Herbert Kickl ist in den Bergen. Mal postet er via Facebook ein Foto aus dem Dachsteingebirge, mal aus den Südtiroler Dolomiten – und trotzdem steht er im Zentrum der politischen Auseinandersetzung. Nachdem Bundespräsident Alexander Van der Bellen vergangene Woche ausgeschlossen hatte, Kickl noch einmal zum Innenminister zu ernennen – „das würde an mir scheitern“ –, setzte am Wochenende Gernot Blümel nach, Sebastian Kurz’ rechte Hand an der ÖVP-Spitze und Kickls Gegenüber bei haarigen Verhandlungen in der gescheiterten türkis-blauen Regierung.