gehört nicht nur interne und externe Transparenz ohne Hackl Schmeißen, das sich in der heutigen Zeit mit den neuen Medien oft ungut entwickeln kann. Vergessen wird nichts, auch wenn so Manches gelöscht wurde. Darum ist es besser, geradlinig, ehrlich die Arbeit zu tun, die für Ö notwendig ist. Nur egoistisch Populismus zum Machterhalt betreiben ist dem Souverän nur lästig, ja für viele unerträglich und im Grund genommen wirklich überflüssig.

tim29tim
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Genialer

Schachzug von Sebastián Kurz - der uns vor der 4-er Koalition zwischen Rendi und Kickl bewahrt und sicherstellt, daß die Republik handlungsfähig bleibt.

mtttt
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Hoffe die Granden alter Schule

geben Schallenberg die Luft zum Atmen, um die Wahlversprechen und die Zukunftslinie umsetzen zu können. Normalerweise wäre die Voraussetzung nicht schlecht. Die letzte Wählerentscheidung hat gezeigt, was das Volk will. Die alten wissen wie man politische Ziele umsetzt. Ziel und Werkzeug wären da, also vorwärts.

fersler
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Beispiel Platter

Hr. Platter hat die 104 Seiten und damit die Vorwürfe gegen Herrn Kurz nicht gelesen und kann damit ja auch nicht wissen was zu entkräften ist.

Ähnlich wird es wohl beim Ischgl Skandal gewesen sein. Gemeinsam mit seinem Landesrat war/ist er, ohne die Corona Vorschriften gelesen bzw. verstanden zu haben, der Meinung, dass die Tiroler Behörden alles richtig gemacht haben.