Arbeitszeit12-Stunden-Tag: Die große Klagsflut ist ausgeblieben

Die Klagsflut blieb aus, das Corona-Jahr lenkte die Aufmerksamkeit eher auf die Kurzarbeit als auch zu lange Arbeitszeiten. Im Tourismus sorgte der Arbeitskräftemangel für einen Trend weg vom 12-Stunden-Tag. Im Detail verändert sich in Sachen Flexibilität aber so einiges in der Arbeitswelt.

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Rund um die Einführung des 12-Stunden-Tages gingen die Wogen hoch.
Rund um die Einführung des 12-Stunden-Tages gingen die Wogen hoch. © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Zu überlangen Arbeitszeiten werde es kommen, vor allem für jene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von ihren Arbeitgebern unter Druck gesetzt würden. Weil sie nämlich mit Kündigung bedroht würden, sollten sie sich weigern. Und für jene, die einen All-In-Vertrag abgeschlossen hätten, würde sich die Arbeitszeit verlängern, das Gehalt aber nicht, sofern sie sich nicht auf die Hinterfüße stellen.

Das waren die Befürchtungen jener Politiker, die gegen die Einführung des 12-Stunden-Tages waren. Und die Hiobsbotschaften der Gewerkschaft, die viel Leid gewohnt sind, was die Ausnutzung aller rechtlicher Möglichkeiten auf dem Rücken wehrloser Werktätiger gewohnt sind.

Was war das Faktum?

Es wurde per Gesetz von September 2018 die Möglichkeit eingeräumt, über die Normalarbeitszeit hinaus arbeiten zu können, maximal 12 Stunden am Tag, maximal 60 Stunden in der Woche (zuvor waren es 10 Stunden pro Tag und 50 Stunden pro Woche). Über die 10. Stunde hinaus gilt Freiwilligkeit, und die Mehrarbeit soll sich in den Tagen und Wochen danach wieder ausgleichen oder in Form von Überstunden ausbezahlt werden.

Außerdem wurde die Möglichkeit geteilter Dienste eingeführt - Dienste, die früh beginnen, dann eine lange Pause beinhalten und sich am Abend fortsetzen.

Was ist daraus geworden?

Die Statistik Austria errechnete für das Jahr 2019 ein Mehr an Überstunden, das in Österreichs Betrieben geleistet wurde. Hatten 2018 nur 672.200 Österreicherinnen und Österreicher Überstunden geleistet, so waren es 2019 704.800. 7,1 Über- bzw. Mehrstunden wurden 2019 im Durchschnitt pro Woche und Person geleistet. 18,8 Prozent aller unselbständig Erwerbstätigen waren betroffen. 

Allerdings: Im Jahr 2020 ging die Zahl wieder zurück, da waren es nur noch 592.800. Der Grund ist naheliegend: Die Corona-Pandemie, die vielen Menschen unfreiwillig eine kürzere Arbeitszeit, wenn nicht überhaupt die Kündigung beschert hat. Ein präziseres Bild wird sich erst in den Jahren 2021 und 2022 ergeben, sagt Roman Hebenstreit, Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Vida.

Wie stark stieg die Mehrarbeit?

Gestiegen ist von 2018 auf 2019 vor allem das Ausmaß jener Mehrarbeit, die nur geringfügig über die Normalarbeitszeit hinausging, aber auch die Zahl derer, die mehr als zehn Überstunden pro Woche leisteten, was in vielen Fällen erst durch die neue Regelung legal möglich wurde.

Dann kam Corona, dann kam die Kurzarbeit, und niemand redete mehr vom 12-Stunden-Tag. Dennoch sind einige Entwicklungen bemerkenswert:

Wie freiwillig ist "freiwillig"?

Das Ablehnungsrecht der elften und zwölften Stunde wird als nicht praktizierbar empfunden, zu groß ist der Druck der Arbeitgeber. Keiner droht mehr spontan mit der Kündigung, so schlau sind inzwischen alle. "Dann kommt halt ein paar Wochen später der blaue Brief", weiß Karl Schneeberger von der steirischen Arbeiterkammer.

Zeitausgleich muss oft dann genommen werden, wenn es dem Arbeitgeber passt. Und auch, ob er sich die Überstunden auszahlen lassen oder in Zeitausgleich abbauen will, können sich Betroffene oft nicht aussuchen.

Wie fix ist "fixe" Arbeitszeit?

Der Wunsch nach mehr Flexibilität seitens der Arbeitgeber drückt sich dadurch aus, dass Gleitzeitvereinbarungen zunehmend ohne Kernzeit fixiert werden, wie schon eine Studie von Deloitte aus dem Jahr 2019 zeigte. Früher war es Arbeitgebern ganz wichtig war, über einen möglichst großen Zeitraum hinweg eine Anwesenheitspflicht festzulegen. Immer mehr verschieben sich die gelebten Gleitzeitvereinbarungen in Richtung einer Bedarfsarbeitszeit (gearbeitet wird, wenn es notwendig ist), und das bis zu einem Ausmaß von 12 Stunden pro Tag (früher lag die Grenze bei 10 Stunden).

Interessant: Eine Studie der Forba (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt) zeigte: Flexible und hochgradig selbstgesteuerte Arbeitszeiten ohne Zeitaufzeichnung sind in vielen Fällen mit langen Arbeitszeiten verbunden. Das Risiko für unbezahlte Überstunden steigt stark an. 

Wie steht es um den Wunsch nach Freizeit?

Dass viele Arbeitnehmer ihren Arbeitstag als zu lang empfinden, hat sich in den Zeiten der Corona-Kurzarbeit noch verstärkt: Viele Menschen haben es zu schätzen gelernt, über mehr Freizeit zu verfügen und nehmen dafür gerne Einkommenseinbußen in Kauf.

Zumal in vielen Fällen nicht einmal mehr Geld die logische Folge von mehr Arbeit ist: Der All-In-Vertrag feiert fröhliche Urständ': Verträge, die mit einer Zulage ausgestattet sind, die allerdings die Arbeitszeit pauschal abdeckt. Theoretisch kann der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin am Ende jedes Jahres eine Deckungsprüfung verlangen und die Abgeltung von "zu viel" geleisteter Arbeit verlangen. Praktisch ist das kaum der Fall.

Besorgniserregend ist, dass diese All-In-Verträge und Überstundenpauschalen nicht nur Führungskräften angeboten werden, mit einem erklecklichen Zubrot, sondern auch kleinen Angestellten im Handel etwa. die mit Brosamen abgespeist werden und sich gegen die Mehrarbeit kaum wehren können.

Was bedeutet der 12-Stunden-Tag für All-In?

Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, beobachtet: "Es wird mehr Geld für das gleiche Geld eingefordert." 2019 wurde bei 44 Prozent der untersuchten Verträge eine Unterbezahlung der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden durch das All-in-Gehalt festgestellt. Der Grund: All-in-Verträge, die vor der Novelle abgeschlossen wurden, decken nur die alten Höchstarbeitszeiten ab. In den seltensten Fällen kam es zu einer Anpassung. Eine Sonderentwicklung zeichnet sich in der Gastro ab (siehe unten).

Generell gilt: Das Recht auf Freizeit ist weniger abgesichert als vor der Einführung des 12-Stunden-Tages, der Arbeitsinspektor hat kaum noch ein Handlungsfeld. Dazu kommt, so Georg Gasteiger von der Dienstleistungsgewerkschaft Vida, dass andere Gesetzesänderungen zur Folge haben, dass die Arbeitgeber oft nur "beraten" statt abgestraft werden, und dass  - im Gegensatz zu früher - bei mehreren Übertretungen nur noch eine Strafe verhängt wird, während es früher eine Strafe für jede Übertretung war. All das hat die abschreckende Wirkung minimiert.

Wie läuft's in der Gastro?

Eine Sonderentwicklung gibt es im Bereich Gastronomie. Der Mangel an Fachkräften führte dazu, dass es den 12-Stunden-Tag, früher der "Normalfall", fast nicht mehr gibt. Johann Spreitzhofer, und Josef Petritsch, Spartenvertreter Tourismus in der Wirtschaftskammer: "Der 12-Stunden-Tag hat für uns keine Relevanz mehr, weil die Mitarbeiter keine 12 Stunden arbeiten müssen." Der Hintergrund: Auf 15 Köche, die eine Stelle suchen, kommen 1.000 offene Stellen...

Am Beispiel von Spreitzhofers Betrieb, dem Landhotel Spreitzhofer in St. Kathrein am Offenegg: "Wir müssen unsere Mitarbeiter auf Händen tragen, die sind der Goldschatz, den wir haben": Die Köche beginnen erst zu Mittag, die Küche schließt um 19.30 Uhr. Die Gäste haben sich umgestellt.

Alle Mitarbeiter hätten ihre freien Tage, ein wenig Urlaub sogar in der Hochsaison. Wenn's eng wird, springen die Familienmitglieder ein. Teildienste gibt es gar nicht mehr. Die Frühkellner hören um 12 Uhr auf, die nächten fangen zu Mittag an und arbeiten bis 21 Uhr.

Was wurde aus den "geteilten Diensten"?

Ähnlich läuft's in Josef Petritschs Hotel Marko am Klopeinersee. Fast "normale" Acht-Stunden-Dienste für alle, nur auf die geteilten Dienste kann man nicht verzichten. Die Kellner werden morgens und abends gebraucht, dafür schaut man darauf, dass die Pause in der Mitte möglichst lang ist. Viele Beschäftigte sind Saisonarbeitskräfte, wohnen im Hotel und haben daher keine Fahrzeiten dazwischen. Das Zuckerl: Auch sie dürfen die Einrichtungen der Gäste benützen, wie Schwimmbad, Tennisplätze, etc. Abgänge als Folge einer überlangen Arbeitszeit hatte man keine. "Die Mitarbeiter stehen zum Haus."

Die "geteilten Dienste" sind in anderen Branchen und Betrieben eine hohe Belastung, "ein  Riesenthema" für Gewerkschafter Gasteiger. In der Reinigungsbranche etwa kommt es immer häufiger zu dieser Art der Verlängerung des Arbeitstages.

Die Menschen beginnen in aller Früh, machen eine lange Pause, und arbeiten dann wieder am späteren Abend. Zeiten, in denen es auch kaum Kinderbetreuung gibt. Dazu kommt, dass sich oft durch den Wechsel zwischen Gebäuden, durch Fahrzeiten dazwischen, Pausen ergeben, die lange genug sind, um den Arbeitstag überlang werden zu lassen, aber zu kurz, als dass man sie wirklich für Freizeit oder Familie nutzen könnte.

Wie steht's um Vereinbarkeit mit Familie?

Der Soziologe Jörg Flecker zog in der Broschüre "Arbeiszeiten im Fokus" folgendes Resumee: " Lange Arbeitszeiten, zeitlich flexibler Personaleinsatz und dadurch geringe Planbarkeit sind Gift für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Österreich ist die Arbeitszeit sowohl lange als auch hochgradig flexibel. In Verbindung mit einer traditionellen Aufteilung der Haus- und Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen schlägt sich das auch in einer sehr hohen Teilzeitquote bei Frauen nieder."

Die Teilzeitarbeit habe erhebliche Nachteile im Hinblick auf Einkommen, Karriere und Pensionshöhe. Wobei nicht gesagt sei, dass Teilzeitarbeit tatsächlich das Problem der Vereinbarkeit löse, denn gerade Teilzeitkräfte werden häufig flexibel eingesetzt und zu Mehrarbeit herangezogen. Die höhere Flexibilität für die Betriebe in Form von 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche benachteilige Personen mit Familienpflichten, in der überwiegenden Mehrheit Frauen, noch viel stärker.

Was änderte sich durch Home-Office?

Die Corona-Krise habe die Ungleichheiten der Arbeitszeit noch verstärkt. Für diejenigen, die im Home-Office arbeiten oder gearbeitet haben, sei dazugekommen, dass die Arbeitszeit noch stärker entgrenzt wurde. Nach einer Befragung, die an der Uni Wien im Juli 2020 durchgeführt wurde, arbeiteten deutlich mehr als die Hälfte mit Unterbrechungen von früh bis spät. Viele wurden auch außerhalb der vereinbarten Arbeitszeit vom Betrieb oder von Kunden kontaktiert.

Wo gibt es für mehr Arbeit mehr Lohn?

Es ist Sommer. Thema waren im vergangenen Jahre Corona und Kurzarbeit stärker als die Arbeitzeitbelastung, aber das Thema kehrt zurück. Spätestens im Herbst, wenn sich die Kollektivvertragsverhandler ans Werk machen.

Im Bereich der Industrie wurden dem 12-Stunden-Tag vielfach durch teure Zuschläge auf die 11. und 12. Stunde die Giftzähne gezogen. Es ist davon auszugehen, dass die Gewerkschaft auch in anderen Branchen auf dieses Mittel setzen wird. Karl Schneeberger, Arbeitszeitexperte der AK: "Wenn schon länger gearbeitet werden soll, dann wenigstens gegen gutes Geld." Wenn nicht übertrieben werde, hätten viele mit Mehrarbeit kein Problem.

Gernot Pagger von der steirischen Industriellenvereinigung stellt fest: "Alle wollten den 12-Stunden-Tag. Jetzt ist er da, und keiner redet mehr davon." Die Möglichkeit, die Arbeitszeit entsprechend der Auftragslage oder wegen dringender Kundenwünsche auszuweiten, sei im produzierenden Bereich Teil der gelebten Praxis, "ohne dass jemand ausgebeutet wird oder sich ausgenutzt fühlt". Der 12-Stunden-Tag sei letztlich die ganz große Ausnahme geblieben.

In der Gastronomie hat es der Markt geregelt: "Die meisten von uns zahlen heute mindestens 15 bis 20 Prozent über KV", sagt Spartenvertreter Spreitzhofer.

 

Kommentare (14)
cockpit
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Top News?

Artikel vom 23. August 2021! Nicht Ihr Ernst , werte Redaktion?

Morpheus17
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Was hier vergessen wurde?

Dadurch in den Kollektivverträge die Normalarbeitszeit meist nur 10 Stunde beträgt, gibt es für die 11 u. 12 Stunde Zuschläge. Insofern war das Ganze etwas zahnlos. Die Gewerkschaft hatte eigentlich gewusst, dass hier die Kolletivverträge eine weitere Hürde sind. Aber trotzdem haben Sie gegen den 12h Tag intensiv Werbung ggemacht. Wahrscheinlich gibt es genügend Unternehmen, wo weiterhin die Arbeitszeit 10h beträgt und wenns darüber geht, gibts eben kreative Lösungen----

melahide
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Ah schön

Wieder ein tendenzieller Artikel der Kleinen Zeitung! „Arbeitslosengeld ist zu hoch“. „12-Stunden-Tag is super!“. #Tue es für mich #LaFamiglia!
Zwei Überstunden gestrichen. Und viele versuchen es auch auszuhöhlen. Ja echt. Bei einem Bekannten war das so. 10-Stunden-Tag im KV! Passt. Chef hat gedacht. „In der Früh ist viel los, nach Mittag nicht so, am Abend wieder…dann mach ich die Arbeitszeit einfach von 7-13 Uhr und 15-19 Uhr! Hab ich mir 10 Stunden alles abgedeckt. Und jeder macht 2 Stunden Mittagspause“! Ja super! Der Chef erzählte dann, dass er es anders nicht lösen kann. Es gibt ja keine Vereinbarung für 12-Stunden Dienst! Im Betrieb wollten plötzlich ALLE den 12-Stunden-Tag deswegen … echt! Sie wollten nicht 10 Stunden mit Rückkehr zur 30 min. Mittagspause! Oida

itsok
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Ich habe noch keinen Menschen

Mit Hinterfuessen gesehen 🤣Wenn man sich auf die Hinterfuesse stellen soll, muss man die haben, oder? 😇

Gedankenspiele
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Durch Corona kann man jetzt scgwer feststellen, wie sich das ganze auswirken wird.

Die letzten 11/2 Jahre kann man aufgrznd von Corona sowieso nicht rechnen.

Tendenziell kann man aber sagen, dass die Regelung, die durch ÖVP und FPÖ beschlossen wurde, mehr den Arbeitgebern genutzt hat, als den Arbeitnehmern. Welch Überraschung.

Alleine der Umstand, dass ein Arbeitgeber bei mehrmaligen Übertretungen des Gesetzes nur mehr die Strafe zahlt, als ob er das Gesetz in einem Fall gebrochen hat, ist quasi ein Freibrief, für jene, die sich an nichts halten wollen. Kostet ja dank ÖVP und FPÖ kaum mehr was.

hortig
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@Gedankenspiele

Sie haben scheinbar nie mehr als 10 Stunden arbeiten müssen. Denn Usus war, die Mehrarbeit an einen anderen Tag anzuhängen, wo man weniger gearbeitet hat. Das nachträgliche Verändern der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit ist aber ein Verstoß gegen das Arbeitsnehmergesetz, und kann mit Kündigung geahnt werden. Das heißt, dass vor dem 12 Stunden Gesetz, der Arbeitnehmer, der über 10 Stunden gearbeitet hat, sich in einer Grauzone befunden hat. So, wem hat das Gesetz was genutzt.....

neuernickname
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@spiele Muss schlimm sein, wenn ein rotes Weltbild zusammenbricht.

Lernen Sie Realität, Gedankenspiele.

Das Leben ist kein Spiel.

Lodengrün
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Sie @neuernick

haben zur Farbe Rot schon ein gestörtes Verhältnis. Und jetzt einmal nicht gleich wieder dareinschlagen. Schaffen Sie das?

Gedankenspiele
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@neuernickname

Welches rote Weltbild?

Ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie zwischendurch auch mal konstruktiv, argumentativ eine Diskussion fürhen könnten. Ansonsten lassen Sie es doch einfach.

Oder müssen Sie mir krankhaft auf alles antworten? Auch dann, wenn Sie offensichtlich argumentativ nichts zu sagen haben?

neuernickname
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@spieler Schauns mal - da oben steht - KEINE Klagsflut - sapperlot aber auch und Sie schließen daraus:

"Tendenziell kann man aber sagen, dass die Regelung, die durch ÖVP und FPÖ beschlossen wurde, mehr den Arbeitgebern genutzt hat, als den Arbeitnehmern. Welch Überraschung."

Was soll man auf den Schmafu da "argumentativ" antworten, @gedankenspiele?

Tendenziell ist es den Arbeitnehmern offenbar völlig WURSCHT, weils den 12 Stunden Tag nicht gibt.

Ist das irgendwie verständlich?

Und noch was an die ROTE Blase - Ihr werdet hier niemandem den MUND VERBIETEN.

Dann verlassen Sie bitte das Forum, wenn Sie keine Antworten auf Ihren Schmarrn ertragen können.

Gedankenspiele
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@neuernickname

Ich habe Ihnen nicht den Mund verboten, wie Sie offensichtlich nicht lesen können. Ich habe Sie gebeten argumentativ zu diskutieren und ansonsten es halt (unter meinen Kommentaren) zu unterlassen. Entscheidender Unterschied, den Sie vielleicht nicht verstehen oder verstehen wollen.

Wie Sie offensichtlich auch nicht lesen konnten, habe ich auch geschrieben, dass man jetzt die Auswirkungen aufgrund von Corona noch schwer feststellen kann.

Was man allerdings schon feststellen kann ist, dass die Situation für Gesetzesbrecher, die logischerweise in diesem Fall eher bei den Arbeitgebern zu finden sein werden, "besser" geworden sind, weil die Strafen, die völlig zu Recht ausgesprochen werden, drastisch reduziert worden sind.

Also ist das 12-Stundengesetz bis jetzt ein Gesetz, von dem in erster Linie Arbeitgeber profitiert haben.
Positiv kann eigentlich aus Arbeitnehmersicht nur gesagt werden, dass es sich aufgrund von Corona noch nicht massiv schlecht ausgewirkt hat. Das ist aber Corona-bedingt wenig schmeichhaft.
Von wirklichen Vorteilen auf Seiten der Arbeitnehmer habe ich noch nichts gehört.

Vielleicht kenne Sie irgendwelche Vorteile für Arbeitnehmer durch das neue Gesetz?Würde mich wirklich interessieren.

neuernickname
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@spiele Nachdem Sie mir die Fähigkeit des Lesens absprechen

hab ich es gleich gar nicht getan.

Balrog206
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Tja

Aber für viele die Probleme mit ihrer Stelle haben ist es auch zur Zeit ein Vorteil da überall Personal gesucht wird ! Ich kenne keine Firma die nicht Personal sucht !

neuernickname
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Hm, die Hoffnung der SPÖ auf den großen Aufstand der Werktätigen dürfte sich nicht erfüllt haben

Zeigt eigentlich, dass die SPÖ in einer eigenen Welt lebt, wo Feuerlöscher und Postgewerkschafter den Ton angeben.

Nur die Bevölkerung kann dem roten Koller nix mehr abgewinnen. Zeit für ein Umdenken - sonst kommt wieder türkis-blau.