Im Gespräch"Tagespresse"-Chef Jergitsch: "Wir müssen beginnen, Algorithmen zu regulieren"

Vor acht Jahren gründet Fritz Jergitsch das Satiremedium „Die Tagespresse“, Social Media verhelfen ihm zu einem breiten Publikum. Trotzdem ruft er in einem neuen Buch nach der Regulierung von Facebook und Co.

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"Tagespresse"-Gründer Fritz Jergitsch auf Besuch im Wiener Büro der Kleinen Zeitung. © Georg Aufreiter
 

Herr Jergitsch, Sie haben ein Buch über den Aufstieg von Social Media wie Facebook und Twitter geschrieben – und darüber, was für ein großer Unruheherd das für Gesellschaft und Politik geworden ist. Vom Gründer der „Tagespresse“ hätte man vielleicht etwas Lustigeres erwartet.
FRITZ JERGITSCH: Witze mach‘ ich eh nine to five. Ich habe es genossen, in ein Thema einzutauchen, ohne in jedem zweiten Satz eine Pointe einzubauen.

Kommentare (1)
RonaldMessics
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55
Lesenswert?

er hat völlig....

...recht. Bei den meisten Postern und vielen, die in den diversen sozialen Medien ihr Unwissen kundtun unterliegen dem Wahn eine Mehrheit zu sein, bedingt durch das Gefühl unter sehr vielen zu sein. Der globale Stammtisch ist aber nur ein Mikroraum im Verhältnis zur Mehrheit und zu den Vernünftigen.