Nach Leonies TodEltern klagen Republik: "Wir wollen eine Änderung des Systems"

Die Familie der Ende Juni in Wien getöteten 13-jährigen Leonie klagen die Republik: „Wir verstehen nicht, warum mehrfach vorbestrafte Gewalttäter noch immer im Land waren.“ Ein Gespräch mit den Eltern.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
MAeDCHENMORD IN WIEN-DONAUSTADT
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

"Wir wollen keine Rache, wir wollen kein Geld verdienen, aber wir wollen eine Änderung des Systems, damit unsere Kinder endlich geschützt sind.“ Melanie P. schwankt zwischen Rage und Verzweiflung. Man sieht der Mutter der Ende Juni getöteten 13-jährigen Leonie und ihrer vier Geschwister die Wochen der Verzweiflung an. Hannes W., der Vater, erzählt, dass die älteren Geschwister sich in die Arbeit stürzen oder zu Freunden flüchten: „Welches Kind will seine Eltern schon die ganze Zeit weinen sehen?“

Sonntagnachmittag, in einem Büro in der St. Pöltner Innenstadt. Der Anwalt der Familie, Florian Höllwarth, hat drei Medien zu einem Gespräch mit Leonies Eltern eingeladen. Im Auftrag der Familie will er die Republik auf Amtshaftung klagen. Der Vorwurf: Die Behörden hätten versagt, Leonie zu schützen, weil die dringend Tatverdächtigen, afghanische Asylwerber bzw. Schutzberechtigte, teilweise trotz mehrerer einschlägiger Vorstrafen noch immer in Österreich waren. Und zwar obwohl das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl einen der Verdächtigen abschieben wollte – der Fall lag mehr als ein Jahr beim Bundesverwaltungsgericht.

Anwalt Höllwarth

„Unser Ziel ist, dass das anderen Eltern nicht passiert“, sagt Florian Höllwarth, der gemeinsam mit seinem Kollegen Johannes Öhlböck die Familie der getöteten Leonie vertritt. Der Wiener Strafverteidiger und Anwalt für Medizin- und Wirtschaftsrecht will mit der Amtshaftungsklage die „moralische Verantwortung der Republik“ aufzeigen und zieht Parallelen zum Terroranschlag am 2. November: Auch dort seien die Versäumnisse der Behörden erst auf Druck Angehöriger aufgearbeitet worden.

„Keiner sagt, man soll niemanden aufnehmen, der in Not ist, aber dieser Wahnsinn muss aufhören: Wenn jemand straffällig geworden ist, noch dazu mit einschlägigen Vorstrafen, fragt man sich, wieso die da draußen noch herumlaufen dürfen – unterstützt von der MA11 (dem Wiener Jugendamt, Anm.), von einer versagenden Justiz und vom Innenministerium“, sagt die 40-jährige Mutter.

Ihr Mann ergänzt, „es ist eh okay, dass Asylwerber auf Menschenrechte pochen; aber die Leonie hätte am 26. Juni auch das Recht gehabt, in Schutz zu leben. Man kann nicht grenzenlos Schutz anbieten, aber dann hier im Land keinen Schutz mehr anbieten.“

Tochter schon am 26. vermisst gemeldet

Vom Tod ihrer Tochter, die unter Drogen gestanden und von den Verdächtigen mehrfach missbraucht worden sein soll, haben der Notfallsanitäter und die 24-Stunden-Pflegerin erst einen Tag später erfahren. „Wir haben am 26. in der Zeitung gelesen, dass eine 18- bis 25-Jährige in Wien-Donaustadt aufgefunden worden ist.“ Nicht weit von dort, wo die Familie bis vor drei Jahren gelebt hat, als sie ins niederösterreichische Tulln übersiedelt ist, „um die Kinder zu schützen“, nachdem die ältere Tochter von Tschetschenen verprügelt worden war.

Erst nachdem Medien am 27. Juni Fotos des Opfers verbreitet hatten, wurde P. bewusst, dass es ihre Tochter war: „Ich kenn’ den Pullover, die weißen Sportschuhe, das ist die Leonie.“ Sie hatten ihre Tochter zwar schon am Vortag vermisst gemeldet, aber die Wiener Polizei hatte das – auch aufgrund der falschen Alterseinschätzung – nicht mit dem Opfer abgeglichen. Die Eltern kontaktierten die Polizei, „es war ein Chaos“, bald darauf standen Beamte vor der Tür, ein Kriseninterventionsteam – und schließlich die traurige Gewissheit.

Die 13-jährige Leonie auf einem Foto ihrer Eltern. Foto © privat

"Ein Albtraum, der nicht aufhört"

Der Arbeit der Behörden in den vergangenen Wochen streuen die Eltern Rosen: „Denen gehört ein Orden verliehen“, so freundlich und gewissenhaft hätten die Beamten bei der Aufklärung gearbeitet, vom Wiener Landeskriminalamt bis zum Jugendamt in Tulln – und auch der lokalen Polizei, die die Familie schon zu mehreren Einsätzen rufen musste. „Die letzten Wochen waren „ein Albtraum, der nicht aufhört“, sagt die Mutter. Immer wieder habe es Anfeindungen gegen die Familie gegeben, am Tullner Bahnhof seien Sprüche wie „die Christen haben es nicht anders verdient“ gefallen.

Die meisten Reaktionen seien aber unterstützend gewesen: „Die Polizei hat angeboten, sich einfach zu melden – und war auch schnell da“, sagt der Vater.

Im Internet waren die Eltern ebenfalls angefeindet worden, etwa mit dem Vorwurf, was ein Kind allein in Wien mache. „Ich frage Sie, wie wollen Sie das verhindern? Wir wohnen gegenüber vom Bahnhof, das kontrolliert ja kein Mensch, wer einsteigt.“ Die Familie, die mit Leonie („Sie war immer selbständig, ein Freigeist“) einiges durchgemacht hatte – Jugendamt, Rettet das Kind, sogar Kinderpsychiatrie –, hatte sie noch vor Ablauf der 24-Stunden-Frist vermisst gemeldet.

"Kleine"-Redakteur Renner (r.) im Gespräch mit Leonies Eltern und Anwalt Höllwarth (m.) Foto © Sascha Trimmel

Instrumentalisierung durch ÖVP "unterste Schublade"

Von der politischen Reaktion auf den Tod ihrer Tochter sind die Eltern bisher enttäuscht. „Unterste Schublade“ sei ein Versuch der ÖVP Wien gewesen, ohne Absprache mit ihnen mit einem Foto von Leonie Stimmung zu machen, sagt P.: „Die Leonie einfach herzunehmen, um gegen die SPÖ Wien zu schießen, das ist eine bodenlose Frechheit. Noch dazu, wo das Bundessache ist.“
Die Parlamentssitzung, in der der Fall diskutiert worden ist, hat Melanie P. ebenfalls verfolgt. „Ich fand schade, dass jeder die Schuld auf den anderen schiebt. Ich würd’ mir erwarten, dass sich die Regierung zusammensetzt und gemeinsam eine Lösung erarbeitet.“
Hannes W. fand das frustrierend: „Die FPÖ hat immerhin einen 10-Punkte-Plan vorgeschlagen; ich sage nicht, dass der genau so umgesetzt werden soll, aber ich hätt’ erwartet, dass sich die anderen zumindest damit auseinandersetzen.“

Das Büro von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat über den Anwalt einen Termin mit der Familie vereinbart, der aber wegen der Erkrankung von Kurz verschoben worden ist. Die Eltern blicken dem Termin gespannt entgegen – und wollen hören, was der Kanzler sagt.

„Wir machen das nicht für uns“, sagt W. schließlich. „Aber wir haben gesagt, wenn wir der Leonie einmal im Himmel begegnen, dann wollen wir sicher sein, dass wir alles versucht haben, dass sowas nicht wieder passieren kann.“

Kommentare (29)
Sam125
11
37
Lesenswert?

Nach Leonies Tod!Bitte was geschieht gerade hier auf dem Portal?Etwa eine Täter

Opfer Umkehr?Tatsache ist in erster Linie einmal,dass das da ein Kind von 13Jahren von afghanischen Asylwerber unter Drogen gefügig gemacht wurde und sie vor ihrem grausamen Tod,mehrmals von den Afgahnen vergewaltigt wurde!!Die "Asylanten"waren teilweise straffällig,die durch ABSCHIEBUNGSVERHINDERER nicht abgeschoben werden konnten und die sich auch ihren Aufenthalt als"Kinder",(so werden die Jugendlichen von Migrationsbefürwortern betitelt) durch falsche Alterangabe einfach erschließen haben!Die Eltern sind wegen der steigenden Angst um ihre Mädchen nach Tuln umgezogen!Ja wer hat da die Verantwortung zu tragen!Ja wer wirft da den ERSTEN Stein?Tatsache ist auch,dass wir noch vor einigen Jahren eine Insel der Seligen waren und Tatsache ist,dass wir jetzt bald neue Gefängnisse bauen werden müssen,weil die Gefängnisse von mehr als die Hälfte mit ausländischen Straftätern belegt sind!Und viele Kinder leben in einigen Gegenden des Landes bestimmt nicht mehr sicher!Danke!

UHBP
27
12
Lesenswert?

Instrumentalisierung durch ÖVP "unterste Schublade"

Solange man einfache Wählerstimmen durch die Einfachen bekommen kann, wird sich nichts ändern. Solange schiebt man die gut Integrierten ab und lässt die Kriminelle da. Die Opfer sind dann halt ein unschöner aber leider notwendiger "Kollateralschaden",

kritiker47
0
8
Lesenswert?

Aber geh, UHBP,

Warum verdrehen Sie alle Tatsachen, DAS ist die unterste Schublade, so billig Schuld zu verteilen. Ja, das Mädchen und die Eltern sind wirklich zu bedauern, aber wenn die "Abschiebungsverhinderer" auch bei offensichtlich schwer Kriminellen alle Berufungsregister ziehen, kommt so etwas heraus. Die fragwürdigen Sieger dürften immer die auf solche Fälle spezialisierten AnwältInnen sein, oder nicht ?

Pelikan22
8
25
Lesenswert?

Warum so einseitig, Herr BP?

Wo leibt denn die Verantwortung der Eltern? Wo bleibt das Jugendamt? Früher einmal war die Fürsorge omnipräsent! Heute wird die ganze Erziehungsarbeit auf den Staat abgeschoben und die Anwälte kassieren ungeniert ihr Honorar!

andrea84
32
12
Lesenswert?

Unmenschlichkeit

Ich bin entsetzt über die unmenschlichen Kommentare. Man kann sich vorstellen, dass das Leben dieser Eltern seit dem Tod ihres Kindes zerstört ist.
Sind die Eltern jetzt die Verbrecher oder die Mörder des Mädchens.
Wenn es in Österreich schon so gefährlich für junge Menschen, wenn sie ausgehen, dass sie mit dem schlimmsten rechnen müssen, dann ist das zum Verzweifeln.
Die Justiz Ministerin sieht trotzdem keinen Grund die Gesetzeslage zu ändern.

Ba.Ge.
1
18
Lesenswert?

Die aktuelle Gesetzeslage hat weder

Opfer, noch Eltern sowie vermutliche Täter nicht interessiert, was sollte daran eine Verschärfung ändern?

Ba.Ge.
0
1
Lesenswert?

-nicht

scionescio
15
48
Lesenswert?

@andrea84: warum reißt ein 13jähriges Mädchen von daheim aus ...

... fährt alleine nach Wien, nimmt freiwillig Drogen und geht mit fremden Männern in deren Wohnung mit - bist du dir sicher, dass in den 13 Jahren vor diesem schäbigen und absolut verabscheuungswürdigem Mord alles in der Be- und Erziehung richtig gelaufen ist?

UHBP
14
9
Lesenswert?

@sc....

In der Erziehung kann man nie alles richtig machen und ab einem gewissen Alter ist der "Zugriff " auf die Kinder auch, mehr oder weniger, schwierig. Da bleibt oft nur die Hoffnung, dass es halbwegs "gut" vorbeigeht.
PS von Mord geht derzeit keiner aus.

scionescio
2
14
Lesenswert?

@UHBP: da gebe ich dir absolut Recht ….

… ab einem gewissen Alter (zwischen 11-15Jahren behaupten viele Experten ) kann man Kinder nicht mehr erziehen, sondern nur mehr eine - hoffentlich gute und vertrauensvolle - Beziehung zu ihnen haben.

Ob das gelingt, hängt maßgeblich von den Jahren davor ab und es gibt keine Kinder, die böse, schlecht oder verkommen auf die Welt kommen- in vielen Fällen passieren Eltern Fehler (zumeist unbewusst und ungewollt), die aus ihren Kinder kleine „Monster“ machen- sehr oft ist es aber auch ein Mangel an Zuwendung und gemeinsamer Zeit, um gegenseitiges Verständnis aufbauen zu können.

Selbstverständlich gibt es auch Kinder die psychisch krank sind und damit ihre Eltern überfordern - aber auch da sehe ich es in der Verantwortung der Eltern , geeignete Experten beizuziehen.

Mit deiner Anmerkung zum Mord hast du auch Recht.

samro
26
57
Lesenswert?

wieso

wollen diese eltern die republik verklagen?
wie sind sie ihrer aufsichtspflicht nachgekommen?

was hat eine 13 jaehrige allein in wien verloren?

springschitz
5
5
Lesenswert?

Leonie

Das Mädchen fuhr tagsüber nach Wien, nicht erst nachts. Es hat sich nicht an die Regeln gehalten und sie lernte den Bursch im Internet kennen, dieser lockte sie dorthin. Das war hinterhältig und gemein. Es ist üblich, dass ein 13 jähriges Mädchen alleine nach Wien fährt. Ich fuhr in diesem Alter auch mit dem Zug nach NÖ, besuchte Verwandte alleine, machte mit meiner Freundin Ausflüge gemeinsam, Internet gab es damals noch nicht, daher konnte das in dieser Form nicht passieren.

scionescio
15
61
Lesenswert?

Ich finde es sehr eigenartig von der KLZ …

… dass sämtliche Kommentare, die auch eine Verantwortung der Eltern in Bezug auf Erziehung und Vorbildwirkung thematisieren, einfach kurzerhand gelöscht werden - was da gegen die Forenregeln verstoßen soll, ist mir absolut schleierhaft und riecht ein bisschen nach einseitiger Stimmungsmache!

tannenbaum
5
51
Lesenswert?

Die

Eltern sollten sich dafür einsetzen, dass die geltenden Jugendschutzgesetze lückenlos eingehalten werden. Dann könnten solche unfassbare Verbrechen an Kinder nicht passieren! Natürlich gehört auch hinterfragt, warum straffällig gewordene Asylbewerber nicht rechtzeitig abgeschoben werden. Einige waren ja schon in der Ära Kickl strafrechtlich verurteilt!

springschitz
4
9
Lesenswert?

Jugendschutzgesetz

Das Gesetz wurde eingehalten, da Kinder in diesem Alter sich tagsüber frei bewegen dürfen. Bei den Tätern müßte man anfangen, nicht bei den Opfern. Verbrechen würden dann halt an 19 jährigen Mädchen passieren oder Ehepartnerinnen. Ist das besser?

Rinder
15
69
Lesenswert?

Klage

Hier die Republik zu klagen ist ein starkes Stück. Bei allem Entsetzen über diese unfassbare Tat und der Vorstellung was das arme Kind mitgemacht hat, ist die Schuld nicht beim Staat zu suchen. Bei einer 13jährigen trägt das Elternhaus die Verantwortung.

glashaus
4
50
Lesenswert?

Rinder

ja, sie haben recht, die Klage ist ein starkes Stück. Aber die "Verbrecher" (es gilt die Unschuldsvermutung) sind noch immer da. Und das ist jedensfalls eine Überlegung hier die Verantwortlichen zu klagen. Und hier würde ich auch all jene miteinbeziehen welche eine Abschiebung bislang immer wieder verhindert haben.

Rinder
3
8
Lesenswert?

Klage

Ja, leider bleiben die Verbrecher im Land. Würde die größte Verantwortung aber in der EU, bei den Grünen-Roten, und NGOS suchen. Die Gesetze müssten leichter zu ändern sein.

UHBP
11
3
Lesenswert?

@rin..

Ich würde die Verantwortung bei jenen suchen, die die Verantwortung tragen. Das ist die Regierung und nicht die Opposition. Aber die Schuld anderen umzuhängen kommt bei den Einfachen einfach gut an.

MuskeTiere4
4
83
Lesenswert?

Heikle Sache - heikler Zeitpunkt

Die von den Eltern abgängig gemeldete 13-jährige, minderjährige Tochter - auf der anderen Seite: diese schreckliche Tat, die keiner Frau, keinem Menschen je zugefügt werden sollte. Niemand sollte so in Unterzahl geraten und eine solche verächtliche Tat jemals erleiden müssen. Durch keine inländischen oder ausländischen Männer jemals. Ob vorher straffällig geworden oder nicht! Jetzt alleinige Verantwortung irgendwo festzumachen zu versuchen, wird schwer sein, denn auch die Eltern haben ihren Teil der Verantwortung zu tragen. Der nun verklagte Staat allein wahrscheinlich nicht nur. Eher teilweise dafür, dass es in der Praxis immer wieder zu wenig zeitgerechte Einschätzungen der möglichen Gefährlichkeit von - jetzt Tätern - gibt. Das Umfeld der ganz jungen Frau oder doch eher noch ein großes Kind? Eine Gesellschaft, die oft, nicht immer, die Täter-Opfer-Umkehr in mehr oder weniger haarsträubender Weise billigend in Kauf nimmt? Wie soll man sich möglichst unaufgeregt nun ein Urteil bilden?

edug16
28
134
Lesenswert?

Anwalt - ein ehrenwerter Beruf

Der Anwalt empfiehlt der Mutter des ermordeten Kindes und ihrem derzeitigen Lebensabschnittspartner den österreichischen Steuerzahler zu verklagen -
nach dem Motto:
Da lässt sich was heraus holen.
Kein Risiko - geht der Prozess verloren - der Anwalt bekommt sein Honorar -
wird der Prozess gewonnen winkt reichlich Beute.

Peterbolika
119
23
Lesenswert?

Einfach scheußlich...

... und unnötig ihr Kommentar!
Wer lesen kann ist im klar im Vorteil, den Eltern geht es nicht um Geld, sondern um eine Änderung des Systems!

edug16
0
0
Lesenswert?

Ja, das ist es

und obendrein in höchstem Maße schäbig:

Für die 40-jährige Krankenschwester auch schwer zu ertragen ist die Vorgehensweise einiger Anwälte: "Zuerst bei mir fragen, ob sie mich als Opfer vertreten dürfen und dann den Verdächtigen vertreten. Es ist offensichtlich ein beinhartes Business, bei dem der Mensch nichts zählt, sondern nur Publicity und Geld."

covi
14
44
Lesenswert?

Peterbolika

Es wäre besser sie würden erst einmal überlegen was sie schreiben.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil wie sie schreiben, nur sie selber halten sich NICHT daran!

satiricus
14
96
Lesenswert?

@Peterbolika:

"Es geht nicht ums Geld" - eh klar, weil die Erde eine Scheibe ist.......

Ragnar Lodbrok
66
24
Lesenswert?

Kurz muss erst vorbereitet werden auf dieses Gespräch -

sonst weiß er - wie zu allen anderen Dingen - nicht, was er sagen soll.

 
Kommentare 1-26 von 29