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"Stopp Corona App"Was Sie über die App wissen müssen

Die „Stopp Corona App“ warnt bei Kontakt zu einer infizierten Person – wenn man diese installiert hat. Anschober wirbt daher erneut für die Nutzung.

© APA/Roland Schlager
 

1 Worum geht es bei dieser App nun genau?
Die vom Roten Kreuz entwickelte „Stopp Corona App“ soll beim Rückverfolgen von Kontakten zu mit Corona infizierten Personen helfen und jene warnen, die mit ihnen Kontakt hatten. So sollen Neuansteckungen eingedämmt werden.

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Danke für Ihr Verständnis.

voit60
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Sagt alles aus

Länger als 15 Minuten.... Wer oder wie ist man im Moment so lange mit eine. Fremden zusammen. Höchstens beim Schifahren beim anstellen und Gondfahrt.

kleze8402
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Unglaublich ...

... wieviele immer genau zu wissen glauben, warum etwas nicht funktioniert.

Die „Experten“ fügen zum Halbwissen dann noch ein paar „Fakten“ hinzu und schon wird ein, wenn auch vielleicht nicht zu 100% optimales Werkzeug zum Spionagetool, das die „Bösen“ dieser Welt mit Informationen überhäuft! Und wenn das noch nicht reicht, werden GROSSBUCHSTABEN verwendet.

Kleinezeitungapp
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Neues Handy notwendig

Kann die App auf mein iPhone6 nicht herunterladen - Die App ist für ios12 nicht konstruiert. Ich will aber nicht ein neues Handy kaufen

Bergr
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Dann für alle Handys!

Mir geht es gleich. Ich würde es verwenden aber nicht mein funktionierendes Handy ausmustern.

PoetschSt
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IT-Schrott

Die Ergebnisse der App sind zufällig. Den Abstand kann man nicht genau messen, die Zeitdauer des Kontakts ist willkürlich. Wenn man also keine Warnung bekommt, ist man noch lange nicht auf der sicheren Seite. Wenn man gewarnt wird, sollte man sich selbst isolieren. Wird wohl selten passieren, wenn man dafür Urlaub nehmen muss.
Solche IT-Lösungen nehme ich nicht ernst.

Umwelt
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Taiwan, Singapur?

@scionescio

Da Sie offenbar betreffend die Corona-App in Österreich so gut Bescheid wissen, hätte ich von Ihnen gerne eine kurze Antwort auf meine Frage, warum dann sehr viele ostasiatische Staaten beim Kontrakttracing auf solche Apps setzen und damit offenbar gute Erfolge erzielt haben (gestern bei Anne Will im deutschen Fernsehen von einer Journalistin bestätigt).

Ceara
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Fernsehen

und weils im Fernsehen gesagt wurde, muß es stimmen! ??? Kennen wir vom ORF

wiesengasse10
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"Wer den Alarm des digitalen Hanschlages bekommt wird gebeten sich in Selbstisolation zu begeben."

da versteh ich einiges nicht:
Bemerke ich an mir z.B. keine Symptome, wie gehts weiter ?
1. Warum werde ich dann nicht getestet ? Wird da eine Ansteckung schon dezitiert angenommen, auch wenn der kontakt z.B. im Freien war (das weiß die App wohl nicht) und beide Masken getragen haben (auch das weiß sie wohl nicht).
2. Was heißt gebeten ? Bitte oder Pflicht ?
3. Ich stehe in einem Dienstverhältnis, muss ich dann wohl meinem Dienstgeber melden. Bin ich dann im Krankenstand ?? Kann mein Chef die Selbstisolation aufheben, in dem er darauf besteht, dass ich zur Arbeit erscheine (da ich ja keine Symptome habe) ?
4. Wie lange dauert eine selbstisolation, die von der App "vorgeschrieben (??) wird.
So viele offene Fragen und Unschärfen. Dabei hatte ioch mir von diesem KLZ-Artikel von der Überschrift so viel versprochen.
Und meine offenen Fragen hier ? Nein, da kannst rumsurfen - auch beim Roten kreuz - soviel du willst, es findet sich.... NIX !!
Drum installier ich sie auch nicht ! Mir fehlen zu viele Informationen !
Dass ich diese Fragen nicht beantwortet bekomme ist schlichtweg: Pfusch !!

scionescio
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@Umwelt: die Apps in Asien beruhen teilweise auf einem anderen Prinzip, weil dort zB die GPS Daten (und damit das komplette Bewegungsprofil) ausgewertet wird ...

... die grundsätzliche Frage bleibt, wie viel Freiheit man opfert, um der Pandemie Herr zu werden und ob es nicht auch anders gehen würde - und auch, wo es hinführt bzw. die Grenze ist.
Als warnendes Beispiel dient da China: dort gibt es ein social Scoring via App dh nur wer genug Punkte in seiner App hat, darf zB die Schnellzüge benutzen (läuft alles vollautomatisch über die App), sich für bestimme Jobs bewerben oder auch nur Freizeitparks besuchen. Gutpunkte bekommt man für angepasstes und regimekonformes Verhalten, Minuspunkte gibt es schon, wenn man Kontakt zu jemanden hatte, der selbst für irgendein Verhalten Minuspunkte ausgefasst hat ...

peso
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Noch einmal, vielleicht kapiert man dann das Problem und warum die app nie funktionieren wird

JEDER INFIZIERTE IST LEIDER (NOCH) NICHT SO BLÖD, DASS ER UNERLAUBT DAS HAUS VERLÄSST UND DAZU SEINE INFEKTION AUCH NOCH FREIWILLIG UND SELBST IN EINER APP BESTÄTIGT.....damit er leichter erwischt werden kann.
Wenn der Staat das System wirklich nutzen möchte oder es notwendig ist, dann muss die Eintragung der Infektion zentral erfolgen und für alle Bürger durchgeführt werden.

xandilus
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@peso:

Naja, hier geht es ja anscheinend darum, daß sich ein Infizierter dann als solcher einträgt, wenn er von eben der Infektion erfährt und daß daraufhin die Kontakte der Tage ZUVOR informiert werden. Ich hoffe ich habe das so richtig verstanden.
Doch installieren werde ich mir die App dennoch nicht, und zwar wegen den von scionescio angeführten Gründen. Technisch funktioniert das einfach nicht....

peso
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xandilus

Nein, sonst würde er ja alle ehemaligen Kontakte noch einmal treffen müssen. Außerdem ginge das ja ohnehin nicht, weil ein Infizierter ja in Quarantäne muss und keine Leute treffen "darf"

xandilus
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@peso nochmals:

Ich mag mich irren, doch soweit ich das ganze verstanden habe, erfährt man durch alle Kontaktpersonen, welche ebenfalls die App installiert haben, einen digitalen handshake, um eben im Bedarfsfall darauf zurückgreifen zu können und die Kontakte in der Vergangenheit (anonym) informieren zu können.
Aber wenn ich da falsch liege, erklär' Du es mir bitte, ich würde es gerne verstehen....

peso
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xandilus

Stop, Sie haben Recht, die app speichert tatsächlich alle Kontakte und informiert dann auch alle, wenn ein Kontakt infiziert ist/war.
Diese Beschreibung war zu Beginn noch nicht so verfügbar

xandilus
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@peso

Danke, dann hat sich mein letztes Posting erledigt. 😊

scionescio
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Vielleicht sollte man auch dazuschreiben, dass die App nutzlos ist, weil es der aktuelle Stand der Technik aktuell nicht zulässt, die Entfernung zwischen zwei Smartphones hinreichend genau festzustellen ...

Ein Schauspieler ist natürlich ein ausgewiesener IT-Experte und deshalb bestens geeignet, diese Thematik zu bewerten!
Vielleicht hätte er sich vorher mit einem Experten unterhalten sollen - der hätte ihm erklären können, warum die App völlig nutzlos ist, weil es mit dem aktuellen Stand der Technik einfach nicht möglich ist, den Abstand zwischen zwei Smartphones zuverlässig genug zu bestimmen.
Die Entfernungsmessung beruht darauf, dass der Empfänger aus der Dämpfung des empfangenen Signals schließt, wie weit das sendende Handy entfernt ist. Leider sind in den aktuellen Smartphones sehr viele unterschiedliche Bluetooth-Chips verbaut, die alle mit unterschiedlicher Stärke senden - wenn man aber gar nicht weiß, wie stark das Ausgangssignal tatsächlich war, ist der Schluss von der Dämpfung des empfangenen Signals zur echten Entfernung natürlich sehr ungenau. Dazu kommt, dass ein Funksignal richtungsabhängig ist (weiß jeder, der früher eine Fernsehantenne ausgerichtet hat) und allein schon die Handyhülle bzw. ob sich Handy zB in der Handtasche befindet, großen Einfluss hat - praktische Tests der deutschen Bundeswehr haben ergeben, dass man mit der aktuellen Handygeneration nicht zwischen 50cm und 5m unterscheiden kann!
Dazu kommt, dass alle Daten durch das verwendete API durch die Server von Google/Apple geschleust werden - und was die speichern und auswerten, wissen eben nur die beiden Firmen - und sie haben ja auch die eindeutige IMEI und die Personendaten aus ihren Stores ...

robspr
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Nicht nutzlos

Die App ist nicht nutzlos, durch BLE < 5.1 kann zwar die Entfernungsmessung ungenau sein, liefert aber häufig richtige Werte, kann aber eben auch false positiv Ergebnisse liefern. Trotzdem immer noch besser als gar nichts.

Google und Apple bekommen bei der verwendeten Methode keine Daten, es gibt keinen Server wo die Daten zentral abgelegt sind. D.h. abgesehen von den Daten die diese Firmen aus ihrem Bewegungsprofil haben, bekommen sie von den Corona Apps keine Informationen.

scionescio
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@robspr: „ Google und Apple bekommen bei der verwendeten Methode keine Daten“

Entweder postest du absichtlich die Unwahrheit oder du hast dir das Protokoll des Google Nearby Message API nicht angeschaut/verstanden!
Es ist völlig unerheblich, dass die App keinen zentralen Server für die zentrale Datenablage verwendet, weil jeder einzelne API Aufruf der Corona App über die Server von Google geschliffen werden und natürlich dort aggregiert, verknüpft und gespeichert werden können!

robspr
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Exposure Notifications API

Es wurde doch nur in der ersten Version der österreichischen App die google nearby message api benutzt, wieso verweisen sie also auf diese.....

scionescio
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@robspr: weil ich mich hauptsächlich auf die Entfernungsmessung und das damit verwendete API beziehe ...

Das Exposure Notifications API ist doch nur ein Wrapper über die zugrundeliegenden Basis-APIs, um den verschiedenen Ländern die meisten benötigen Funktionen für eine Corona-App in einem API zur Verfügung zu stellen ... schau dir einfach den Broadcast Teiil genauer an bzw steppe mit einem Debugger durch und du wirst ein deja vue mit dem guten alten Nearby Message API haben.

HPHP
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Google/Apple

brauchen nicht die APP um an die Daten zu kommen, die bekommen sie wenn sie wollen schon wenn du nur das Handy einschaltest ;-)

scionescio
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@HPHP: es ist natürlich richtig was du sagst, aber durch Big Data sind mit den Daten so einer App noch viel mehr Dinge möglich ...

... so kann man zB ohen die einzelnen Personen tatsächlich idendifiziert zu haben, durch Beziehungsgraphen und Verknüpfungen von verschiedenen Datenquellen sehr einfach zusätzliche Informationen gewinnen.
Wenn ich mich regelmäßig in der Früh und am Abend mit den gleichen Personen treffe, werden sie vermutlich zu meiner Familie zählen, wenn ein Teil davon sich regelmäßig mit 20 anderen am Vormittag trifft, werden es wohl die Kinder sein, die in der Schule mit ihren Klassenkameraden sitzen, die Personen, dich ich zu Mittag öfter für 40min treffen, werden wahrscheinlich Kollegen sein, wenn ich am Abend mit meiner Frau und 100 anderen 2 Stunden am selben Ort verbringe, werden wir wohl im Kino gewesen sein, etc. damit wirst du zum gläsernen Menschen, ohne auch nur irgendetwas dagegen tun zu können - außer du installierst solche Apps nicht ...