Am Donnerstagvormittag marschierte Gernot Blümel in das Büro der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Wiener Donaukanal. Was der Finanzminister wollte: Klarheit über die Gerüchte, die Behörde führe ihn als Beschuldigten in ihren Glücksspielermittlungen. Der Vertraute von Bundeskanzler Sebastian Kurz bekam das – aber noch weit mehr dazu: „Sein“ Staatsanwalt wartete dort bereits mit einem fertigen und richterlich genehmigten Beschluss für eine Hausdurchsuchung im Hause Blümel.
Unter Verdacht
Wie alte SMS Gernot Blümel eine Hausdurchsuchung bescherten
2017 soll Gernot Blümel für Novomatic interveniert haben – nachdem diese Spenden für die ÖVP in Aussicht gestellt hatte.
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