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Erstes EntgegenkommenKurz würde Kickl als Klubobmann akzeptieren - es sei aber Teil des "Gesamtpakets"

ÖVP-Chef Kurz würde Herbert Kickl zwar nicht mehr als Innenminister einer türkis-blauen Koalitionsregierung akzeptieren, wohl aber als Klubobmann der FPÖ. Kurz will sich die Frage aber offenbar offen halten.

Kurz und Kickl
Kurz und Kickl © (c) APA/ROBERT JÄGER
 

ÖVP-Chef Sebastian Kurz will sich die Frage, ob er Herbert Kickl als Klubobmann einer türkis-blauen Koalition akzeptieren würde, offenbar offen halten. Die Frage des Klubobmannes müsse im Gesamtpaket bewertet werden, heißt es in einem der APA übermittelten Statement: "Jedenfalls muss die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und den Klubobleuten der Regierungsparteien reibungslos funktionieren."

Zuvor hatte Kurz im Ö1-Interview gesagt, er würde Kickl zwar nicht mehr als Innenminister akzeptieren, wohl aber als Klubobmann. Zur Frage, ob der von ihm als Innenminister abgelehnte Herbert Kickl Klubobmann einer türkis-blauen Koalition werden könnte, hatte Kurz gemeint, er werde sich in "parteiinterne Entscheidungen anderer Parteien" nicht einmischen. Später  betont er dazu: "Wer Klubobmann in den anderen Parteien wird, ist nicht meine Entscheidung sondern jene der einzelnen Klubs. Wer allerdings in Zukunft als Klubobmann den jeweiligen Regierungsparteien vorsitzen wird, gilt es im Gesamtpaket mit dem zukünftigen Regierungspersonal zu bewerten." Ob eine "reibungslose Zusammenarbeit" mit Kickl möglich wäre, beantwortete die ÖVP nicht.

Was Kickls Funktion in einer möglichen Neuauflage von Türkis-Blau angeht, widerspricht Kurz damit am Morgen dem früheren ÖVP-Klubchef Andreas Khol. Der hatte in der "Tiroler Tageszeitung" gemeint, in einer Koalition sei der Klubobmann eine Schlüsselfunktion und Kickl daher "nicht zu akzeptieren". Darauf angesprochen betonte Kurz am Freitag zwar neuerlich, dass er Kickls Rückkehr ins Innenministerium ausschließe, aber: "In parteiinterne Entscheidungen anderer Parteien habe ich mich noch nie eingemischt und werde ich mich nicht einmischen. Ich weiß auch nicht, wer Klubobmann bei den Grünen, der Sozialdemokratie oder den NEOS wird."

Kommentare (7)

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SoundofThunder
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Ich werde des öfteren daran erinnern was der KurzIV gesagt hat.

Dass es mit Kickl nicht mehr geht. Das Wort von einem Schwoaz’n 😏 ist wie immer nichts wert.

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schteirischprovessa
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Oh, so viele Kommentare verschwunden.

Der unsinnige von Irgendeiner samt meiner Antwort.

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whity1957
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Kurz und Kickl II

Jetzt ist es klar! Wer Kurz mit Kickl II verhindern will, muss SP wählen. Nur eine starke Sozialdemokratie kann das nächste Desaster verhindern!

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NLoSt
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Ja mei

Jetzt fehlt es nur noch an den starken Sozialdemokraten...meine Stimme hat die ÖVP sicher da sie meine Ansichten und Interessen national sowie nach aussen vertreten haben und hoffentlich weiterhin werden, gern auch in der gewohnten politischen Konstellation

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whity1957
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Keine Sorge...

...die Sozialdemokratie wird wieder stark werden, spätestens dann, wenn die Wähler erkennen, was Schrarzblau diesem Land angetan hat!

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UHBP
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Kurz würde Kickl als Klubobmann akzeptieren

Natürlich! The show must go on!
Mit wem sonst außer der FPÖ kann er sein rechtspopulistisches Programm umsetzen?
Zig Millionen an Wahlkampfausgaben für den Steuerzahler sind doch egal, dass sparen wir bei der Mindestsicherung locker wieder ein.

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BernddasBrot
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Dasselbe hat Cap im Ö III Gespräch gesagt.

Der Fisch scheint geputzt zu sein , weitermachen wie bisher . Einige wenige Sondierungsgespräche inbegriffen , dann kommen die nächsten Spender , die Immobilienhaie zum Zug. Dafür wird ein Streit vorgeschoben , wo der Maturant aufgewachsen ist.....

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