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Martin Kocher"Es besteht die Gefahr, dass die Milliarden verpuffen"

IHS-Chef Martin Kocher sieht milliardenschwere Konjunkturpaket zum jetzigen Zeitpunkt skeptisch. Die Gefahr sei groß, dass das Geld verpufft. Dass die untersten Einkommen entlastet werden, begrüßt der Chef des Instituts für Höhere Studien.

IHS-Chef Kocher
IHS-Chef Kocher © APA/Helmut Fohringer
 

Was ist vom neuen Corona-Paket zu halten? Ist es ein großer Wurf? Oder ein in Einzelmaßnahmen gegossener Akt der Verzweiflung?
MARTIN KOCHER: Ein großer Wurf wäre nicht wünschenswert. Wir haben immer davor gewarnt. Solange die Unsicherheit so groß ist, ist es wohl so, dass ein Großteil des Geldes, das der Staat ausschüttet, in der Ersparnis landet. Man konzentriert sich jetzt auf die Niedrigverdiener, was sinnvoll ist, weil diese über eine geringe Sparquote verfügen.

Kommentare (1)
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archiv
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Die angekündigten Milliarden, welche ...

... bei den Menschen und bei den kleinen Betrieben etc. nicht ankommen, können auch nicht verpuffen!

Vielleicht gibt es situationsbedingt einige "neuen Sümpfe", welche wir rasch trocken legen sollten?