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20 statt 25 ProzentWem die Steuersenkung netto wie viel bringt

Zwischen 100 und 390 Euro spart jeder Einkommensteuerpflichtige durch die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 20 Prozent.

Die Steuern sollen gesenkt werden
Die Steuern sollen gesenkt werden © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Wenn die Regierung heute zum Ende ihrer zweitägigen Klausur im Bundeskanzleramt vor die Öffentlichkeit tritt, wird sie unter anderem eine Maßnahme präsentieren, von der mehr als die Hälfte der Bevölkerung profitiert: die Senkung des Einstiegssteuersatzes der Einkommensteuer von 25 auf 20 Prozent – und das rückwirkend seit Anfang des Jahres.

Kommentare (20)

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berndhoedl
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bitte Kleine Zeitung, etwas genauer präzisieren....

sie schreiben Einkommenssteuer - dann schreiben sie im gleichen Atemzug - ist die Lohnsteuer für Arbeitnehmer...

Etwas weiter im Text schreiben sie jedem der monatlich brutto xxx verdient und etwas später wieder jeder der 4,7 Mil. Einkommensteuerzahlern in Österreich...

Ich denke fürs erste wäre ein kleiner Diskurs in Steuerrecht nicht schlecht für einen Journalisten bevor er etwas zum Besten gibt.
Lohnsteuer = Unselbstständig
Einkommenssteuer = Selbstständig

Beide hätten zwar die selben Steuersätze jedoch nicht die selbe Erhebungsform - und genau nun haben die „Krux“ genannt.
Da sie weiter im Text die Arbeitnehmerveranlagung erwähnen, liest sich das für mich so dass die Regierung Lohnsteuersätze ändert, jedoch nicht die (selben) Sätze der Einkommenssteuer.

Was aber jetzt etwas „strange“ ist, ist die Tatsache dass ich eine Information einer Nachrichtenquelle las, jedoch nun durch schlechte Kommunikation nichts Genaues erfahren habe.

Deswegen - echt schlechte Berichterstattung!

KleineZeitung
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Lohnsteuer/Einkommenssteuer

Sehr geehrter Leser, die Lohnsteuer ist in Österreich eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer und wird für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit durch Abzug vom Arbeitslohn erhoben.

berndhoedl
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Sehr geehrter Redakteur,

das ist nur bedingt richtig, denn die Einkommensteuer wird im alltäglichen Sprachgebrauch nur im Zusammenhang einer Besteuerung aller In- sowie ausländischen Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit verwendet.
Das selbe gilt - nur eben für alle Einkünfte aus unselbstständiger Tätigkeit für die Lohnsteuer.

So, da dies nun geklärt wurde (sprachgebräuchliche Verwendung), möchte ich nun ihre Begründung „der Einkommensteuer - kombiniert mit einer Art der Erhebungsform“ verstehen....
Wenn sie schon diesen Satz so verwenden, dann muss ich annehmen - lt. ihren Beitrag - dass sämtliche Einkommen betroffen wären.
Das wären neben selbst-und unselbstständigen EK auch Einkünfte aus Gewerbebetriebe, Vermietung/Verpachtung, Kapitalerträge usw...
Nun würde ich aber gerne wissen - werden die neuen Steuersätze als generell für Einkommenststeuerberechnungen herangezogen oder in der Alltagssprachlichen Verwendung nur für Lohnsteuerberechnungen?
Österreichisch - nur für Angestellte/Arbeiter oder für alle Einkunftsarten?

KleineZeitung
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Fragen

Ihre Fragen habe ich an den Autor des Artikels weitergeleitet. Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

berndhoedl
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PS: Tastatur schluckte.....

....nun habe ich die Krux genannt....

BernddasBrot
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AMS Zahlen Mai 2020

Arbeitslose : 517.221
offene Stellen - sofort verfügbar : 57.597
offene Stellen - nicht sofort verfügbar 11.784

Die Manage - Fähigkeit der politischen Hauptakteure sinkt....kein Wunder , dass dem Kurz diese Realität fremd ist.....

SoundofThunder
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🤔

20-25€ Brutto mehr im Monat? Das ist euer großer Wurf der den Menschen,die wegen der Kurzarbeit mehr als 25€ weniger haben bzw. ihren Job verloren haben,helfen soll? Was ist jetzt mit den 38 Milliarden Euro?

Carlo62
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Du kapierst ja nicht einmal...

...den Unterschied zwischen Brutto und Netto!

pesosope
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Die Regierung macht eine Steuersenkung und die roten Sympathisanten meckern bereits über das geringe Ausmaß :-)

Fragen an die roten Genossen:
Wann hat die SPÖ, als sie an der Macht war, eine Steuersenkung durchgeführt? ....niemals!
Wie oft hat die SPÖ, als sie an der Macht war, die Steuern angehoben? ....ständig!
Ein Tip an die rote Verlierertruppe, entsagt euch freiwillig der Politik, sonst erledigt das der Wähler endgültig

melahide
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Geht nicht weit genug

Was tut man mit 30 Euro mehr im Monat? Große Sprünge gibt es da nicht. 2016 blieben durch die Tarifreform rund 120 Euro mehr im Börserl. Da wurde der Eingangssteuersatz (!) von 35 auf 25 % gesenkt. Hat auch keiner "gemerkt" bzw. haben sich dann alle aufgeregt. Die 30 Euro verpuffen.

Es müsste endlich einmal eine Steuerreform kommen die den Namen verdient. Sozialversicherung muss von 18 auf 12 % gesenkt werden, dafür auf alle Einkommen und mit dem Entfall der Höchstbeitragsgrundlage als Umlagensystem! Dazu Mindest- und Höchstpension. Die Steuersätze: Eingangssteuersatz mit 12,5, dann 25, 37,5 und 50 %... und alle Einkunftsarten gleich besteuern. Vermögenssteuern und Ökosoziale Steuern sollten das alles dann auffangen! So blieben jedem Bürger ein paar hundert Euro mehr im Monat!

bimsi1
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Einen Pullover oder zwei Hemden von C&A gehen sich schon aus.

Und das ist ja auch etwas. Oder ein paar Menus beim Brandhof.

GordonKelz
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JETZT.....

...wäre auch die Gelegenheit die Einkommensschere endlich zu beenden!
Die prozentualen Erhöhungen gehören abgeschafft, dafür ein Fixbetrag vom Mindestlohnbezieher bis zum Millionär !!
Wie will man dieser Ungerechtigkeit sonst begegnen ? Insbesondere bei den Pensionen.
Keiner erbringt eine Leistung, weder der Arme noch der Reiche...und doch erhält der Reiche jedesmal eine größere Erhöhung als der Arme....Wo endet das?
Gordon

fans61
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30 Euro im Monat...

na da werden wir Parties feiern ;-)
Diese ÖVP-dominierte Bundesregierung entwickelt sich immer mehr zu einer Lachnummer.
Und die Grünen - peinlich!

Geerdeter Steirer
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Wer das kleine nicht ehrt ist das große nicht wert!!

@fans61, du wirst dich noch erinnern und wundern was noch gedrungenermaßen auf dich zukommt und zukommen wird, da kannst dir Party's hinter die Ohren Pinseln...... ;-)

Stubaital
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Antwort

Was willst du eigentlich?
Unzufriedener Mensch.
Wahrscheinlich ein SPÖ oder FPÖ Sympathisant.

blackpanther
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Schon überlegt?

Dass das rund 1,5 Milliarden Euro sind, die in den nächsten Jahren mit Sparpaketen wieder beglichen werden müssen? Da stellt sich dieser für Sie offenbar lächerlich geringe Betrag schon anders dar.

pescador
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.

Ja, das scheint euer Motto zu sein: Party feiern auf Steuerzahlerkosten. Euch ist anscheinend nicht klar, wo das ganze Geld, das der Staat über alle schütten soll, herkommt.

redbull
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Wenn Sie nicht zufrieden sind,

können Sie mir gerne die 30 Euro im Monat überweisen...

Lodengrün
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Bei Ihnen

kommt der von der WK neu ausverhandelte KV, der natürlich unter dem jetzigen liegt, später. Keine Sorge, die ÖVP spart bei Ihnen und nicht bei ihrer Klientel.

Balrog206
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Tja

Und für manche sind 30€ noch zu viel !!