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Antikorruption & TransparenzWalter Geyer: "Das ist kein Anti-ÖVP-Volksbegehren"

Walter Geyer, Ex-Korruptionsjäger und Mitinitiator des Anti-Korruptionsvolksbegehren, sagt im Zib2-Interview, Korruption sei heutzutage viel professioneller als früher. Unterstützung von Sebastian Kurz begrüßt er - so es nicht beim Lippenbekenntnis bleibt.

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Es sei viel zusammengekommen, zählt Walter Geyer auf: Das Ibiza-Video. Der Chatverlauf. Die Postenbesetzung bei der Öbag, die "atemberaubend" sei. Das könne man "nicht einfach so aussitzen", sagt  Geyer. Das veranlasste den früheren Justizsprecher der Grünen und ersten Leiter der Korruptionsstaatsanwaltschaft gemeinsam mit elf anderen prominenten Persönlichkeiten - vom ehemaligen ÖVP-Justizssprecher Michael Ikrath über Ex-Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler zur ehemaligen Richterin und Neos-Politikerin Irmgard Griss - gemeinsam ein Volksbegehren gegen Korruption zu starten. 

Kommentare (15)
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sistra
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Es ist vielleicht kein Anti-ÖVP Volksbegehren, aber die ÖVP machte es notwendig!

Das Dauerfeuer auf die Vertreter der Justiz aus den Reihen der ÖVP war durchsichtig und einer staatstragenden Partei unwürdig!

criticus11
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Wir

Haben den Bruno Kreisky erlebt

Lodengrün
1
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Und?

War der in irgendeiner Weise nicht korrekt? Aber auch die schwarze Riege, wie Mock, Taus, …. war anständig bis auf die Knochen.

Balrog206
2
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Ohne

Das ich es beurteilen kann aber woher weißt du es , das es keine windigen Hinterzimmer Gespräche gegeben hat ?

Adler48
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Chaoten

Anpatzen ist doch das Einzige, was diese Chaoten da gegen BK Kurz zusammenbringen. Die wollen halt Stimmung machen, damit Kurz bei den nächsten Wahl nicht die 50% schafft. Echte Alternativen gibt es ja nicht, siehe SPÖ, FPÖ, Neos.

Schubarsky
4
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Die TÜRKISEN...

...müssen bald froh sein, wenn sie nicht wegen "BILDUNG EINER KRIMINELLEN VEREINIGUNG" dran sind. In "La cosa nostra" ... "La famiglia turchese".

future4you
4
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Genau das ist es:

Zu SPÖ Zeiten bzw. in den Zeiten der Gewerkschaftsbonzen war Postenschacher/Korruption ein offenes Geheimnis.
Bei der FPÖ unter Strache war es patschert, primitiv und hochnotpeinlich.
Bei ÖVP/Türkis lief es strategisch geplant und verstörend.
Letztlich gibt es zwar Unterschiede in der Vorgehensweise, doch am Ende blieb bei allen der Pöbel der Angeschmierte.

Mein Graz
18
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@future4you

Naja, in so unverschämter Weise und mit solch unverfrorener Respektlosigkeit dem "Pöbel" gegenüber hat es tatsächlich noch keine andere Partei getrieben.

Dabei hat Kurz doch einen "neuen Stil" versprochen - allerdings vergessen dazuzusagen, wie dieser Stil aussehen wird, dass der von "ebenerdig" auf "unterirdisch" absinkt.

Balrog206
19
4
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Da

War wieder einer in allen Hinterzimmer Gesprächen involviert !

future4you
2
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Dazu braucht man nicht in den Kammerln dabei zu sein,

dazu reicht ein offener, kritischer und nicht ideologisch u/o parteipolitisch motivierter/gelenkter Geist.

Balrog206
2
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Future

Auch der Städter gemeint !!

Amadeus005
11
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Die ÖVP an sich nicht

Es gibt halt einen Kreis in der ÖVP wo einem die Haare zu Berge stehen und regelmäßig der Magen rebelliert.

Zooropa
8
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"kein Anti-ÖVP-Volksbegehren"?

Es watschelt, es quakt, aber es ist KEINE Ente?!

Warum tut man sich in Österreich so schwer offen zu sagen was "ist"? Das ist ein Teil des Problems.

mobile49
2
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@Zooropa

wen man der meinung ist , alle 72 vorschläge und anregungen betreffen die ÖVP , dann kann man es vielleicht so nennen .
wenn das aber genau so zutrifft , dann ist die ÖVP ja ein fall - für was ??

Mein Graz
6
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@Zooropa

Wie lässt sich diese Aussage mit deiner gestrigen vereinbaren?

"Jeder zweite Österreicher machte sich Freunderlwirtschaft zunutze...Und die andere Hälfte richtet es sich, kennen wen oder ist bei einer Partei, Gewerkschaft oder den Freimaurern."

Da meintest du noch, dass es Freunderlwirtschaft in allen Kreisen gibt. Jetzt meinst du, dass sich das Volksbegehren gegen die ÖVP richtet.

Hast du deine Meinung geändert oder lese ich da was Falsches aus deinen Zeilen?