U-Ausschuss-EndeHanger sieht "Unterstellungsausschuss", hält fest: "Bin kein Satireprojekt"

Die ÖVP legt ihren Abschlussbericht zum U-Ausschuss noch nicht vor - unterstellt der Opposition ihrerseits aber "Profilierungsneurosen".

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PRAeSENTATION DES OeVP-FRAKTIONSBERICHTES ZUM IBIZA-U-AUSSCHUSS: HANGER
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die ÖVP bleibt dabei, dass der Ibiza-Untersuchungsausschuss außer Unterstellungen, falschen Vorwürfen und Skandalisierungen gegenüber ÖVP-Regierungsmitgliedern nichts gebracht habe. Diese Einschätzung decke sich bis auf kleine Differenzen mit jener des Verfahrensrichters, erklärte ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger in einer Pressekonferenz am Freitag. Angesprochen auf die Klage der "Tagespresse" erklärte er: "Ich bin kein Satireprojekt."

Ihren Fraktionsbericht legte die ÖVP am Freitag der Öffentlichkeit noch nicht vor. Dieser solle zuerst im Untersuchungsausschuss behandelt werden. Klar ist für Hanger aber, dass es sich in Wahrheit um einen "Unterstellungsausschuss" gehandelt habe. Er beklagte eine "dramatische Verrohung der politischen Kultur in Österreich", man müsse zu einem vernünftigen politischen Umgangston zurückkehren.

"Prsönliche Profilierungsneurosen"

Kritik übte er vor allem an Kai Jan Krainer (SPÖ) und Stephanie Krisper (NEOS). Diese hätten den U-Ausschuss für das Ausleben ihrer "persönlichen Profilierungsneurosen" missbraucht. So hätte es wochenlange Skandalisierungen gegen Nationalratspräsident und Ausschussvorsitzenden Wolfgang Sobotka (ÖVP) gegeben. Tatsächlich seien aber mittlerweile alle Strafanzeigen eingestellt worden, die beiden müssten sich eigentlich entschuldigen, so Hanger.

Tiefpunkt des Ausschusses sei der

Rücktritt von Verfahrensrichterin Ilse Huber gewesen, ausgelöst durch den "Oasch"-Sager Krispers. Dass sämtliche Ermittlungsakten schneller in den Medien als im Parlament gelandet seien, kritisierte er ebenso.

Für Live-Übertragung offen

Die Lehrern für Hanger: Die derzeitige Verfassungsordnung führe dazu, dass es massive Eingriffe in Grunderechte gebe, dies müsse reformiert werden. Auch sei nicht festgelegt, wie sich die "abstrakte Relevanz" von Unterlagen für das Untersuchungsthema definiere, was dazu geführt habe, dass riesige Mengen an Chatprotokollen "im Zweifel" vorgelegt wurden. Für die Zukunft wünscht er sich eine klare Definition des Untersuchungsgegenstand und ein klares Prozedere bei der Aktenlieferung. Für Live-Übertragungen zumindest bei prominenten Auskunftspersonen zeigte er sich - im Zuge einer Gesamtreform der Verfahrensordnung - einmal mehr offen.

Über die "Tagespresse"-Klage, die ihm vorwirft, mit dieser in sittenwidrigem Wettbewerb zu sein, weil er in Wirklichkeit ein Satiriker sei, zeigte sich Hanger amüsiert. Er halte dies für einen sehr guten Marketinggag und einen "humorvollen Beitrag in der politischen Debatte". Er sehe dem Verfahren gelassen entgegen und habe noch nicht entschieden, wie er damit umgehen werde. "Zu Ihrer konkreten Frage: Ich bin kein Satireprojekt, ich halte mich an Fakten", betonte er.

Kommentare (10)
Patriot
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Und sowas füttern wir Steuerzahler hinaus!

Einfach nur ein Skandal!

Occam
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Niemand

hat behauptet, Hanger wäre ein Satireprojekt.
Ein Projekt verfolgt einen Plan. Den kann man bei Hanger nicht erkennen.

Die Behauptung lautet, er wäre ein Satiriker.
Das er das nicht ist, muss er beweisen.
Das zu widerlegen wird nicht einfach sein.

panasonic11
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Hanger

und für so eine Marionette von Kurz muss der Steuerzahler 9000 Euro
hinblättern . Eine Schande für die Demokratie .

voit60
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Im Video bei der Kurz Befragung

hat dieser Hanger seinen Mund nicht auf bekommen da hat sich der Kurz lieber auf richtige Rechtsexperten in den Türkisen Reihen verlassen. Geklefft hat er nur danach. Zu sehen bei zackzack.

Hildegard11
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Dieser "Kettenhund" der ÖVP....

....hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. BK Kurz schämen Sie sich!!

HRGallist
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U-Ausschuss-Ende

Hanger empfiehlt sich mit jeder völlig entbehrlichen Wortspende stets für eine Hauptrolle auf der Lavanttaler „Löwingerbühne“.

Hieronymus01
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Wenn er kein Satiriker ist....

... dann soll er sich vor laufender Kamera nicht wie ein Satiriker verhalten.

hansi01
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Sowas wie den Hänger haben wir gebraucht

wie einen Kropf. Satiriker Nein, ein Kasperle trifft es besser. Als Pinocchio geht nicht, weil dann wäre die Nase schon 2m lang.

Elli123
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kein Satireprojekt....

sieht man eindeutig durch die Wortmeldung 😆

heri13
2
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Er ist kein Satire Projekt,

sondern ein schlechter Schmieren Komödiant.