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Üppiges InnenministeriumKabinett Bierlein kommt mit halb so vielen Mitarbeitern aus

Hat der türkis-blaue Mitarbeiterstab noch knapp 400 Personen umfasst, befinden sich nun etwas weniger als 200 Mitarbeiter in den aktuell zwölf Ministerbüros, wie eine Serie von Anfragebeantwortungen an die Liste JETZT zeigt.

© APA
 

Die Übergangsregierung unter Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein kommt mit deutlich weniger Mitarbeitern aus als die ÖVP-FPÖ-Regierungsmannschaft. Hat der türkis-blaue Mitarbeiterstab noch knapp 400 Personen umfasst, befinden sich nun etwas weniger als 200 Mitarbeiter in den aktuell zwölf Ministerbüros, wie eine Serie von Anfragebeantwortungen an die Liste JETZT zeigt.

Konkret umfassten die Kabinette mit Stichtag 18. Mai, also dem Tag nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos, das in weiterer Folge die Koalition platzen ließ, 395 Mitarbeiter. Zum Zeitpunkt der Anfrage durch JETZT-Klubobmann Bruno Rossmann (11. Juni) war der Personalstand unter der Übergangsregierung dann auf 191 mehr als halbiert - die Reduktion beträgt 51,65 Prozent.

Üppiges Innenministerium

Am üppigsten fiel sie im Innenministerium aus. Während der Personalstab unter FPÖ-Minister Herbert Kickl und ÖVP-Staatssekretärin Karoline Edtstadler insgesamt 54 Personen zählte, sind es bei Wolfgang Peschorn nur noch 15. Bierlein selbst speckte das Kanzleramt von 31 unter ihrem Vorgänger Sebastian Kurz auf 14 Beschäftigte ab.

Drastisch fiel der Abbau zum Teil in den ehemals FPÖ geführten Ministerien aus: Das Kabinett des damaligen Vizekanzlers und Bundesministers für Öffentlichen Dienst und Sport Heinz-Christian Strache, das nun von Finanzminister Eduard Müller mitbetreut wird, wurde um 26 Mitarbeiter von 31 auf 5 reduziert, im Sozialministerium schrumpfte die Mitarbeiterzahl von 34 auf 10, im Verkehrsministerium von 36 auf 14.

Nur ein Viertel übernommen

Lediglich rund ein Viertel des Personals von Türkis-Blau wurde von der aktuellen Regierung übernommen. Übernahmefreudig zeigte sich etwa Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl, die 15 der 20 unter ihrer Vorgängerin Margarete Schramböck (ÖVP) beschäftigten Mitarbeiter übernahm. Bildungsministerin Iris Rauskala behielt in einem ersten Schritt 17 der 22, ehe sie zum Ende des Universitäts- und Schuljahres noch einmal reduzierte. Im Außenministerium hat Alexander Schallenberg 13 der 30 Mitarbeiter von seiner Vorgängerin Karin Kneissl (FPÖ) übernommen.

Kabinette "aufgeblasen"

Rossmann kritisierte gegenüber der APA, dass die Kabinette der Regierung Kurz "unverhältnismäßig aufgeblasen" waren. "Die aktuelle Regierung kommt mit deutlich weniger Personal aus", so Rossmann. Während im Kabinett des Altkanzlers samt Generalsekretariat und der Stabstelle "Think Austria" 31 Mitarbeiter tätig waren, finde Kanzlerin Bierlein mit der Hälfte das Auslangen. Vizekanzler Strache stand Kurz um nichts nach. "Übertroffen wurden beide aber um Hauslängen vom Innenministerium", bemängelte Rossmann. Das Duo Kickl/Edtstadler habe es auf "sage und schreibe" 54 Mitarbeiter gebracht, während der amtierende Innenminister Peschorn lediglich 15 Beschäftigte benötigt. "Es zeigt sich zum wiederholten Male - zuletzt etwa bei über 1,3 Millionen Euro Werbeausgaben für eine Steuerreform, die nur aus Ankündigungen bestand -, dass für Türkis-Blau mit 'Sparen im System' höchstens das Sozialsystem gemeint war, für die eigenen Ausgaben galt das aber definitiv nicht", meinte der JETZT-Klubchef.

Die Übergangsregierung hatte zu Beginn auch schon die Zahl der Ressorts reduziert. Statt zuvor 14 Minister und zwei Staatssekretäre umfasst die Übergangsregierung Bierleins zwölf Minister. Eingespart wurden neben dem Beamten- und Sportministerium auch der Kanzleramtsminister, dessen Agenden zum Außenminister wanderten.

Kommentare (62)

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100Hallo
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Angestellte

ist die andere Hälfte dann beim AMS angemeldet?.

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ausTirol
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Kabinett Bierlein: drastisch sparsamer als Kurz und Strache!

Bundeskanzlerin Frau Dr. Bierlein konnte drastisch einsparen, ohne daß die kleine Welt Österreichs zusammenbrach: Minus 2 Ministerien und an die 160 (in Worten ca hundertsechzig!) top–verdienende Leute weniger. Was wir noch nicht wissen: Wie viele „externe Berater“ zu welchem Zweck und zu welchen Honoraren wurden in der „harmonischen“ Kurz–Zeit angeheuert??
<>
Besonders kraß in den Bereichen der unsozialen Heimatpartei, deren Motto wohl ist (St)euer Geld für unsere Leut‘ …
<>
Liebe Wählerin mit bedürftigen Kindern, lieber „kleiner Mann“ nach „Freistellung“ wegen Ablehnung von 12-Stunden-Tagen auf Jobsuche, die Ihr vielleicht türkis oder blau gewählt habt –erkennt Ihr jetzt (endlich), wen tatsächlich Ihr Euch da politisch angelacht habt. Mit Sicherheit nicht jemanden, der Eure Interessen und Bedürfnisse ehrlich und ernsthaft fördert! Habt Ihr immer noch Lust auf eine Neuauflage von Kurz – Blau??

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bimsi1
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Die Regierung Bierlein ist ja auch nur eine Übergangsregierung.

Es ist ja lächerlich die türkis-blaue Arbeitsregierung mit einer Übergangsregierung zu vergleichen.
Welche REformen hat den die Regierung Bierlein umgesetzt?????

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X22
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Der große Unterschied, ist die Qualifikation der handelnden Personen

egal ob viel beschlossen wurde oder nicht, dazu gibt es den Nationalrat, oder für was glaubst werden die bezahlt

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Gotti1958
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bimsi

Es ist lächerlich, die blürkise Herrschaft als Arbeitsregierung zu bezeichnen. Wenn du sagst, IV Regierung, dann ja. Diese deine Regierung hat keinen einzigen Tag für die Arbeiter was getan.

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Bluebiru
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Können wir die Frau Bierlein behalten?

Die arbeitet offensichtlich viel billiger, effizienter und ohne sich selbst immer ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen. Wenn man nicht ständig posen muss, bleibt ja auch viel mehr Zeit für die eigentliche Arbeit.

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Irgendeiner
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Naja,das Sparen am System war halt sehr üppig

aber er hat immer so schön dabei gefuchtelt wenn ers sagte,ich mein, er ist der Wahrheitsbasti und nicht nur da.Aber es ist verständlich, daß Bierlein mit der Hälfte auskommt,die andere Hälfte die ihr auch zahlen durftet,die zur Partei und Eigenwerbung auf Eure Kosten, braucht sie halt nicht,aber es gab auf für den vorigen Kanzler einen Grund so zu verfahren,weil er ein Baaastiii ist,man lacht.

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Balrog206
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Wo

Kann ich das nachlesen das es so war wie du behauptest , den nur so daher gesagt ist gleich einmal was wenn man es nicht überprüfen kann !

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Irgendeiner
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Roggi, die machen dieselbe Arbeit wie die vorher,besser sogar,

mit der Hälfte der Leute,die haben keine Wuzzi systemwidig als Generalsekretäre installiert die sich aussuchen können obs den Beamtenstatus haben wollen und keine vorige Regierung hatte den Apperat so aufgeblasen wie die kurze,man lacht.Die brauchen keine Leute die völlig fachfremd stefan_final unter fremde Studien schmieren oder in Redaktionen intervenieren,das ist weggefallen, was willst noch?

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mapem
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Na ja, Balli,

wenn die liest, wie du schreibst … kannst´s auch nicht nachlesen …

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Smitho
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Hälfte Mitarbeiter aber keine zukunftsweisenden Entscheidungen

Bevor hier manche so kluge Kommentare abgeben, sollten sie sich mal überlegen was diese Expertenregierung mit halb so vielen Mitarbeitern bis jetzt zukunftsweisendes auf die Beine gestellt hat ??? Die führen grad mal die Ministerien aber für Klimaschutz, Wirtschaft, Sicherheit,... passiert da nix !!
Auch die Medien sollten das mal richtig recherchieren und wahrheitsgetreu veröffentlichen. Medien = viele Mitarbeiter und die halbe Wahrheit !!

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Irgendeiner
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Hör auf zu nebeln, wenn Basti

sich selbst darstellen will soll er Dressman werden und dann nicht auf meine Kosten, klar.Und wer nicht weiß wo die Interessen des Amtes sind und daß die mit den eigenen oder Parteiinteressen nichts zu tun haben dürfen hat in demselben nichts verloren, Abflug Basti.

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Balrog206
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Irgi

Du stellst dich auch jeden Tag da mit immer dem gleichen Müll! Nur bezahlen wie nicht dafür aber ertragen müssen wir es trotzdem auch wenn es sehr schwer fällt !

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Gotti1958
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Verzeihung

Natürlich ist persönlicher Fotograf mit Schredderausbildung seh wichtig für die Arbeit der Regierung. Auch ein persönlicher Personenschutz für 24 Stunden muss sein. Weitere Beispiele gibt es zur Genüge. Nur die türkisblaue Brille abnehmen.

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Lodengrün
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Hören wir auf

Was hat den Kurz/HC auf die Beine gestellt was auch bereits erfolgreich läuft. 12/60, Puma. Was sonst? Nicht einmal die Pferdchen springen.

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Bond
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Weiter so!

Wählts den Kurz und lügt euch in die eigene Tasche!
Und habt auch noch dazu rechtsradikale am Ruder!

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UHBP
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Kabinett Bierlein kommt mit halb so vielen Mitarbeitern aus

Wenn du auf die Propagandamitarbeiter verzichten kannst, dann brauchst nicht mehr.
Aber ohne kannst die Wähler halt nicht so effizient verarschen.
Und soll der Kanzler seine Festplatten selber unter falschen Namen schreddern? Dafür brauchst du einen, den du sehr viel Steuergeld bezahlen musst, damit er den Dreck wegräumt.

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Heidrun42
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Das Paradoxon...

...ist das diese Parteigünstlinge nach der nächsten Wahl wieder in den Ministerien aufschlagen werden...derweil ein geruhsamer Sommer für die Jünger des Hl. Sebastian....vom Balkon können sie besichtigen wie naiv das Stimmvieh dafür Sorge trägt das Sie wieder in hochbezahlte Parteiposten in die Ministerien kommen...

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zyni
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.....

es ist ja eine Expertenregierung.

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UHBP
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@zyni

Und wer braucht schon Experten, wenn das Fußvolk sich von einer Laientruppe auch verarschen lässt.
PS: Wenn man selbst Experte ist, braucht man weniger Mitarbeiter die einem alles erklären müssen.
Und die Kanzlerfotografen nicht vergessen, die ihn selbst beim Koten gut aussehen lassen ;-))

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Balrog206
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Uh

Stimmt euer Stöger war sicher Gesundheits Experte Verkehr usw usw

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catdogbeba
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Sie

soll ja auch nur den Status quo erhalten.

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ichbindermeinung
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dann doch gleich für immer so festschreiben

dann kann man das gleich für die Zukunft seitens der unabhängigen Regierung so festschreiben und die Kosten um 50% senken - die Kosten werden leider nicht erwähnt - minus 200 heißt minus 10 Mio/20 Mio/ 30 Mio pro Jahr ?

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FRED4713
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ist doch klar,

wenn man selbst KEINE Ahnung hat, braucht man halt viele Zuarbeiter MIT Ahnung

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georgXV
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???

dann sollten wir es auch in Zukunft so beibehalten !!!

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wjs13
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Für eine Regierung die nur die Zeit bis zur Neruwahl verwaltet

sind auch schon 200 zu viel.

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