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Seite eingeschränkt"Islam-Landkarte": Zugang künftig via Registrierung

Viel Wirbel gab es rund um die "Islam-Karte", die vergangene Woche präsentiert wurde. Nun ist sie im Netz nicht mehr im Detail aufrufbar.

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© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die emotionale Debatte rund um die so genannte Islam-Landkarte führt jetzt offenbar zu einer ersten Änderung. Der Zugang zu der Website wird nur noch über Registrierung möglich sein, erklärte Mouhanad Khorchide, Leiter des Beirats der Dokumentationsstelle politischer Islam im "Falter-Podcast". Zudem sind derzeit die Suchfunktionen nicht verfügbar. Projekt-Betreiber Edvin Aslan begründet dies gegenüber der APA mit einem Wechsel des IT-Betreibers.

Karte kommt zurück

Offline genommen werde die Karte aber nicht: "Wir lassen unsere wissenschaftliche Arbeit weder durch rechtsextreme Vereinnahmung noch durch islamistische Drohungen zunichte machen." Sobald die IT-Änderungen vorgenommen worden seien, würde das Projekt wieder online gehen.

Die Grüne Integrationssprecherin Faika El-Nagashi hatte davor in einer Aussendung gemeint: "Es braucht jetzt eine Ruhephase, in der das Projekt offline genommen und grundlegend überarbeitet wird." Sicherheit, Datenschutz und der Dialog mit den Betroffenen müssten in die DNA dieses Projekts eingebaut werden. Spätestens mit dem gestern bekannt gewordenen Aufruf rechtsextremer Gruppen, muslimische Einrichtungen mit einem Schild im Stadtbild zu "markieren", sei die Landkarte zu einem ernst zu nehmenden Sicherheitsproblem geworden.

"Warnschilder" in der Nähe von islamischen Einrichungen hatten am Mittwoch für Aufsehen gesorgt. Diese trugen die Aufschrift "Achtung! Politischer Islam in deiner Nähe." und verwiesen auf die Landkarte. Hinter der Aktion werden die Identitären vermutet. Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) verurteilte die Aktion, die Islamische Glaubensgemeinschaft sah sich in ihrer Kritik an der Landkarte bestätigt.

Die Dokumentationsstelle politischer Islam hatte vor einer Woche eine Landkarte mit muslimischen Organisationen und Kultusgemeinden in Österreich vorgelegt. Über 600 derartige Einrichtungen wurden darin erfasst.

 

Kommentare (15)
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Reipsi
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Wir tun was wir

wollen und die Türken tun was sie wollen, geht uns auch nix an, umgekehrt auch nicht .

Sam125
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ISLAMLANDKARTE!Bitte Leute lest einfach das Interview mit der Migrantin und

Muslimin Ayaan Hirsi Ali vom 17.4.2021 in der Kleinen Zeitung!Sie beschreibt im Interview(in ihrem Buch)ganz genau wie die radikale islamistische Gesellschaft in GANZ Europa vorgeht,um Europa zu ISLAMISIEREN!Eigentlich hat sie unter anderem,genau das beschrieben,was Erdogan uns Österreichern vorwirft!Lest das Interview von Ayaan Hirsi Ali nach und macht euch selbst ein Bild,was Europa bevorsteht!Denn genauso wie Frau Hirsi Ali wird auch die Deutsche Imamin Seyran Ates,die auch schon vor den radikalen Islamisten gewarnt hat,mit dem Tod bedroht und beide müssen streng bewacht und beschützt werden!Auch Sarrazin warnte Europa schon davor,doch keiner hats gehört und er wurde dafür geächtet,statt belobigt!Wenn Tolerante sich gegen Intolerante nicht zur Wehr setzen,so wird die tolerante Gesellschaft zerstört und mit ihr stirbt auch die TOLERANZ!Denkt an die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder!Und auch die zwei Islamwissenschafter und Frau Raab sind mit Morddrohungen konfrontiert worden!

blackdiamond
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Islamisierung schreitet voran

Die Österreicher „“erlauben“ sich eine Landkarte zu erstellen und natürlich kommt Kritik von den Islamen.
Was macht die Regierung: Sofort nachgeben und den Wünschen der Islamen entsprechen.
Es dauert nicht mehr lange und wir -noch- Einheimische sind Gäste im eigenen Land.

Ragnar Lodbrok
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Sie haben Angst, verständlich...

... ein Zeichen, daß die Angstmache funktioniert. Haben Sie auch vor Christen Angst? Die haben immerhin Kreuzzüge organisiert und zwei Österreicher haben 2 Weltkriege vom Zaun gebrochen. Natürlich muss man wachsam sein - aber zuerst provozieren und wenn man die Rechnung bekommt, mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, das machen nur die rechten Kretzen.

wollanig
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Lodbrock, komm nicht mit dem

blödsinnigen Vergleich zwischen jetzt und den fast tausend Jahre zurück liegenden Kreuzzügen oder dem Wahnsinnigen mit seiner Gefolgschaft in den 30ern. Diese hanebüchenen Verharmosungen der Gefahren die bis heute aus dem Islam und der Scharia für die ganze Welt bestehen, ist erbärmlich. Weltweit gibt es zig tausende Angriffe auf christliche oder andere religiöse Einrichtungen durch Fanatiker die sich aus radikaler Auslegung des Koran entwickeln. Und keine maßgebliche Islam Universität ist bereit, die radikalen Auslegungen zu verhindern oder eine moderne Interpretation der gefährlichen Suren festzulegen. Natürlich gibt's auch biblische Texte, die radikal ausgelegt werden KÖNNTEN aber zeigen sie mir wer das tut bzw. wieviel Menschen durch Nichtmuslime entführt, geköpft, erschossen, verbrannt oder zumindest nur dem Schulbesuch entzogen und vergewaltigt werden.

wollanig
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....

Nein, es ist so, dass sich alle Religionen zumindest was die Gewalt betrifft massiv reformiert und verbessert haben, bis auf eine. Zig tausende islamisch motivierte Angriffe weltweit sprechen eine klare Sprache. Umsomehr ist mir die kritiklose Unterstützung durch unsere Kirchen und die linke Szene in ihrer infantilen Form einfach unverständlich. Nicht die bösen Rechten, nein sie selbst und diverse hier von uns allen gleichwertig akzeptierte Minderheiten sowie unsere großartige freie und tolerante Gesellschaft werden die Folgen zuerst spüren und das Erkennen der Realität wird dann zu spät sein.

wollanig
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...

Nein, es ist so, dass sich alle Religionen zumindest was die Gewalt betrifft massiv reformiert und verbessert haben, bis auf eine. Zig tausende islamisch motivierte Angriffe weltweit sprechen eine klare Sprache. Umsomehr ist mir die kritiklose Unterstützung durch unsere Kirchen und die linke Szene in ihrer infantilen Form einfach unverständlich. Nicht die bösen Rechten, nein sie selbst und diverse hier von uns allen gleichwertig akzeptierte Minderheiten sowie unsere großartige freie und tolerante Gesellschaft werden die Folgen zuerst spüren und das Erkennen der Realität wird dann zu spät sein. Es ist sehr traurig.

Mein Graz
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@wollanig

Wieder einmal einer, der "islamisch" nicht von "islamistisch" trennen kann oder will.

Es ist sehr traurig....

wollanig
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Und

das alles macht traurig.

scionescio
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, "dass es in den letzten Tagen vermehrt zu politischer Instrumentalisierung gekommen ist und dass mittlerweile auch verschiedenste Rechtsextremisten den Zweck dieses Projektes völlig konterkarieren".

Und das hat vorher natürlich niemand ahnen können und das hat alle völlig überrascht- schlecht kann einem werden, von so viel Scheinheiligkeit!

ordner5
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Butterweich!

Ein rot-grünes Lüfterl reicht, um umzufallen.

Ragnar Lodbrok
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Wieder einmal ein Test,

wie weit man gehen kann. Dazu fällt mir nur ein Zitat von Stefan Zweig ein: Der Nationalsozialismus hat sich vorsichtig, in kleinen Dosen, durchgesetzt – man hat immer ein bisschen gewartet, bis das Gewissen der Welt die nächste Dosis vertrug"

logon 1
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Der Islam hat mit dem Islamismus..

-..nichts zu tun.
Es handelt sich um eine zufällige Wortähnlichkeit.

voit60
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Der nächste Flop

Der türkisen Laientruppe

X22
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Im Regierungsprogramm stand „Forschungs- und Dokumentationsstelle für Antisemitismus, für den religiös motivierten politischen Extremismus (politischer Islam) und für den Rassismus im 21. Jahrhundert“

geworden ist es eine "Dokumentationsstelle Politischer Islam", natürlich politisch von der türkisen ÖVP so gewollt, bevorzugt und im eigenen Interesse gestaltet, wen verwundert es jetzt, dass dies im Grunde vernünftige und notwendige Vorhaben scheitert, tja sogar ins Gegenteil ausschlägt, eine Befeuerung der gegenseitigen extremen Ansichten ist.
Es ist ein Zeichen für die Planlosigkeit und der stümperhaften Angehensweisen einer türkisen ÖVP, die weder eine Zusammenarbeit fördert, noch eine Lösung in Sicht stellt.