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Corona-KontrollenPolizeigewerkschafter: "Im privaten Bereich haben wir nichts zu suchen"

Bruno Kelz, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft in Kärnten: „Ich glaube nicht, dass es die Aufgabe der Polizei ist, nachzuschauen, ob Mizzitant und Huaba Onkel zu Besuch sind." Zudem gebe es zu wenig Personal.

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© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Debatte darüber, welche Corona-Vorgaben die Polizei kontrollieren darf (die "Kleine Zeitung" hat berichtet) verfolgt Bruno Kelz genau. Der Vorsitzende der Kärntner Polizeigewerkschaft ist seit 39 Jahren Polizist. Aber die aktuelle Lage sei ernst, sagt er, es gebe zu wenig Personal. „Aktuell können von allen Beamtinnen und Beamten im Land nur grob 80 Prozent eingesetzt werden. Und die Aufgaben werden dank Corona immer mehr.“

Kommentare (9)
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Sezession
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Sehr gut der Mann!

Volle Unterstützung!

SoundofThunder
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Pesopope!

Lesen und verstehen!

pesosope
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SoundofThunder

Ich weiß, Sie haben es immer noch nicht verstanden und die Schlagzeile trägt auch nicht zur korrekten Information bei.
Sollte die Aussage "im privaten Bereich nichts zu suchen" zutreffen, dann könnte man dort jedwede Straftat begehen und die Polizei müsste tatenlos zusehen. Ich versuchs daher halt noch einmal zu erklären, die Polizei muss jederzeit und ÜBERALL tätig werden, wenn es notwendig (Anzeige, Gefahrusw.) ist. Auch wenn Sie es nicht verstehen wollen, die Rechtslage ist halt so

HandaufsHerzal
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"Im privaten Bereich haben wir nichts zu suchen"

Dem Herrgott sei Dank, es gibt noch Menschen mit Hirn und Verstand 🙏!!!

stprei
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Käse

Das ist - gerade bei der Polizei - vollkommener Käse. Und zwar jeden Tag. Die Polizei hat die Aufgabe, auch im "Privaten" zu wirken. Etwa bei häuslicher Gewalt, bei Lärmerregung, bei der Kontrolle von Waffengesetzen, anderen Straftaten, bei Wohnungsöffnungen, bei Begleitung von Gerichtsvollziehern, etc.

Welche Begründung gibt es, dass die Polizei die Corona-Party mit 60 Leuten in der Stadtwohnung nicht wegen Corona-Maßnahmen kontrollieren darf sondern nur wegen des Lärms?

Wo denken Sie, dass die Polizei hinfährt, wenn Sie sich beschweren, dass der Nachbar zu laut ist? Auf den Hauptplatz zum Würstelstand?

Richtig ist, dass es nicht um Kaffee mit Mitzitant und Hubaonkel geht, davon war aber auch nie die Rede, sondern um eklatante Überschreitungen und Exzess. .

Shiba1
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Im privaten Bereich haben wir nichts zu suchen

Völlig richtig erkannt

herwag
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:-(((

... nur nicht zu viel arbeiten herr gewerkschafter !

Lodengrün
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Gehen

Sie zur Polizei arbeiten. Glauben Sie, Sie machen es nicht lange. Mit was die sich herumschlagen müssen malen Sie sich in Ihren kühnsten Träumen nicht aus. Also bewerben Sie sich, sie suchen Leute, werden auch in Zukunft nicht auf Kurzarbeit geschickt und sind krisensicher.

Lodengrün
10
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Unser

LH hat halt im Windschatten von unserem BK Allmächtigkeit verspürt und im launigen Moment, den er immer wieder verspürt, sich zu so einer Ansage hinreißen lassen.