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ÖBAGSuchtgift-Ermittlungen gegen Thomas Schmid eingestellt

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien gegen den Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, nach dem Suchtmittelgesetz sind eingestellt worden.

Thomas Schmid Öbag
Thomas Schmid Öbag © APA/Hans Punz
 

Das teilten Schmids Anwalt Thomas Kralik sowie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Ins Visier von Drogenermittlungen hatten Schmid die Casinos-Ermittlungen gebracht, bekannt geworden waren diese Vorwürfe Anfang Juni.

Laut damaliger Medienberichte hatte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) im Zuge der Casinos-Ermittlungen durch einen "Zufallsfund" verdächtige Daten auf Schmids Smartphone entdeckt. Auswertungen seiner Handy-Chats sollen Hinweise auf Kokainkonsum gebracht haben, berichtete damals das Nachrichtenmagazin "profil".

Bereits im Juni hatte Schmids Anwalt Kralik erklärt, er gehe davon aus, dass die entsprechenden Ermittlungen eingestellt würden, die Sache sei verjährt.

Schmid ist ÖVP-nahe, war früher Sprecher zahlreicher ÖVP-Politiker, Generalsekretär im Finanzministerium und gilt als Vertrauter von Parteichef und Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die Opposition fordert schon länger seinen Rücktritt. Schmid ist im Casinos-Verfahren einer der Beschuldigten, die entsprechenden Ermittlungen laufen weiter.

Kommentare (5)

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Bond
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Verjährt

Dieses Wort fehlt in der Schlagzeile.

Pelikan22
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Es steht drinnen!

Und wenn etwas verjährt ist, dann ist es rechtens! Allerdings: Warum ist es verjährt? Hat jemand geschlafen oder wurde das absichtlich "verschlampt"?

UHBP
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Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien gegen den Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, nach dem Suchtmittelgesetz sind eingestellt worden

Also, wer hätte was anderes erwartet?

Simunek
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UHBP

Genau, ich habe auch nichts anderes erwartet. Was soll man da sagen. Es ist nicht bewiesen. Also kann ich nicht anklagen, obwohl danach zumute wäre. Der Mann gehört niemals in die ÖBAG als Alleinvorstand. Ist ein Produkt der ÖVP Politik. Aber wenn es nicht er wäre, wäre es dann einer aus der FPÖ oder SPÖ, wären die am Drücker und er wäre diesen Parteien nahe stehend. Politik in staatsnahen Gesellschaften. In der Telekom Austria sitzt ja auch mit Arnoldner ein Abgesandter von Kurz und spielt den CEO.

Pelikan22
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Und wo sitzen die Günstlinge der SP und FP?

Wohl im vielgerühmten Glashaus!