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KarfreitagDesignierter Bischof Chalupka: „So kann es nicht bleiben“

Michael Chalupka äußerte sich bei einem Besuch im Burgenland zur aktuellen Karfreitagsregelung und stellte klar: „So kann es nicht bleiben“.

Designierter Bischof Chalupka: „So kann es nicht bleiben“
Designierter Bischof Chalupka: „So kann es nicht bleiben“ © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Der designierte Bischof der evangelischen Kirche Michael Chalupka besuchte am Sonntag die burgenländische Gemeinde Walbersdorf. Es war der erste Bischofsbesuch in der evangelischen Tochtergemeinde seit 45 Jahren. Der gebürtige Grazer äußerte sich zur aktuellen Karfreitagsregelung und stellte klar: „So kann es nicht bleiben“.

Sein Ziel als Bischof sei es, mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu treten, sagte er am Sonntag im Interview mit dem ORF Burgenland. „Viel hinausgehen, viel sehen, denn es gibt ganz viel evangelisches Leben in Österreich, das sehr vielfältig ist. Ich will den Menschen zuhören, deshalb bin ich heute schon da. Man kann nie früh genug damit anfangen“, so Chalupka.

Das Hauptaugenmerk wolle er auf die ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeiter unter den Evangelischen legen. Seinen ersten Tag im Amt, den 1. September, wird Chalupka in einer Gemeinde in Oberösterreich verbringen, wo sich viele Freiwillige diakonisch einsetzen und für Flüchtlinge arbeiten.

Zum Karfreitag

Man müsse sich auch darum kümmern, dass die Institution Kirche für die Menschen attraktiv bleibt. Der Karfreitag müsse auf der Tagesordnung bleiben, so Chalupka weiter. „Wir werden mit den politischen Parteien schnell Gespräche aufnehmen, denn so kann es nicht bleiben, dass den Evangelischen etwas weggenommen wird.“

Kommentare (7)

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47er
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Aber ein freier Tag nurfür die Evangelischen kann es doch auch nicht geben, wo bleibt da die Gleichberechtigung gegenüber den anderen.

Ihr und sogar Atheisten kommt doch in den Genuss der anderen kirchlichen Feiertage, an denen ihr sonst nicht frei hättet. Die Möglichkeit für einen persönlichen Urlaubstag finde ich als die fairste Lösung, sonst tauscht halt den Ostermontag mit dem Karfreitag.

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Lupoo
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Der persönliche

Urlaubstag ist ein großer Schax - das hat mit Glaubensfragen nix zu tun !
Der Tausch Karfreitag gegen Pfingstmontag wäre das Vernünftigste und könnte für alle gelten.
Für einen Feiertag am Montag nach Pfingsten gibts in der ganzen christlichen Glaubensgemeinschaft keinen ausreichenden Grund.

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47er
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Und die Mehrheit soll

der Minderheit nachgeben. Im Handel - Karfreitag frei, Karsamstag vielleicht bis 18:00 Uhr arbeiten, weil sonst viele ohne vollen Einkaufswagen verhungern, Ostersonntag und Ostermontag wieder frei, na toll. Die es nicht betrifft, schreien am lautesten.

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Lupoo
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Wer zu blöd ist

zeitgerecht einzukaufen wird sicher nicht verhungern, sondern max. einmal ein klein wenig fasten.
Übrigens haben die meisten Supermarktketten schon jetzt bis 18.00 oder gar bis 19.00 Uhr offen.
Übrigens ist für überwiegende Mehrheit bis jetzt schon am Pfingstmontag kein Interesse an einem freien Tag ( ausgenommen die Lehrer, weil die wohl auch den berühmten Dienstag nach Pfingsten auch verlieren würden - aber die sind bei weitem keine Mehrheit ).

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Balrog206
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Na

Für Leute die samstags arbeiten müssen ist vielleicht ein freier Montag (2 Tage ) nicht schlecht ! Leute nur von mo-fr Mittag arbeiten sollten dabei nicht mitreden !

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Lupoo
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Hier gehts

um Feiertage - nicht verstanden ?
Außerdem - war selber im Verkauf - nicht jeder Samstag ist ein Arbeitstag.
Hab schon Jobs mit Nachtschicht bzw. Sonn-und Feiertagsarbeit gehabt; also sparen Sie sich die Komikerantwort mit "mo.-fr Mittag".

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wahrheitverpflichtet
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SCHEINHEILIGKEIT!

JA JA HR BISCHOF ES KANN AUCH NICHT HINGENOMMEN WERDEN DAS SIE DEM PFLEGEPERSONAL IN KÄRNTEN UM SPRICH DEN DIPLOMIERTEN MEDIZINISCHEN KRÄFTEN UM 400 Euro weniger netto zahlen als gegen über den Länder Spitäler und die reihen weise dauer Kündigungen des Fachpersonals in den evangelischen Pflegehäusern spricht ja auch für den Umgang mit den personal solch eine Heuchelei aber das ist typisch kirchliche Einrichtungen!

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