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Nach Kritik an StreichungRegierung kürzt bei Kindergärten weniger

Familienministerin Bogner-Strauß kündigt an, 110 statt nur 90 Millionen Euro pro Jahr für Länder zur Verfügung zu stellen. Bisher hatte der Bund 140 Millionen Euro überwiesen.

MINISTERRAT: BOGNER-STRAUSS
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) kündigt an, dass es nach Kritik an der Kürzung der Mittel nun doch etwas mehr Geld für den Ausbau der Kindergärten geben soll als ursprünglich budgetiert. Künftig will der Bund 110 Millionen Euro pro Kindergartenjahr unter den Ländern verteilen – mehr als die eigentlich geplanten 90 Millionen, aber noch immer deutlich weniger als die 140 Millionen pro Jahr, die der Bund den Ländern bisher überwiesen hat.

Es gehe darum bedarfsgerecht Kapazitäten zu schaffen, "damit die Kinderbetreuung mit der Vollzeit der Eltern zu vereinbaren ist“, so Bogner-Strauß im Ö1-„Morgenjournal“.

Bund zahlt weniger für Kindergärten

Betreuung für über-Dreijährige "schon gut ausgebaut"

Nicht zuletzt des neuen Arbeitszeitgesetzes wegen, das unter anderem die vereinfachte Ausweitung der Höchstarbeitszeitgrenzen vorsieht, gab es zuletzt Kritik an der Kürzung beim Ausbau der Kinderbetreuung. Bogner-Strauß argumentiert die geringere Summe damit, dass die Kinderbetreuung für über Dreijährige schon „sehr gut“ ausgebaut sei. Es brauche zwar noch Plätze, „aber nicht mehr so viele wie noch vor zehn Jahren.

 

Auch Kopftuchverbot soll in 15a-Pakt

Noch diese Woche sollen die Verhandlungen mit den Ländern auf Beamtenebene abgeschlossen werden, um dann schnell in politische Verhandlungen gehen zu können, wie das Geld genau verteilt wird. Die bisherigen 15a-Vereibarungen zwischen Bund und Ländern sahen eine Verteilung von 70 Millionen Euro für das Gratiskindergartenjahr, 20 Millionen Euro für Sprachförderung und Kindergartenausbau mit 50 Millionen Euro pro Jahr vor, sie laufen teilweise mit August aus.

Die Nachfolge-15a soll mit allen Ländern für drei Jahre abgeschlossen werden. Sie soll auch eine Übereinkunft für das von der Regierung anvisierte Kopftuchverbot an Kindergärten enthalten.

Kommentare (7)

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Irgendeiner
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Naja, wie gesagt,zwei Schritte vor,bei Widerstand

einer zurück und dann der nächste Anlauf.Und falls ihr es noch nicht verstanden habt, ihr heißt jetzt Verwaltung und an Euch wird gespart, so wie Flüchtlinge illegale Migranten heißen oder Ausräumen von Rechtsansprüchen Deregulierung oder Turbokapitalismus und Postdemokratie neuer Stil,oder Kürzungen die Interessen der kleinen Männer genannt werden,ist eine Art babylonischer Schwafelverwirrung mit Fuchtelbegleitung mit Messias, sehr apart und alles ist slim fit,auch das Denken,eng und es kneift,aber Euch.Naja, ich hab ja versucht zu sagen was kommt,aber meine Reputation kann natürlich nicht mit der wilden Hilde vom Würstelstand mithalten,ihr wißt halt wo ihr Euch informiert,und nicht vergessen nach dem 12 Stunden Tag der freiwilligen Fron,man lacht,ein bißchen den Helden zuzujubeln, ich betrachte Euch mit einem gewissen klinischen Interesse,ehrlich.

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mapem
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Tja – feine Strategie … und in Dolmation geht sowas rein wie Butter:

Ich nehm dir 1000 weg … Aufruhr! … Okay, will mal nicht so sein – sind doch nur 800 … Bravo! Applaus! … Mensch, die tun halt was fürn kleinen Maxi – voll sozial!

Na ja – sie wissen eben, wie der Maxi ist …

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cleverstmk
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Bravo

Bravo an Basti und Ha Tsche: Kürzungen bei den Kindern.
Das nenn' ich echt in die Zukunft investieren.
Aber im Bierzelt verstehn's das vielleicht nicht

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SoundofThunder
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😏

Es ist für diese Regierung schon ein Erfolg wenn etwas weniger gekürzt wird! Bravo 👏!

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UHBP
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Hoffentlich gehen die 20 Million die der Bund jetzt mehr für unsere Kinder ausgibt,

nicht auf Kosten des Körperlgeldes unseres Bundesbasti. Nicht, dass er jetzt nur mehr 30 anstatt der 50 Millionen zur Verfügung hat.

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eagle57
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@UHBP

Stimmen die 50 Millionen wirklich?
Das wären dann ein vom Steuerzahler finanziertes Taschengeld von mehr als € 130.000 pro Tag (Wochenenden und Feiertage inklusive)!!!

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Ichweissetwas
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geht doch.....

mehr Geldeinsparungen in den oberen Regierungsrängen und noch mehr würde in die Gänge kommen.

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