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SPÖEx-Bundesgeschäftsführer Drozda verteidigt Beraterverträge

Hoch dotierte Verträge seien kein Fehler gewesen

Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda
Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda © (c) APA/ROBERT JAEGER
 

Der Ende September als Bundesgeschäftsführer zurückgetretene Thomas Drozda verteidigt die umstrittenen Beraterverträge bei der SPÖ. Solche Verträge gebe es auch in anderen Parteien, sagte er im Ö1-"Morgenjournal". Zur Höhe der Honorare meinte Drozda, dass man sich auch die Leistung dafür ansehen müsse.

Neben den am Dienstag angekündigten Kündigungen bei der SPÖ will man auch bei den Beraterverträgen ansetzen: Der Kontrakt mit Ex-Kanzlersprecher Nedeljko Bilalic etwa soll mit Ende kommenden Jahres auslaufen und deutlich billiger werden. Statt 24.000 Euro im Monat werden 2020 nur 8.000 Euro ausbezahlt, bei entsprechend geringerem Arbeitsaufwand. Ebenfalls auslaufen soll der Beratervertrag mit der Leykam, deren Vorstand der frühere SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher ist.

Großer Schuldenberg damals nicht "absehbar"

Die Verträge wurden in der Zeit von Pamela Rendi-Wagner als Parteichefin und ihrem Vertrauten Drozda als Bundesgeschäftsführer ausverhandelt. Es sei jedoch kein Fehler gewesen, Verträge in dieser Höhe abzuschließen, betonte Drozda am Mittwoch im Gespräch mit dem ORF-Radio. "Es geht ja darum, dass man am Ende nicht nur die Höhe der Verträge sieht, sondern auch die Frage der Leistungen, die erbracht worden sind. Das ist im Fall der Leykam klar, dass es da um EDV-Aktivitäten ging und in dem Fall des anderen Beratervertrags ging es um eine hohe Stundenanzahl." Die Beraterverträge im Detail zu kommentieren, nannte Drozda allerdings "relativ sinnlos".

Der große Schuldenberg von aktuell 14,9 Millionen Euro und die damit eher schlechte finanzielle Lage der SPÖ sei in seiner Amtszeit noch nicht absehbar gewesen, sagte Drozda. Die Frage der Parteienförderung sei schließlich vom Wahlergebnis abhängig, so Drozda - und wie dieses ausfällt, sei damals noch nicht absehbar gewesen. Der Parteispitze empfiehlt Drozda, bezuglich der bevorstehenden Kündigungen beim Personal "möglichst rasch Klarheit zu schaffen".

Kommentare (16)

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Irgendeiner
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Pro domo:Und für Dich Miyu,mein Mädel,

eine Extraeinladung zur Antwort,wenn ich nicht gerade mit meinen Geisteskrankheiten kämpfe,Amok laufe oder Dinge frei erfinden und Schulwissen drüberstreue erwacht mein weiches Herz und ich möchte nicht, daß sich jemand vernachlässigt fühlt,Du bist mir immer herzlich willkommen selbst wenn Du kommst um den Drachen endlich zu erschlagen,ich warte sogar darauf,man lacht.

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Irgendeiner
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Addendum:Jö, die schönen roten Striche

und soviele davon,dabei hab ich mich ein ganzes langes Leben von Modeströmungen ferngehalten,ich finds blöd was zu tun weils alle tun, und jetzt bin ich selbst Trendsetter,der zweite Frauennamen den ich in kurzer Zeit hochpopulär mache und so viele tragen ihn schon, fühlen sich betroffen und stricheln,man lacht schallend.Aber aus dem Anlaß und weil ihr so offen für Suggestionen seid,seh ich ja auch beim Studienabbrecher,eine Warnung,es ist keine human und pädagogisch sinnvolle Idee ein Neugeborenes Irgendeiner zu nennen,tut das nicht,das gibt spätestens in der Pubertät Brösel,glaubt mir, das Label kann man nur selber nehmen und dazu muß man schon groß sein,bleibt bei dem was ihr kennt,man rollt über den Perser.

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Irgendeiner
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Ich weiß nicht was ihr gegen den habt,der verweist richtig darauf

daß mit Wahlverlusten Verluste der Parteienförderung einhergehen, also ein unerwartetes Problem beim Zufluß entstand,andere sind blank beim Erfolg,weil sie es verbröselt haben für Eigenwerbung, die Tranchiertnehmer halt,er verweist darauf daß alle Parteien Beraterverträge haben, natürlich nicht jede einen der mehr verdient als der BP der auch noch frech und fachfremd stefan_final unter fremde Studien schmiert,das Problem bei Beratern ist überall das Wofür und das vermehrt Quasselkünstler zur Werbungsbeförderung angemietet werden,keine Sachexperten, das trifft aber auch nicht die Roten am stärksten und er hat auch den politischen Mißerfolg geschultert und ist gegangen,was man immer fordert kann man ihm auch nicht vorhalten.Und ich sehe nur einen hier der selbst politische Nähe zu den Roten haben dürfte,der Rest haut ohnehin auf alles drauf was von dort kommt.Mir macht aus diversen Gründen sein Nachfolger mehr Bauchweh aber es ist auch nicht meine Baustelle,aber ich wüßte doch gerne, was der da oben Böses getan hat,ich mein,der hätte auf die Frage nach der Lieblingsromanfigur sicher nicht dummfrech aus Werbezwecken Achilles geantwortet.Und Antwort hätte ich gerne.

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crawler
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Ich bin mir nicht sicher

ob es mir überhaupt zusteht, dir zu antworten. Aber: Worin liegen denn die Verdienste von Drozda&Co. In jedem Betrieb muss ein gut bezahlter Manager Leistung nachweisen können. Speziell wenn er auch noch externe Berater bezahlen muss. Das einzige was man von dieser Richtung hört ist, dass Frau Rendi Wagner keine Managerqualitäten hätte. Gut. Ein Chef in der Privatwirtschaft hätte diese Manager schon entlassen. Das geht aber in einer Partei (Freundschaft!) nicht.

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Irgendeiner
8
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Wieso sollte es dir nicht zustehen,das ist

ein freies Diskussionsforum und wir sind (fast) alle gleich, seltsame Idee,und ich bin der der andere Meinungen nie unterbindet, könnte ich ja gar nicht,ich reagiere nur.Aber Dein Problem seh ich nicht, der war zuständig,es ist schief gegangen,ich würde ihm daran gar keinen großen Teil umhängen und er hat doch politisch die Verantwortung übernommen und ist gegangen,mehr seh ich nicht.

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georgXV
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???

Pamela Rendi ist höchstwahrscheinlich eine sehr gute Ärztin (dort gehört sie auch hin), sicher aber KEINE langjährige und erfolgreiche Managerin.

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Irgendeiner
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Und das georg, kontrastiert jetzt mit einem

Studienabbrecher in negativer Hinsicht genau wie? Und ich warne dich vor der Idee,das eine sogenannte Managementbefähigung das wichtigste im Politischen sei,Betreiebswirte gibts wie Sand am Meer,die kannst zukaufen,da gibts bei Politikern schon im Basalen wichtigeres,Interesse an der Allgemeinheit und an Menschen , Dienerschaft gegenüber der res publica,Willen zur Sachentscheidung und nicht zur Eigenwerbung und natürlich Wahrhaftigkeit und Charakter,da seh ich bis jetzt bei ihr kein Fehl, anderswo ein Totalfiasko,man lacht.

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crawler
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Naja,

man sieht ja an den Wahlergebnissen was der Studienabbrecher und Lügner alles falsch macht. Da er kein abgeschlossenes Studium hat, kann er ja auch nichts anderes als...

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Irgendeiner
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Crawler, Du meinst Erfolg legitimiert weil

der Zweck die Mittel heiligt, das ist ein gefährlicher Weg, das mein ich bitter ernst.Stell Dir einfach vor,andere würden den einschlagen und Du sitzt nicht auf der längeren Seite des Hebels.
Das ist eine Art des Rechtes des Stärkeren die man schon aus Selbstschutz nur fordern sollte wenn man sicher ist der Stärkere zu sein und Menschen mit Moral und Charakter,crawler,gehen ihn nicht weil für die der Blick in den Spiegel die härtere Strafinstanz ist als jeder im Hermelin.Man tut nicht alles was man tun kann und gibt niemandem Macht der dazu inkliniert.

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tomtitan
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"Es geht ja darum, dass man am Ende nicht nur die Höhe der Verträge sieht, sondern auch die Frage der Leistungen, die erbracht worden sind. " - die da wären,

Herr Prozda? - Er ist einer der Verantwortlichen für den Niedergang der Partei.

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hermannsteinacher
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Leider hat Frau P. R.-Wagner sich ausgerechnet

diesen Drozda als kompetenzausgestatteten engsten Mitarbeiter ausgesucht, wofür der Steirer M. Lercher "verabschiedet" worden ist.

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Geerdeter Steirer
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Das ist eine schleimige Partie von Drozda, er war maßgeblich daran beteiligt.........

ohne jedoch auch drüber nachzudenken wenn es mal nicht so hereintrudelt mit der Parteienförderung !
Das ist heute im allgemeinen ein Übel mit spekulativem Denken und Handeln, das ist wie vom Aktiengeschäft und den Börsen, alles spekulativ und nicht realistisch zukunftsträchtig im handeln und denken, das Risiko ist einfach zu unsicher bis nicht einschätzbar und wenn es mal nicht so läuft zieht es vielen den Boden unter den Füßen weg.
Spekulativ schön und gut, aber immer mit Maß und Ziel, das bei einem schlechteren Umlauf oder Zulauf immer noch Reserven im Ärmel sind, alles andere ist vergleichbar mit Suizid.
Da braucht der Drozda jetzt nix schönreden, nach Ausreden suchen und dgl., er hatte seine Finger und die Gedanken mit drinnen, solche Beraterverträge in diesem Ausmaß zeigt eigentlich nur auf das die fachliche Kompetenz von vielen Politikern sehr fragwürdig ist und das 3/4 nur Dampfplauderer sind, und jene mit Visionen und Fachkompetenzen werden abgesägt !!

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PiJo
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Großer Schuldenberg damals nicht "absehbar"

Wenn man auf "Pump" lebt ist es nicht absehbar. Jetzt ist der Wähler schuld, das es weniger Parteiförderung gibt, das nennt man sozial , die Bobos richten es sich , die kleinen bleiben auf der Strecke.
Jede gute Hausfrau kann besser wirtschaften auch ohne "Berater" und wäre als Führungsspitze besser geeignet.

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ronny999
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Drozda

einer der Totengräber der SPÖ! Hat nichts zusammengebracht, kassiert wie der Weltmeister und sitzt jetzt am fetten Nationalratsmandat.

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Geerdeter Steirer
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"einer der Totengräber"...........

sehe ich genauso, ein hochnäsiger arroganter Prolet ......... in Wirklichkeit ein feiger Schnösel welcher sich in einen schützenden Posten im Nationalratsmandat zurückgezogen hat, eben mehr Schein als Sein !
Dies sind so traurig und mit Verachtung anzusehende dunkle Gestalten von denen in der Politik viel zu viele ihr Unwesen treiben auf Kosten der Steuerzahler (des Bürgers) !!

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wischi_waschi
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Geerdeter Steirer

Ich, weiß nicht welches Baujahr Sie sind. Aber Sie haben so recht.
Wir haben in jeder Partei solche "Proleten", man kann sich nur mehr mit Schaudern abwenden.

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