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Podcast mit den Kandidaten''WahlCast'' hat es auf Platz eins geschafft

Das neue Format der Kleinen Zeitung führt aktuell die heimischen Podcast-Charts an - nach nur einem Tag. Zu hören: Die Spitzenkandidaten im persönlichen Gespräch aus dem Zug. Den Start machte Werner Kogler.

Werner Kogler im Gespräch
Werner Kogler im Gespräch © Kleinsasser
 

Seit gestern, Mittwoch, ist das neue Format der "Kleinen Zeitung" online. Dem Podcast mit dem Titel "WahlCast", der über alle gängigen Podcast-Plattformen gratis angehört und heruntergeladen werden kann, liegt eine einfache Idee zu Grunde: Weg von kurzen Stehsätzen hin zum ausgiebigen Gespräch. Plaudern über Politik, das Zugfahren und Privates.

Dieser Einladung sind alle sechs Spitzenkandidaten gefolgt, in den kommenden Tagen werden die Gespräche veröffentlicht. Den Anfang machte Grünen-Kandidat Werner Kogler, der Innenpolitik-Redakteurin Christina Traar auf der Fahrt von Linz nach Wien von Strafarbeiten in der Schule, sein Verhältnis zu Eva Glawischnig und seine Vorliebe für Hotels an Bahnhöfen erzählt.

Anhören können Sie das Gespräch auf allen gängigen Podcast-Plattformen:

Ein Gespräch, das bei Österreichs Podcast-Hörern offenbar gut angekommen ist. Innerhalb eines Tages hat es der "WahlCast" auf Platz eins der Podcast-Charts geschafft.

Foto © Screenshot

Am Samstag geht das nächste Gespräch online, Innenpolitik-Redakteur Georg Renner plaudert mit FPÖ-Kandidat Norbert Hofer über seine Reaktion auf Ibiza, warum er lieber fliegt als Bahn fährt und warum sich die FPÖ so an die ÖVP kettet.

Kommentare (9)

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vjkarl
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Ist das notwendig?

Herrn Kogler so eine große Bühne zu geben. Geleistet hat er bis dato noch nichts! Er sollte mit Herrn Pilz in die Politrente geschickt werden und nicht den großen Macher spielen, das er das Klima retten kann.

Und wer noch immer davon spricht, das Österreich die Klimaveränderung zum Guten drehen kann, dem will ich folgendes sagen:

Jahr 1900 1,9 Milliarden Menschen
Jahr 2018 7,6 Milliarden Menschen
Bevölkerungszuwachs täglich in Afrika: 200 000 Menschen
Alle Ökonomen schreiben der Wirtschaft ein Wachstum vor

Das sind die wahren Probleme. Und unsere linken Politiker träumen noch immer.........

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lissilein
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und

es ist eine Frechheit das es für Leute wie Sie eine Bühne gibt, wie dieses Forum..

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paulrandig
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vjkarl

Und Sie meinen, das ewige Wirtschaftswachstum und die Unterordnung aller Bedürfnisse unter die heilige Wirtschaft ist gut?
Dann wählen Sie bitte auch die Partei, die dafür steht. Ich tu's nicht.
Und übrigens: Jeder Kandidat bekommt die gleiche Bühne. Nur weil Ihnen einer nicht zusagt, müssen Sie sich nicht gleich beschweren. Die anderen kommen auch noch dran. Oder sind Sie etwa für Zensur? Dass nur "genehme" Menschen gehört werden können - wer auch immer das definieren soll? Dann hätte ich eine andere Partei für Sie, deren Blau etwas tiefer ist.

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vjkarl
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paulrandig

Ich bin auch ein Gegner des ständigen Wachstums.
Jedoch muss man die Klimaproblematik global sehen und es wird, auch wenn wir uns in Österreich und Europa verbessern, im gesamten noch schlechter werden, da die Bedürfnisse von vielen Menschen auf unserer Erde erst am Beginn ihrer Befriedigung sind.

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paulrandig
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vjkarl

Tja, dann sollten wir jetzt sofort dafür sorgen, dass wir Leute kriegen, die für die wirklich brennenden Themen (Klima, Migration, Turbo- und Spekulativkapitalismus etc.) eher gemeinsame Lösungen suchen, anstatt eine überhebliche, selbstzentrierte Wir-Wir-Wir sind gut und alle anderen sollen sich gefälligst anpassen, weil sie eh nicht so gut sind wie Wir - Mentalität aufbauen wollen (und nebenher dabei noch kräftig abcashen, solange es geht).
Nur, weil es unabwendbar ist, dass es schlechter wird, heißt noch lange nicht, dass wir am Weg bergab auch noch Gas geben müssen.

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pesosope
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paulrandig

ich darf Sie daran erinnern, dass die Grünen nicht im Parlament sind und daher eigentlich auch keine bevorzugte Mediendarstellung haben können/sollten. Aber wenn man sie dennoch bewirbt und ihnen ein Forum zur Selbstdarstellung gewährt, dann müssten die Medien das ja auch bei allen anderen Parteien, die bei den Wahlen kandidieren, in gleicher Art und Weise umsetzen. Haben Sie schon etwas von den anderen Parteien in den Medien gehört oder gesehen oder sind diese Parteien schon bei einem Gespräch dabei gewesen?

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paulrandig
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pesosope

Da gebe ich Ihnen Recht. Deshalb wäre ich auch dafür, die Kleinen zu Wort kommen zu lassen. Zumindest die, die bundesweit antreten.
Die Grünen haben, wie schon gesagt, keine "bevorzugte" Mediendarstellung, sondern maximal die gleiche, die auch andere Parteien haben. "Bevorzugt" hieße "mehr als alle anderen", nicht "gleich". Im Gegensatz dazu sind eher die Kleinen benachteiligt.

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pesosope
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paulrandig

Sie kennen den Unterschied zwischen "bevorzugt" und "gleich" also nicht ganz oder interpretieren ihn einfach nach Ihren Wünschen. Die Grünen sind, wie auch 7 weitere Parteien, nicht im Nationalrat vertreten, haben mit der Politik des Landes also überhaupt nichts zu tun. Die Grünen haben/können auch zur Politik der letzten 2 Jahre "nichts" sagen, weil sie bei keiner Abstimmung dabei waren und auch keine Entscheidung mitgetragen haben. Das heißt ganz einfach, kein öffentlich rechtlicher Sender und keine unabhängige Tageszeitung kann diese Partei zu öffentlichen Diskussionen einladen und deren Stellungnahmen unter das Volk bringen. Und wenn sie es trotzdem tun, dann müssten sie wenigstens so korrekt (daran scheitert es in Österreich ja schon) sein und auch alle anderen (Neben)Parteien einladen!

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paulrandig
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pesosope

Ich sehe, wir verwenden mengenlehremäßig unterschiedliche Referenzsysteme. Das ist aber eigentlich nebensächlich, weil wir doch das Gleiche meinen:
Die Grünen bekommen die selbe Plattform wie die "Großen", aber eine bessere als die Kleinen, sind also im Vergleich zu den andern nicht-vertretenen Parteien "bevorzugt". Sie sind nicht generell bevorzugt, sondern nur im Vergleich mit noch schlechter Gestellten.
Meiner Meinung nach ist diese Behandlung aber insofern gerechtfertigt, weil sich Medien nach dem öffentlichen Interesse richten sollen und die Grünen durch ihre Vergangenheit und auch ihre aktuelle Aktivität durchaus deutlich im Interesse einer ausreichend großen Zahl an Bürgern stehen. Außerdem steht nirgends geschrieben, wer woran teilnehmen darf oder nicht, es wird also gegen keine explizite Regel, sondern maximal gegen eine Gewohnheit verstoßen.
Wünschen würde ich mir aber trotzdem auch eine Plattform, auf der sich die "Kleinen" besser präsentieren können.

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