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FP stürzt ab, VP legt leicht zuAbsolute Mehrheit für SPÖ: Doskozil triumphiert im Burgenland

Vorläufiges Endergebnis der Landtagswahl: Die SPÖ um Landeshauptmann Hans Peter Doskozil erreicht die absoluten Mandatsmehrheit. Die FPÖ stürzt auf 9,8 Prozent ab, ÖVP bei 30,6 Prozent, Grüne bei 6,7 Prozent, die Neos verpassen den Einzug in den Landtag.

Doskozil und Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner jubeln
Doskozil und Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner jubeln © (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

"Dosko, Dosko, Dosko" - der Spitzname von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil schallt durch den SPÖ-Landtagsklub. Er ist der große Triumphator des Wahltags und betont mit Tränen in den Augen in einer ersten Reaktion: "Ich kann diesen Tag gar nicht fasssen, das ist der schönste Tag meines Lebens - wir haben heute auch ein Lebenszeichen für die Sozialdmokratie gesetzt." Die SPÖ um Landeshauptmann Hans Peter Doskozil triumphiert auf ganzer Linie, wie das vorläufige Endergebnis verdeutlicht.

  • Die SPÖ um Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat mit knapp 50 Prozent die absolute Mehrheit erreicht. Die 49,94 Prozent der Stimmen reichen für die SPÖ-Mandatsmehrheit, also 19 der 36 Landtags-Mandate.
  • Die FPÖ stürzt auf 9,8 Prozent ab (minus 5,2 Prozent)
  • Die ÖVP schafft nur ein kleines Plus von 1,5 Prozentpunkten auf 30,6 Prozent.
  • Die Grünen können ihren jüngsten Erfolgslauf bei Wahlen nur bedingt fortsetzen, sie verharren wie bei der letzten Landtagswahl bei 6,7 Prozent (+0,3 Prozentpunkte).
  • Die Neos verpassen den Einzug mit 1,7 Prozent der Stimmen in den Landtag klar.
  • Die Liste Burgenland (bisher 2 Mandate) fliegt mit nur 1,3 Prozent der Stimmen aus dem Landtag.
  • Damit kommt die SPÖ auf 19 Mandate (plus 4 Sitze) im 36 Abgeordnete umfassenden Landtag und könnte künftig allein regieren, die ÖVP weiterhin auf 11, die FPÖ nur noch auf 4 (bisher 6), die Grünen weiterhin auf zwei Mandate.
  • Die Wahlbeteiligung lag bei 74,94 Prozent (2015: 76,04).
  • Das vorläufige Endergebnis beinhaltet bereits die Briefwahlstimmen und die sonstigen Wahlkarten.

Das Burgenland wählte heute den aus 36 Abgeordneten bestehenden Landtag neu. 250.181 Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

 

 

Kommentare (78)

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Frohsinnig
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bezeichnendes Bild

Ein Bild aus den heutigen Zeitungen bleibt mir in Erinnerung: Parteigrößen wie Pamela Rendi-Wagner und Georg Dornauer im Vordergrund, Herr Doskozil fast nicht zu sehen im Hintergrund

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Lodengrün
2
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Warum die Türkisen

gegen Rendi-Wagner vorgehen ist mir schleierhaft. Die Roten, und das zeigen alle Versammlungen, stehen noch geschlossen hinter ihr. Die geheimen Abstimmungen gab es und niemand will mir einreden, dass die Leute dort für und hier dagegen sind. Wäre das der Fall wäre es ein Armutszeugnis für die Mitglieder. Die Blauen sind mit sich selbst beschäftigt, den Grünen geht das nichts an, also bleiben nur die Türkisen über.

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Alfred65
7
4
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Die Kleine Zeitung verschweigt heute beharrlich was der Standard berichtet!

.... da sieht man wo das Herz der kleinen Zeitung schlägt.
„ÖVP triumphiert bei Gemeinderatswahlen in Niederösterreichs Städten
Die Volkspartei kann ihre Macht in einem hohen Niveau aus weiter ausbauen. Auch die Grünen feiern Erfolge. SPÖ und FPÖ müssen schmerzhafte Verluste hinnehmen“

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schadstoffarm
3
1
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Dosko ist es gelungen die Hysteriker zu beruhigen

ein wahrhaft herkulische Leistung. Damit die Ungarn weiter im Burgenland schöpfen und die Burgenländer in Wien braucht es Sicherungshaft. Unbedingt. Oder man muss auf Minderheiten losgehen um Mehrheiten zu bekommen.

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pescador
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.

Eine persönliche Katastrophe für Rendi Wagner

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sunny1981
1
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.Wahlsieg

Ob die Bundes-SPÖ jetzt endlich einmal umdenkt oder macht sie in Zukunft wieder alles falsch

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tomtitan
1
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Dafür

grinst sie wie ein Hutschpferd... ;-))))

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zyni
5
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Ist Frau RW noch immer überzeugt,

dass ihre politische Richtung stimmt?
Bei der Wien-Wahl gibts wieder eine Klatsche für die Sozialisten.

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michael787
12
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Das Erstaunlichste ist,...

... dass es immer noch 9,8 Prozent Blauwähler gibt.

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KarlZoech
2
38
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Wahlen gewinnt man, wenn man jene Themen beachtet und womöglich löst, welche der Bevölkerung wichtig sind.

Und das sind nun einmal auch Steuern, Soziales, Sicherheit. Und jener Themen, wofür auch ein LH zuständig ist (Soziales, Sicherheit), hat sich Doskozil mit seiner burgenländischen SPÖ angenommen. Und Doskozil spricht auch so, dass ihn die Menschen verstehen, er ist nicht abgehoben, ist volksnah, ist authentisch, ist nicht abgehoben.

Und Doskozil kann Politik, hat einen politischen Instinkt, diesen kann man/frau nicht lernen....

Wer das Thema Sicherheit negiert, gewinnt keine Wahlen. Wer das der Bevölkerung wichtige Thema Sicherheit aufnimmt, der gewinnt Wahlen. Und Doskozil hat völlig recht: "Was ein paar Linksintellektuelle dazu sagen ist mir wurscht."

Möge "die Löwelstraße" dies alles beachten!

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lacrima
0
8
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Genau………

Sicherheit ist für die meisten Wähler ein Thema. Leider ist es soweit gekommen, dass wenn man das Thema anspricht sofort ins rechte Eck gedrängt wird. Auch für die Türkisen war es immer ein Thema und wo sind sie heute, auch Ihnen hat das Thema mehr genützt als geschadet.…schon daraus könnte eine SPÖ in Wien lernen…! Für Burgenland sicher ein wichtiges Thema. Die SPÖ in der Steiermark bei der LW. hat sich auch nicht groß darüber getraut und wie ist die Wahl ausgegangen?!?!

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wwulz
6
21
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Die Richtung stimmt so schon!

So wenig ich Doskozil wegen seiner unmöglichen Art, wie er Kritik öffentlich äußert und auf eine noch relativ neuen Parteichefin verbal einprügelt und sie heruntermacht, mag, so hoffe ich doch, dass man in Wien (Bund und Land!) endlich, endlich draufkommt, dass die Sorgen und durchaus auch "Bauchgefühle" der Bevölkerung bezüglich Migration ernst zu nehmen sind. Niemand hat die ganze Weisheit für sich und von ober herab belehren darf man halt auch nicht.
Doskozils Mischung von sozialen Themen mit etwas größerem Augenmerk auf ungeregelte Migration scheint ja nicht ganz falsch zu sein.

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tomtitan
1
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Er zeigt vor wie es laufen könnte -

Aber die rote Wiener Partie bringt nichts auf die Reihe...

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georgXV
10
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???

was hat Pamela Rendi zu diesem "Sieg" beigetragen ?
Warum lächelt sie so ?

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minerva
2
2
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Warum lächelt sie so ?

damit das der Schurli wieder was zum schreiben hat

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georgXV
9
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???

ihre Frage sollte vielmehr lauten: "was waor mei Leistung ?"

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minerva
3
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keine Ahnung schurli...

was deine Leistung war ?

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rochuskobler
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Dauerlächlerin

...lächeln kann halt am besten. Jetzt warten wir noch auf einen High Heel Hochsprung.

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Aleister
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Oida....

Alter was isn mit dir los? Freust dich gar nicht:)))

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melahide
1
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Doskozil nach Stimmband OP

heiser. 50 % der Wähler geben ihm ihre Stimme!

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brosinor
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wie vorher zu sehen war....

....finden die Blauen bei Kurz ihre neue Heimat.
Oder sie warten ab dass DAÖ bundesweit erstarkt.....

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tomtitan
0
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Laut Wählerstromanalyse hat ein Großteil der ehemaligen Blauwähler

ROT gewählt!

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Nixalsverdruss
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Wo warst du die letzten ...

... 15 Jahre in Österreich?

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hbratschi
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burgenland...

...ist anders. und woran liegt es? NUR an der person doskozil. er spricht zum und wie das volk. und dann hört man die "analyse" von herrn deutsch und man weiß, es wird wieder nichts daraus gelernt. deutsch schwadroniert und floskelt daher, als gäbe es kein morgen. mit typen von gestern, wie es eben ein deutsch ist, wird die bundes-spö weiterhin in der politischen bedeutungslosigkeit verschwinden. dabei zeigt doskozil, wie es geht. gratuliere! und zum sahnehäubchen des heutigen tages: das blaune ergebnis. dafür ein ganz herzliches DANKE liebe burgenländer...

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kritiker47
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Der Rendi-Wagner muß man

zu so einem Landeshauptmann gratulieren. Nun haben Beide das Siegerlächeln wegen der paar hundertausenden BurgenländerInnen. Eine gesamtösterreichische Bundeswahl ist es jedoch nicht. Also versuchen, mit den Füßen am Boden bleiben, liebe GenossInnen. Für die Tschürz-FPÖ ist heute der "Lohntag" für die Steigbügelhalterdienste, aber sie können sich freuen, mitgeholfen zu haben und werden dafür mit Regierungssitzen belohnt, wenn sie der LH nicht vergisst.

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rochuskobler
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Richtung stimmt!

...die Richtung von Dosko stimmt. Die Rendi ist dagegen eine politische Geisterfahrerin.

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