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Steuer-StudieSteuerentlastung ist größer als die kalte Progression

Die von Türkis-Blau und Türkis-Grün umgesetzten bzw. angekündigten Steuerentlastungen sind größer als die "schleichende Belastung" durch die Kalte Progression. Konkret gewinnen die Steuerzahler im Zeitraum 2017-2021 rund 1,8 Milliarden Euro, sagt eine Studie.

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Steuerentlastung ist größer als die kalte Progression
Steuerentlastung ist größer als die kalte Progression © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

In Österreich wird oft über die schleichende jährliche Zusatzbelastung der Bürger durch die "kalte Progression" geklagt. (Darunter versteht man den Effekt, dass man Teile von Lohnerhöhungen sofort wieder verliert, weil man in eine höhere Steuer-Tarifstufe vorrückt.) Der Umstand, dass die neue Regierung nicht einmal mehr angekündigt hat, diese verdeckte jährliche Steuererhöhung zu beseitigen, sorgte zuletzt für Unmut.

Kommentare (16)

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fortus01
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das wird

den Alleinverdiener mit zwei Kindern aber freuen, dass er sich um satte 54 € pro Monat von der Armutsgrenze (1 Erwachsener und 1 Kind - 1.636.-) entfernt!
Dieser Artikel ist schlecht recherchiert, soll vermutlich der Regierung zeigen, die KLZ hat die Botschaft der Message-Control verstanden!

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isogs
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personenkreis

Aber der Personenkreis ist bei der kalten Progression ungleich höher, und bleibt länger wirksam, denn auch Kinder sind bald Jugendliche bzw. werden rasch erwachsen, und dann droht ein sehr großer Einkommensverlust.

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ARadkohl
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Vorgerechnet wurde im Rahmen der Pressekonferenz, wie seit 2010 trotz mehr Verdienst ein realer Lohnverlust von 3,2 bis 3,8 Prozent eingetreten ist.

So stand es 2014 als Artikel in der KlZg. Schnell noch einmal einen Artikel verfassen, bevor türkis grün alles verteuern und die Pensionen erschweren.

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eston
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Schlechte Recherche,

die Kalte Progression nagt ja nicht nur fünf Jahre sondern jedes Jahr am Einkommen

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SoundofThunder
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🤔

Wo sind die versprochenen 14 Milliarden? Und in naher Zukunft ist 2021. Palavert wird seit 2017. Zeit zu liefern,Herr KurzIV!

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fersler
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man

erinnert sich wie der Retortenkanzler im damaligen Wahlkampf gebetsmühlenartig die 14,- Milliarden als 'ambitioniert, aber machbar', hinausposaunte.

Sein damaliger FM, Hr. Löger, unterstützte Hrn Kurz dabei, indem er sich an der Umsetzung der 14,- Milliarden bis Ende der Legislaturperiode (2022) bewerten wollte.

Wird wohl jetzt, falls er Zeit aus dem Wiener Wahlkampf frei machen kann, der neue nebenberufliche FM erledigen.

Eine weitere versprochene Milliarde aus der SV Fusion wird ja auch noch fieberhaft gesucht.

Geblieben sind allein, wie so oft, die Überschriften.

Interessant ist aber auch, dass offensichtlich zu allem auch den Medien dazu die Erinnerung fehlt.

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gerhardkitzer
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Viel Lärm um nichts

So sehr sich der Redakteur bemüht das Positive hervorzuheben, so sehr ist alles eigentlich eine Augenauswischerei. Als Beispiel nimmt er Alleinverdiener mit Kindern - also den "Bestfall". Hier hat der Kleinverdiener, mit Einrechnung des Leuchtturmprojektes Familienbonus!!! nicht einmal € 40.- mtl. mehr im Börserl. Beim gut Verdienenden sind es zumindest ca. € 120.- Was da wohl für eine schlecht verdienende Einzelperson ohne Kinder übrig bleibt? Dafür muss sich der kleine Mann dass tägliche BLABLA , dass speziell Kleinverdiener entlastet werden anhören!

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Henry44
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Wer wenig verdient, zahlt wenig Steuer

und daher kann ihm eine Steuerreduktion auch nur wenig bringen.

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gerhardkitzer
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Henry44

Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass die angekündigten Reformen dem Kleinverdiener, dem täglich versprochen wird dass er besonders profitieren wird, überhaupt nichts bringen.

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Balrog206
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Das

Wort sagt es schon „ Familien Bonus „ !

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fersler
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allein

die Überschrift des Artikels lässt einen wundern und an Absurdistan glauben.

Es scheint doch wirklich zu überraschen, dass bei der Steuerentlastung ja doch ein wenig für den einzelnen übrig bleibt (da schau her !!) und nicht alles wieder zurück zum FA fließt oder gar weniger netto am Lohnzettel steht .

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melahide
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Die

kalte Progression trifft ja nicht jeden. Wenn jemand 18.000 Euro verdient und dann mit Gehaltserhöhung 100 Euro mehr bekommt, werden die 100 Euro höher versteuert.

Wichtiger als das Thema „kalte Progression“ wäre einmal, bei den KV Verhandlungen dafür zu sorgen, dass man Netto zumindest die Inflation abgegolten bekommt. Bisweilen erhält man sie Brutto, 2,5 % Brutto mehr sind 1,7 % netto mehr. Das hat mit „kalter Progression“ aber nix zu tun

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Henry44
3
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Sie verstehen das Wesen der Progression nicht.

Dazu ein Beispiel:

12.000 Euro p.a. sind steuerfrei. Nehmen wir an, die Inflation beträgt 2% und Sie bekommen genau 2% Lohnerhöhung. Jetzt verdienen Sie 12.240 p.a. und hätten die theoretisch die gleiche Kaufkraft wie zuvor mit 12.000, zahlen aber plötzlich von den 240 Euro Steuern und somit sinkt Ihre Kaufkraft, sie haben real weniger.

Deshalb trifft die kalte Progression jeden, außer jenen, deren Einkommen so niedrig ist, dass sie gar keine Steuer zahlen.

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47er
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Gefühlsmässsig ist aber so, dass es selten nur gerade Prozente an Lohnerhöhung gibt,

sondern um ausgetüftelte Prozentpunkte, so als ob man dadurch soviel wie mögliche Betroffene in die nächst höhere Steuerklasse schwindeln möchte.

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Trieblhe
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Sie wissen

aber schon genau, wie unser Steuersystem funktioniert? Wenn Sie nämlich andeuten wollen, dass nach einer Lohnerhöhung weniger bleibt als vorher, darf ich Sie beruhigen, das ist nämlich eine Mär.

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Trieblhe
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Natürlich trifft die

kalte Progression jeden. Unter Abschaffung der kalten Progression würde man die Inflationsbedingte Anhebung der Einkommenssteuerklassen verstehen. Bei zB 2% Inflation müssten die Stufen ebenfalls um 2% erhöht werden. Stufe 1 wäre dann 11220 (statt bisher 11000) Stufe 2 18360 (statt 18000) usw. Das würde sich schon bemerkbar machen!

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