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Über einen Banker in LiechtensteinMögliche Verbindung zwischen Buwog- und Eurofighter-Fall

Ein Banker, der in die Eurofighter-Affäre verwickelt ist, stand in engem Austausch mit Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und betreute das zentrale Buwog-Konto 400.815.

Karl-Heinz Grasser unter Druck
Karl-Heinz Grasser unter Druck © APA/HANS PUNZ / APA- POOL
 

Zwischen der Buwog-Affäre und der Causa Eurofighter könnte es eine Verbindung geben. Wie das Magazin "Dossier" am Donnerstag berichtete, ist ein Liechtensteiner Banker in die Eurofighter- und die Buwog-Affäre verwickelt, stand in engem Austausch mit Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und betreute das zentrale Buwog-Konto 400.815.

Der Bankberater Peter B., der im Buwog-Prozess als Zeuge aussagte, hat bei der Hypo Investment Bank Liechtenstein unter anderem das zentrale Konto 400.815, das die Anklage Grasser zurechnet, betreut. Zudem soll er sich um Konten von Briefkastenfirmen von Vector Aerospace, die im Zuge des Eurofighter-Kaufs Geld verteilt haben, gekümmert haben. Ob es einen weiteren Zusammenhang gibt, blieb bis dato offen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft sieht allerdings keinen Zusammenhang. "Nach entsprechender Prüfung sind derzeit aus dem Ermittlungsakt sowie auch aus den bisher seitens der Staatsanwaltschaft München I übermittelten Dokumenten beziehungsweise aus den Unterlagen aus Liechtenstein die von Ihnen genannten Querverbindungen nicht ersichtlich", wird Oberstaatsanwältin Elisabeth Täubl als Sprecherin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) im "Dossier" zitiert.

Kommentare (5)

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fortus01
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Zusatz:

kleiner Lestipp: Rechnungshofbericht über den Beschaffungsvorgang Eurofighter, der sagt einiges aus!

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fortus01
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also das würde mich jetzt aber sehr

wundern, sollte am Ende gar diese Beziehung zum Meinungsumschwung von KHG bei der Beschaffung der Eurofighter geführt haben, war er doch bis kurz vor dem Kauf strikt gegen den "viel zu teuren" Flieger!
Übrigens, wenn man von einer in der Waffenbranche durchaus üblichen Provision von ein paar Prozent ausgeht, schwirren irgendwo noch einige Milliönchen herum

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voit60
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was wusste eigentlich der Dr. Lüssel

über all diese Skandale in seiner Regierung?

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mapem
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Ja nix ...

steht sicher irgendwo in den schwarzen Statuten ... vermutlich unter der Rubrik: streng Interna ...

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umo10
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Buwog

Die ist ja schon lange weiter verkauft an die Deutschen und heißt jetzt Vonovia und ist eine Aktiengesellschaft. Mal schauen, ob sie die Mieter wohl anständig ausquetschen, damit meine Dividende alle Jahre mehr abwirft

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