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FaktencheckWelche Bauern wirklich eine Pensionserhöhung von 450 Euro geschenkt bekommen

Die Senkung des Pauschales für "fiktive Ausgedinge" lässt die politischen Wogen hochgehen. Es wird aber nur ein kleiner Teil der Pensionen erhöht - jene von bestimmten Mindestpensionisten der Bauernkasse.

 

Es war eher eine Randnotiz aus der am Dienstag zu Ende gegangenen Regierungsklausur: Im Rahmen des insgesamt 400 Millionen Euro schweren Teilpakets an Entlastungen von und Investitionen in Land- und Forstwirtschaft wird es auch Vergünstigung im Pensionsrecht der Bauern geben: Das "fiktive Ausgedinge" wird von 13 Prozent auf 10 Prozent reduziert, was einer jährlichen Pensionserhöhung von 450 Euro entspricht.

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Danke für Ihr Verständnis.

vandiemen
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Möchte nicht motzen...

..aber wer hat den den Baueren erst eine Krankenkasse ermöglicht? Kreisky war es! Mittlerweile hat es sich vieles verändert und ich bin auch der Meinung dass Bauern von ihrer harten Arbeit kaum mehr leben können. Aber man sollte mal ehrlich die Rolle der ÖVP mit ihren Giebelkreuzler hinterfragen. Die Kälber haben ihren Schlachter selbst gewählt. Natürlich tragt die SPÖ mit Gewrkschaftsa.......er dazu auch nichts positives dazu bei! Wünschenswert wäre wenn der Bauer für seine ehrliche Arbeit (auch dort gibt es schwarze Schafe) auch das faire Geld bekommt für seine Arbeit bekommt. Die Bauern wurden von ihren eigenen Vertretern einfach verraten! Um das das Problem zu lösen wird es notwendig sein, dass überparteiliche Lösungen geschaffen werden. Und jetzt bitte fest Daumen runter! Freue mich , denn dann bin ich mir sicher, dass ich in ein Wespennest getreten bin!😉😉😉

wildkraut
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Alle sind neidig

auf die Bauern, aber keiner will es sein. Also , Neidgenossen, ran an die Arbeit! Es gibt genug Höfe, die keinen nachfolger haben. Meldet euch bei denen und genießt die Arbeit als Bauern / Landwirte :-)

Trieblhe
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Exakt,

dieses permanente Bauernbashing ist letztklassig. Zum Glück gibt es noch genug Leute, die die Arbeit und den Einsatz unserer heimischen Bauern zu schätzen wissen, da können die roten ausgefressenen Funktionäre hetzten was sie wollen.

Ka.Huber
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und dann gibts den Kotzbr... bzw.

Katzian der in der ZIP 2 nix anderes weiss als sich über diese 450 EUR / Jahr für Mindestpensionisten aus dem Bauernstand zu entrüsten während er gleichzeitig Milliarden für seine Klientel fordert. Und als Tupferl auf dem i regt er sich noch auf dass die Helden und Heldinnen der letzten Monate nix bekommen. Was sind denn die Bauern und Bäuerinnen ? Sind das nicht auch Helden und Heldinnen wleche dafür sorgen dass auch so ausgfressene Gewerkschafter während der Corona Krise sich ihre Kalorien reinziehen können ? Es ist traurig zu sehen wie sich diese Altbonzen noch immer an ihren Klassenkampf hängen damit sie wenigstens bis zur Pension ( ca. 15000,- EUR / Monat ) die Kurve kratzen...

wildkraut
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Seriöse Überschrift?

Wow, 450 € - und im Kleingedruckten "pro Jahr"! Für MindestpensionistInnen, die ihr Leben lang gschuftet haben, nix mit 5-Tage-Woche oder 40-Stunden-Woche. Volles Risiko von Wind und Wetter und in der Tierhaltung. Wenn da den Unwissenden nicht der Neid beißt.

tenke
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€ 450,-

Ich würd danke sagen, anstatt mich aufzuregen.

Christianofner
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Abschaffung der Pauschalierung von Land.

Wie viel Steuern zahlt eigentlich ein Landwirt— ein sehr heikles Thema

cremesso
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Steuern von Landwirte

Vermutlich viel weniger als die Zuwendungen ausmachen

levis555
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...nicht bloss...

...vermutlich sagen...

Nixalsverdruss
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Danke KLEINE ZEITUNG -

- für das tolle Sujetbild. Einen größeren Traktor hätte Ihr wohl nicht finden können, um den Neid der Gewerkschafter zu schüren.
Bringt eher das Bild einer ausgeschundenen Bäuerin, die das Geld aber auch verdient hat...

Hoffentlich kommt die Transparenzdatenbank auch für alle Konzerne, die Kurzarbeit angemeldet haben und die Mitarbeiter angehalten sind bis zu 10 Std. pro Tag zu arbeiten und die Überstunden "auf einem Handzettel vermerken".
Das ist Sozialbetrug höchster Klasse - und einige Schwarze Schafe ruinieren den Ruf aller anderen, z.B. Familienbetriebe, die die Mitarbeiter trotz Coronakrise nicht entlassen oder in Kurzarbeit geschickt haben ...

ma12
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Gaunereien

Das mit den "Handzetteln" nur jene Firmen, die wegen "Schmierung" für die ÖVP vor der Wahl, nicht zu befürchten haben.

Nixalsverdruss
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Bauernpensionen sind ein Witz!

Meine Eltern haben über 50 Jahre lang tagein, tagaus gearbeitet. Die Tiere versorgt, die Landschaft gepflegt und nebenbei drei Kinder unter großen Entbehrungen groß gezogen.
Es hat uns nie zu Essen, etc. gefehlt - aber ein eigenes Radio, das neue Fahrrad, etc. war sehr selten bis gar nicht leistbar. Ganz abgesehen vom Urlaub.
Es ist uns gut gegangen. Leider war mein Vater dann mit 60 - wie man so schön sagt: "ausgeschunden". Er und meine Mutter hatten eine Pension von 650 Euro im Monat!!! Dass man sich da keinen Luxus leisten kann ist logisch. Er hatte auch NIE auch nur einen Cent vom Staat geschenkt bekommen. Brav seine Steuern bezahlt und wie man es erwartet mit 75 gestorben.
Jeder in Österreich - vor allem die Mütter - müssten eine Mindestpension von 1000 Euro netto bekommen. Das wäre fair.

Und jetzt macht sich irgendein (roter) Gewerkschafter wegen 450 Euro Erhöhung im Jahr in die Hose????? Sagt nebenbei aber nicht, dass er mindestens 5000 Euro im Monat netto bekommt - und das 14 mal.
1 1/2 Monatslöhne im Vergleich zur Jahrespension meines Vaters!
Sonst noch Fragen???

tannenbaum
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Nixalsverdruss,

könnten Sie vielleicht dazusagen, wie hoch der Pensionsbeitrag ihrer Eltern monatlich ausgemacht hat? Meine Eltern waren auch Bauern, und waren dankbar, dass der damalige Bundeskanzler Kreisky die Pension für Bergbauern eingeführt hat, obwohl diese nie etwas eingezahlt haben!

rouge
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Falscher Vergleich

Man soll nicht den Fehler machen, bäuerliche Mindestpensionen mit dem fiktiven Spitzenlohn eines roten (oder schwarzen) Gewerkschafters zu vergleichen.
Eher mit der zu geringen Pension eines Arbeiters, einer Arbeiterin, die nach 45 Jahren mit ordentlichen Abschlägen in Pension gehen.

ma12
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OMG

Die ASVG-Pensionen hat der "Superkanzler"-Schüssel über Nacht gekürzt. Obwohl wir bis zu 80 % selbst einzahlen. Wie viel Prozent zahlen die Bauern und Unternehmer selber ein?

levis555
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Steht da auch irgendwo was davon, wieviel sie einbezahlt haben?

Von den Bauernpensionisten hört man ja nur immer davon, wie wenig sie herauskriegen. Vielleicht wäre es gut, auch einmal auszuleuchten, wieviel da einbezahlt wird...

Pollheim
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@Nixalsverdruss

Ich hätte da noch eine Frage? Wo steht da im Artikel was von roten Gewerkschaftern??

Nixalsverdruss
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Es gab heute Mittag ein Interview auf Ö3

... und am Vormittag ein Interview mit einem Gewerkschafts-funktionär - und ich hoffe wirklich, dass das eine Einzelmeinung ist, denn Neid ist selten ein guter Berater.

Ninaki
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Wo bleiben die Mütter, Invaliden usw?

Ich bin keine rote Gewerkschafterin, die 5000 Euro Pension bekommt, sondern eine Frau, die 15 Jahre auf Berufstätigkeit verzichtet hat, um ihre 4 Kinder zu betreuen und die mit 65 aufgrund dieser unentgeltlichen Tätigkeit (dadurch konnte ich auch nichts einzahlen) nicht einmal die Mindestpension bekommen wird. Und ich hab auch kein Ausgedinge, auf das ich mich zurückziehen kann, sondern eine Mietwohnung, die monatlich Fixkosten verursacht.

Ka.Huber
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warum kümmern sich

ihre Kinder welche Sie grossgezogen haben nicht um Sie ? Was hat der Staat damit zu tun dass Sie die Freude welche Kinder bringen können geniessen konnten während andere kinderlose Personen arbeiten, Steuern zahlen und niemanden haben der sie zu Weihnachten besucht. Sie wollen als Mutter vom Staat entlohnt werden, dann können wir gleich auf offizielle Leihmutterschaft umstellen. Wird bald eh soweit sein, Kinder kriegt man nur mehr wenn es dafür anständig Geld vom Staat gibt.

Ninaki
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ein Hohn für Mütter

Dazu kann man wohl nix sagen. Meine Kinder kümmern sich um die Pensionen von morgen. Auch um Ihre! Und die Forderung nach Unterstützung von Familien in die Richtung von Leihmutterschaft zu rücken, ist wohl der größte Hohn der mir je untergekommen ist. Ich weiß das Glück meine Kinder aufwachsen zu sehen zu schätzen, aber ich kenne auch die wirtschaftlichen Auswirkungen davon. Trotz abgeschlossenem Hochschulstudium werde ich nicht mehr als die Mindestpension bekommen. Jeder arbeitet hart in seinem Leben, nur diejenigen die gewollt oder ungewollt auf Kinder verzichten werden diejenigen sein die mir im Alter Ansichtskarten von den Malediven schicken. Es wird Zeit dass man die soziale Leistung von Müttern endlich anerkennt.

kleinalm
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Lol....

Das verdammte Ausgedinge haben sich die meisten selbst geschaffen!

Nixalsverdruss
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Warum nicht einfach 1000 Euro Mindestpension für alle ...?

Ich frage mich schon lange, warum eine Frau die Beruf und Karriere hinten angestellt hat für die Kinder noch immer so behandelt wird. Eine Mindestpension für alle (zumindest die Kinder erzogen ODER eine gewisse Arbeitszeit vorweisen) wäre wünschenswert.
Es ist weder den Roten noch den Blauen oder Türkisen gelungen, ein Pensionssystem zu schaffen, das diese Menschen mit einer "Mütterpension" ausstattet.
Sie wäre immer ganz leicht zu gegenfinanzieren gewesen - aber es haben alle bisher verabsäumt.
Das Ausgedinge wird leider von vielen falsch verstanden - es ist eine Lösung, die normalerweise ersatzlos gestrichen werden müsste.

voit60
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Wie hoch war deren Pensionsbeitrag?

Man kann eben nur beko. Men, was man auch einbezahlt hat.

Balrog206
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Voit

Ui da würden aber viele schauen wenn es so ist wie du schreibst !

Nixalsverdruss
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Die Berechnung der damaligen Sozialversicherung der Bauern ...

... orientiert sich am Einheitswert.
Diese Berechnung ist ein wenig kompliziert - aber ich bin der Meinung es waren damals ca. 15.000 Schilling pro Quartal.
Das waren Sozialversicherung und Pensionsversicherung - wobei ich dazu sagen muss, dass meine Mutter nie eine Anspruch auf eine Pension erworben hat.

 
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