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Covid-Intensivstationen"Wir sind noch nicht so weit, dass wir Leute sterben lassen müssen"

Der Chef der Intensivstationen am Wiener AKH Thomas Staudinger schlägt Alarm. "Der Lockdown hat uns davor bewahrt, dass wir in die Katastrophe schlittern." Noch nie seien in Wien so viele Herz-Lungen-Maschinen im Einsatz gewesen wie heute.

Behandlung von Corona-Patienten
Behandlung von Corona-Patienten © (c) APA/dpa-Zentralbild/Jens B�ttner (Jens B�ttner)
 

Der führende Intensivmediziner am AKH, Thomas Staudinger, bezeichnet im Gespräch mit der Kleinen Zeitung die Lage an Wiener Spitälern als „extrem kritisch“. So hat der Covid-Belag in Wien mit 245 Patienten zu Wochenbeginn einen neuen Höchststand erreicht. Auf die Frage, ob sich angesichts der leicht sinkenden Infektionszahlen womöglich bald eine Trendwende einstellen könnte, meint Staudinger: „Das einzige Positive ist: Wir sind noch nicht gegen die Wand gefahren.“ Dass Wien vor Ostern die Notbremse gezogen habe, sei überfällig gewesen: „Der Lockdown hat uns davor bewahrt, dass wir in die Katastrophe schlittern.“

Kommentare (4)
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AdeodatusderZweite
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Was bleibt bei dieser Headline im Unterbewusstsein des Lesers hängen?

"Aha, vielleicht werden wir bald Leute sterben lassen müssen"
Will man das? Will man immer wieder Angst erzeugen?

KleineZeitung
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Antwort

Wir schulden unseren LeserInnen verlässliche und relevante Informationen und die liefern wir Ihnen täglich - verantwortungsbewusst und gewissenhaft. Es handelt sich hierbei um Nachrichten und nicht um Panikmache.

Dezger
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Sterben statt streben

Fehler in der Headline

KleineZeitung
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Fehler

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