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NachtkritikSterbehilfe - schweres Thema, spannende Runde: So darf "Im Zentrum" öfter sein

Die ORF-Diskussionssendung widmete sich in der Nacht auf Montag der Frage, ob Ärzte Menschen auf Verlangen umbringen dürfen. Ein komplexes Thema, in dem sich einfache Antworten verbieten - dem die beklemmende Runde aber durchaus gerecht wurde.

© ORF
 

Wenn es nur darum gehen sollte, die unterschiedlichen Positionen in der Frage Sterbehilfe klar zu machen, hätte "Im Zentrum" in der Nacht auf Montag keine zehn Minuten dauern müssen. Die Eingangsstatements von Marcela Selinger, Tochter einer Schwerkranken, sowie von Herbert Pichler, Präsident des österreichischen Behindertenrats, spannten praktisch die ganze Breite der ethischen Frage auf, über die der Verfassungsgerichtshof derzeit berät.

Kommentare (2)

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Ragnar Lodbrok
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4
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Österreich hat eine erzkonservative Regierung

- weder Sterbehilfe noch Legalisierung von Cannabis wird es mit Kurz & Co geben. Wir überholen selbst die Erzerzkonservativen Amerikaner noch mit einer erschreckenden Leichtigkeit.

pesosope
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was reden Sie von einer erzkonservativen Regierung, weil sie zur Sterbehilfe das Gericht urteilen lässt oder weil sie ein Rauschmittel - und das ist es so oder so - nicht zur freien Verfügung stellt, denn zu medizinischen Maßnahmen ist es ja schon erlaubt

Sie könnten sich natürlich auch über die Haltung der SPÖ, der NEOS oder FPÖ informieren und dann erst über die BRG meckern, denn auch diese Parteien haben beiden Themen abgesagt und geben überhaupt keine klare oder offizielle Aussage von sich