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Parteimedien im AufwindWarum die ÖVP jetzt ein eigenes Online-Medium startet

Die FPÖ hat ihre digitale Kommunikation perfektioniert, die SPÖ tut es seit fünf Jahren. Ex-Politiker Peter Pilz startete vor zwei Jahren eine digitale Parteizeitung. Jetzt steigt die ÖVP in den Online-Journalismus ein. Warum erst jetzt?

Kanzler Kurz
Kanzler Kurz © APA/Helmut Fohringer
 

Am ersten Tag erfährt man sofort Exklusives: "Gastro-Öffnung mit Test ist fix" schreibt das neue Online-Medium "Zur Sache", das sich bei der Meldung auf einen Regierungsinsider bezieht. Eine wesentliche Information bleibt der Artikel aber schuldig: Einen Zeitpunkt nämlich, wann Wirte wieder öffnen können. Die eher unbefriedigende Antwort des Textes: "Früher oder später".

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jg4186
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Wer bezahlt das alles?

Wer wird das alles bezahlen?
Offensichtlich ist die Parteienförderung durch uns Steuerzahler einfach zu hoch, so sucht man eben Möglichkeiten, das viele Geld auszugeben.
Und dann wird sicherlich auch noch um Medienförderung angesucht.
Zahlen alles wir.
Deshalb schon lange die Forderung: Runter mit der Parteiförderung - nur leider, das wird keine der Parteien wirklich fordern.

Civium
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Sender

Berlusconi??

strohscw
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Warum die ÖVP jetzt ein eigenes Online-Medium startet

Noch mehr Worthülsen und Stehsätze, als ob wir nicht schon genug davon hätten.
Wie wäre es, wenn Sie anstatt ununterbrochen nur Selbstmarketing zu betreiben mal das tun würden wofür wir Sie gewählt haben und Sie Ihr Gehalt bekommen:
Sich mit den Problemen der Gegenwart zu beschäftigen. Nämlich:
.) Impfstrategien vorantreiben
.) Homeofficegesetz endlich, nach 12 Monaten, auf den Weg bringen
.) Konzepte und Zeitpläne für die Wiederöffnung der Betriebe
.) Konzepte für den Fall, dass Mutationen nicht durch die vorhandenen Impfstoffe bekämpft werden können
.....
und wenn Sie damit fertig sind, dann könnten Sie vielleicht schon mal mit den Problemen beginnen, die Sie schon Jahre vor sich herschieben:
.) Pensionsnotstand
.) Pflegenotstand
.) Finanzierung Gesundheitssystem
.) Umwelt und Klimanotstand
.) ....
Ich weiss schon, es ist viel einfacher sich im Lichte der Scheinwerfer zu räkeln und uns schöne und salbungsvolle Reden zu schwingen, aber Probleme lösen Sie damit keine.
Tja, Selbstmarketing alleine reicht nicht für eine erfolgreiche Politik!

hortig
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@strohscw

Wenn man ihre ersten vier Forderungen liest merkt man wie wenig sie von der derzeitigen Situation verstehen :
Impfstrategie, wie soll das gehen, wenn Lieferverzoegerungen alle Pläne umwirft
Konzept und Zeitplaene, sie haben scheinbare noch immer nicht verstanden, dass sich der Virus an keine Pläne hält.
Wie soll man heute Konzepte für Mutationen erstellen, wenn man selbige noch garnicht kennt.
Noch dümmer geht's wohl nicht

strohscw
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@hortig

das nennt man vorausschauend planen und nicht erst wenn es eingetreten ist.
Man wußte schon seit April 2020 von der Kurzarbeit und macht ein Jahr später ein Gesetz.
Man wusste schon seit April 2020 von der Homeoffice-Regel und hat bis heute noch kein Gesetz.
Anstatt den Dingen ewig hinterherzurennen und sich erst Gedanken zu machen, wenn das Problem da ist die Politik des verspäteten Reagierens und nicht den verantwortungsvollen Agieren.
Man kann sich heute schon Gedanken machen wie wir damit umgehen werden, wenn Mutationen kommen, welche mit heutigen Impfstoffen nicht bekämpfbar sind. Und dazu braucht man die Mutationen nicht zu kennen.
Das nennt man: Für den Fall der Fälle Pläne in der Schublade haben. Und das ist nicht Dummheit, sondern vorausschauende und verantwortungsvolle Planung.
Ebenso mit Renten- und Pflege, das weiß man bereits seit längerem, wird aber immer vor sich hergeschoben, bis dann der Zeitpunkt kommt, dass das System kolabiert.
Sie können mir nicht erzählen, dass man sich erst eine Lösung ausarbeiten kann, wenn das Problem eskaliert!?
Sie sehen, es geht noch dümmer, für Leute denen Kreativität und Problemlösungskompetenz fehlen!

hortig
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@strohscw

Sie gehen ja schon allein nicht auf die drei Punkte ein, die ich angegeben habe, Homeoffice und Pflege nannte ich nicht. Sie machen es wie die SPÖ, die Hauptaufgabe nicht lösen und mit Nebenschauplaetzen zu schwafeln. Und heute sich ueber Mutationen Gedanken machen, die es noch nicht gibt, von denen man auch nicht weiß wie sie ausgestattet sind, naja.....

Patriot
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Die ÖVP hat einfach zu viel Geld!

Die 210 Mio. zur Selbstbeweihräucherung reichen dem Herrn Kurz nicht.

stierwascher
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Parteizeitungen waren so erfolgreich...

... dass diese alle eingestellt worden sind.

Doch jetzt droht die Gefahr der Komplexität und darum braucht es wieder einfache Erklärungsmuster, sonst würden die Leser und Leserinnen überfordert sein, oder...?

Es gibt eben nicht nur eine Scheibenwelt, sonder derer viele. Und damit nur ja keiner am Ende der Welt ohne Verstand ins Nichts runterfällt, braucht es die simple Erklärung: Bleib da, nur net weiter, sonst bist weg... Folge unserer Erklärung, dann passiert dir nix!

Jeder bleibt dann hinter seinen Stauden hocken und freut sich seiner Weltsicht. Wenn die Nase ganz nah dran ist, ist die Gefahr sehr gering, dass noch anderes entdeckt wird.