FrauenvolksbegehrenBogner-Strauß: "Einige Punkte gehen mir zu weit"

Frauen- und Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) unterschreibt das Frauenvolksbegehren nicht. Im Ö1-Morgenjournal erklärt sie, wieso.

Juliane Bogner-Strauß © Juergen Fuchs
 

Den Frauentag finden viele wichtig, um auf die Benachteiligung von Frauen hinzuweisen. Andere finden ihn fast ärgerlich, weil im Rest des Jahres nichts gegen die Ungleichheiten getan werde.
Dabei will es das Frauenvolksbegehren nicht belassen. Macht teilen, Arbeit teilen, im Haushalt, für die Kinder, faire Einkommen sind einige der Ziele.
Über 200.000 Menschen haben dafür bereits unterschrieben, die meisten davon in Wien und Oberösterreich. In Oberösterreich kostet die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten seit heuer wieder extra.
Kinderbetreuung ist ein zentrales Thema, bei dem sich zeigt, wie Frauen benachteiligt werden, und was die Politiker dagegen tun - oder eben nicht.

Und dann gibt es eine Frauenministerin, die das Frauenvolksbegehren nicht unterschreibt. Wieso? "Ich unterstütze sehr viele Punkte in diesem Volksbegehren: Gewaltprävention, Ausbau der Kinderbetreuung, Gender-Medizin, Lohnschere", sagt Juliane Bogner-Strauß in Ö1. Aber: "Es gibt einige Punkte, die gehen mir zu weit." Etwa die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Auch die starre Quote über alle Branchen verteilt, könne und wolle sie nicht unterstützen.

Die Kinderbetreuung auszubauen sei eines ihrer wichtigsten Themen. Es gehe um Flexibilisierung der Öffnungszeiten. Das wolle sie gemeinsam mit den Bundesländern umsetzen.

Zum Familienbonus: "Der Familienbonus mit 1,5 Milliarden Euro ist vor allem für gering und mittelverdienende Familien gedacht. Wie geben die Chance, Dinge zu erleichtern", sagt Bogner-Strauß.

 

 

 

 

Kommentare (26)

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handlelightd
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Sehr g'scheit.

Beziehende höherer Einkommen werden von der Regierung entlastet, was auch die Frauenministerin überzeugt mitträgt, schließlich sei man angetreten um Steuern zu senken. Auf die Nachfrage womit denn Wenigverdienende zu rechnen hätten, kommt erstmal nichts, dann erst werden ein paar Netsch, wenns schon gar so lästig sind, in Aussicht gestellt. Dann kommt die Frau Ministerin am Frauentag doch nicht umhin zu Frauenthemen Stellung zu nehmen. Ergebnis mehr oder weniger leeres Gerede.
An den Taten sollen wir sie messen, hieß es bei der Regierungsbildung doch. Ok, das mach ich jetzt mal. Ob Frau Ministerin schon überlauert hat, dass gerade Frauen von den Steuervorhaben ihrer Regierung sträflich vernachlässigt werden. Die Botschaft, dass in der Mehrheit Frauen es sind, die wenig verdienen, sollte immerhin bei ihr angekommen sein. Konkret gibt's so bald aber weder höhere Löhne für Frauen, noch sonstige Erleichterungen. Und das nennt sich Frauenpolitik?!
Vielleicht wär's sowieso besser, man würde gewisse Ministerien, wie eben das Frauenministerium unter schwarz-blauen Regierungsperioden aussetzen. Würde uns wenigstens einige Peinlichkeiten ersparen.

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create
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Als krönenden Abschluss des heutigen

Weltfrauen-Tages hab ich gerade den Beitrag dazu auf FPÖ TV gesehen. Ja, ich tu mir das hin und wieder an! ;)
Dass die freiheitliche Frauenpolitik rückständig ist, sind schon mal fake news. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Gleichstellung der Frau am Arbeitsmarkt, Vereinbarung von Familie und Beruf, Gewaltprävention, etc., so steht´s schließlich im Regierungsprogramm (warum sich die Damen Minister nun so gegen eine Unterzeichnung des Volksbegehrens sträuben, verstehe ich nicht so ganz?).
Bei den Freiheitlichen agieren Männer und Frauen auf gleicher Augenhöhe!
Und DA fiel mir der von Hrn Hofer 2013 herausgegebene Leitfaden für ein freies Österreich ein. Ich sollte ihn wohl nochmals lesen, denn ich denke, ich hab ihn wohl falsch verstanden!

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mapem
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1… Schon vor Jahren habe ich hier schon mal die These artikuliert,

dass sich die männlich dominierte Plutokratie die Emanzipationsbewegung austrein unter den Nagel gerissen hat. Denn was passierte dann in der Folge? … Die „Doppelverdiener-Familie“ wurde zum Status quo erklärt, was so viel bedeutet, dass eine „normale“ Familie zwei Arbeitende – also zwei zu Bezahlende – darstellte. Es wurde also nicht das Lohnniveau so angehoben, dass ein Alleinverdiener die gesamte Familie erhalten konnte, sondern die Wirtschaft erhielt doppelte Arbeitsleistung und der Lohn, den sie für dies zu geben bereit war, wurde gesplittet / halbiert. Das ist doch ein super Deal – oder?
Den Rest erledigten immer wieder geschickte Kampagnen, bei denen die Emazipation an Unwichtigkeiten, wie das Gendern usw. festgemacht wurde, oder dass eine Frau dann emanzipiert wäre, wenn sie mindestens dasselbe A-Loch ist, um Karriere im Macho-Wolfsrudel zu machen. Dieser Selbstverwirklichungs-Hype ging ja rein wie Koks durch die Schleimhaut – aber wennst geschieden bist, der Habschi sich vertschüsst hat und man zwei Kinder hat, ist dir wurscht, ob jemand „Arbeiterinnen“ sagt oder schreibt. Da hakelt man halbtags irgendwo und verdient immer so wenig, dass man in der Armutsfalle einbetoniert ist.

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mapem
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2… Letztendes geht´s immer wieder um die eine Gretchenfrage:

Wie kann es sein, dass ein paar Wenige sich fast alles vom Kuchen unter den Nagel reißen – und das Gros der Menschen sich den unverhältnismäßigen Rest teilen müssen?
Und da sollte man sich mal überlegen, was die Politik da eigentlich zu tun hätte, wenn sie sich „christlich“ und „sozial“ aufs Banner heftet? Kann man ihre Protagonisten da überhaupt noch als „Volksvertreter“ bezeichnen? Wen oder welchen Teil des Volkes vetreten sie denn nun tatsächlich?

Und wissen´S, Frau Bogner-Strauß, Ihnen geht´s genau dort „zu weit“, wo eigentlich Ihr Job beginnen sollte – nämlich die Kohle, die´s dort zuhauf gibt, wo wir nicht hineinsehen können sollen, von dort wenigstens ein bisschen dorthin zu befördern, wo täglich existenziell die Ka… am Dampfen ist! Und das betrifft zum Großteil Frauen – aber nicht nur. Es ist vielmehr die politische Positionierung in einer Partei, die eine bestimmte Lobby brav bedient.
Ja - als brave Erfüllungsgehilfin des Chefs machen Sie einen guten Job – aber als „Lobbyistin“ für Durchschnittsfamilien und Durchschnittsfrauen ist Ihr Job grottenschlecht. Und ich bin fast geneigt zu sagen, dass Sie maximal Quotennachweis erfüllen – und zudem mir bestätigen, dass die Emanzipation voll in die Hose gegangen ist.

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Geerdeter Steirer
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Ganz einfach zügigst nachverhandeln und korrekt ausdiskutieren !!

Es ist beschämend für eine amtierende Ministerin die ein Volksbegehren welches ihren Tätigungsbereich betrifft nicht unterschreibt nur wiel einige Punkte unausgegoren sind, dann müssen vor einem Volksbegehren eben die richtigen Grundlagen festgelegt werden, das ist alles halbherzig und unreif.
Das von Anfang an alles palletti und fertig ausgearbeitet vor ihnen liegt kann ist keine klare Sache, jedoch sitzen diese Minister dafür dort es ausgereift und für jeden akzeptabel auszuhandeln ist !
Das einer oder andere nicht gleicher Auffassung sein werden ist auch normal, dies gehört objektiv ausdiskutiert und ausverhandelt !
Genau dafür bekleidet jeder Minister sein Amt um im Interesse der Bevölkerung zu handeln und nicht nach eigenen Interessen oder Meinungen.

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Irgendeiner
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"Kinderbetreuung ist ein zentrales Thema, bei dem sich zeigt, wie Frauen benachteiligt werden, und was die Politiker dagegen tun - oder eben nicht."

Erstens läßt sich das ganz einfach lösen,wenn halt 50 Prozent der Obsorge die Männer hätten.Und zweitens gibts böse Menschen die meinen, daß ein Betreungsverhältnis daß noch unter die Erwachsenen-Kinder Relation einer Kleinfamilie runterrumpelt in den frühen Jahren schlecht für Kinder ist.Und die sind mir wichtiger als das was Frauen wollen, denn die können nicht streiken und protestieren,nur leiden.

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altbayer
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Obsorge?

Gehen sie mit "50% Obsorge für Männer" davon aus, dass es keine Familien, sondern nur mehr "Alleinerzieher" in Österreich mehr gibt?
Wo bleibt die traditionelle Familie`?

Ich habe mit gestern die Puls4 Diskussion über das Thema "Frauenvolksbegehren" angesehen. Natürlich habe ich vorher die Punkte des Volksbegehrens durchgelesen.

Das Initiatoren des Frauenvolksbegehren gehen die Linie "Frau muss Arbeiten - Kinder gehören sofort in Betreuung". Was ist mit den Frauen und Männer, die gerne ein paar Jahre bei den Kindern daheim bleiben wollen. Auch in diese Richtung gehört das Gesetz verbessert, damit diese Menschen nicht in die Altersarmut fallen.

Das Volksbegehren richtet sich leider nur nach dem engen Weltbild und den Vorstellungen der Initiatoren, da gibt es kein links und kein rechts - in deren Weltbild gibt es, meiner Meinung nach, keine Familien.

Ich wollte das Volksbegehren auch unterschreiben, habe es aber, nachdem ich den Inhalt gelesen habe, sowie unsere Minister die Aktion unterlassen.
Wenn ein vernünftiges durchdachtes Frauenvolksbegehren 3.0 kommt, werde ich es unterschreiben.






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Irgendeiner
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War wohl zu dicht also langsam. Ich rede hier nur von Alleinerziehern.

Die Behauptung, Kinderbetreung sei ein Frauenproblem ist Blödsinn, weil wenn 50 Prozent der Obsorge bei den Männer läge wärs ein Erzieherproblem, hat mit Geschlecht nichts zu tun. Und die Frauen haben die Obsorge weil sie es so wollen.
Und auch das wäre schon wieder falsch,weils auch kein Erzieherproblem wäre, weil die Kinder im Focus zu stehen hätte, denn die primäre Frage ist nicht, was der Erzieher gerne hätte sondern was dem Kind schadet und was nicht.Und ich weiß empirisch, daß es junge Mütter gibt die Teilzeit arbeiten und trotzdem das Jungfohlen ganztägig in der Kinderkrippe lassen mit gutem Gewissen weils malen und sich entspannen wollen und dann sollte man ganz hart gesagt keine Kinder kriegen.Wer anderer Meinung ist darf vortreten.
Und Familien gibts natürlich und auch dort gilt für Kleinkinder desgleichen.

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UHBP
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Unsere Marionetten-MinisterInnen

Eigentlich könnten wir da auch Kleinkinder hinsetzen. Die sagen auch nur, was man ihnen vorsagt und wären definitiv sympathischer.

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4e45bafc255dca8d9edb6766106b4ac2
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Solange Frauen nicht uneingeschränkt

gleich behandelt werden - gibt es keine Punkte die zu weit gehen können. Die Dame ist nur ein Hündchen ihres Herrn. Gut erzogen - folgt jedem Leckerli - und darauf bedacht auch nächste Woche noch ihren Job zu haben. - eine typische Frau also??? (Achtung - Satire!!!)

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create
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Eigentlich sollte das NIEMAND unterschreiben müssen

Schade, da hätten sich Fr Bogner-Strauß und ihre Kolleginnen ein Mitarbeits-Plus in Punkto Selbstbestimmung abholen können. Es wird ja nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Da hätte man u. a. über die Punkte, die ihr zu weit gehen, schon nochmal vor Beschluss gesprochen, denk ich.
Aber kein Signal ist ja auch ein Signal.
Der Familienbonus sollte fürs Erste doch reichen, was woll´ma denn noch? Nur nicht zu gierig werden! ;)

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cockpit
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also mir geht es auch in einigen Punkten zuweit,

trotzdem unterschreibe ich es!!

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Ichweissetwas
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denkt man sich die Haare weg,

das Gesicht ist bereits so hart, wie das eines Mannes.

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Mein Graz
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@Ichweissetwas

Ich verstehe nicht, warum gerade bei Frauen immer auf das Äußere hingewiesen wird.
Seitenhiebe auf das Aussehen von Männern liest man selten, obwohl auch bei den "Herrn der Schöpfung" so manches zu bemängeln wäre.
Oder ist es tatsächlich, wie Tante Jolesch sagt: "Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus".

Ich mag die Frau nicht, ebenso wenig wie andere Frauen in der Politik. Das aber nicht auf Grund des Aussehens, sondern auf Grund der Ansichten oder Leistungen, die manche abliefern.

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mansoon
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Als Ministerin ungeeignet

Es war für mich ein Graus, dieser jungen Dame bei Ihrem 'Interview' anlässlich ihres Auftritts in der ZiB2 bei Lou Lorenz-Dittlbacher zuzuhören, außer leeren und eingestreberten Worthülsen hatte sie dort überhaupt nichts anzubieten, dafür strotzten ihre Ergüsse nur so von leeren Plattitüden. Zudem präsentierte sie sich auch nur wenig sympathisch, weil sie in keiner Sekunde den Eindruck vermittelte, konkret auf die Fragestellung eingehen zu wollen oder auch nur im Ansatz Fachkompetenz zu vermitteln. Stattdessen hatte ich den Eindruck, Frau BOGNER-STRAUSS stellt sich auch nur deshalb in den Dienst des Frauen.- und Familienministeriums, weil für sie kein anderes Ressort mehr übrig war, frei nach dem Motto 'ein ungeliebtes Ministerium ist allenfalls besser als überhaupt keines'..... Ich habe mich gewundert, dass die Moderatorin dieser Tortur mit der Ministerin kein abruptes Ende bereitete, und diesen Nonsens bis zum (bitteren) Ende durchzog....! In dieser Verfassung ist Frau BOGNER-STRAUSS allererste Kandidatin für eine (frühe) Ablöse als Ressortverantwortliche, genauso wie ihre KollegInnen HARTINGER-KLEIN('erarbeitet' Dinge, von denen sie selbst nichts hält.... und wird von Strache und Co. permanent 'eingefangen'), Wirtschaftsministerin SCHRAMBÖCK(hat nur 'digital' im Kopf, sonst aber von Wirtschaft überhaupt keinen Tau....) und Bildungsminister FASSMANN, der mir einen eher 'abwesenden' Eindruck vermittelt.... Alles in allem KEIN GELUNGENER START für die neue Ministerriege!!

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voit60
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Liebe Frau "Frauenministerin"

einige Punkte gehen Ihnen zu weit, deswegen unterschreiben Sie nicht. Wäre es nicht wohl eher angebracht als Frauenministerin so ein Begehren zu unterschreiben, mit dem Hinweis, dass sehr wohl der eine oder andere Punkt für Sie zu weit geht.
Ihre Aktion erinnert an unsere unglückliche "Gesundheitsministerin", für die ein Rauchverbot grauslich ist.
Scheinbar sind unsere Damen in der Regierung von ihren Chefs doch zu sehr abhängig, um eigenständige, zum Ressort passende Meinungen haben zu dürfen. So kann man schnell zu einer Fehlbesetzung werden, wie die Frau Hartinger es jetzt schon ist.

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Mein Graz
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Fr. Bogner-Strauss sollte den gesamten Text erwähnen:

"Frauen stemmen zwei Drittel aller unbezahlten Haus- und Sorgearbeit. Oft arbeiten sie in zeitlich befristeten und niedrig entlohnten Teilzeitverhältnissen.
Daher fordern wir: Eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei Lohn- und Personalausgleich"

Was m.E. bedeutet: wenn Männer ihren Teil der Haus- und Sorgearbeit übernähmen (was es ja teilweise gibt), würde dieser Punkt wegfallen, denn dann könnten auch Frauen eher Familie, Haushalt und Beruf unter einen Hut bringen und brauchten keine Teilzeitarbeit, die im Niedrigstlohnsektor liegen, anzunehmen.

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KleinerGrisu
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Märchenland

Für die Überprüfung der Verteilung der Arbeit im Haushalt und im Bereich der Obsorge gibt es dann den HAUSHALTSGERECHTVERTEILKONTROLLOR!

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Mein Graz
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@KleinerGrisu

Dass da von einem meiner viel geschätzten Negativ-Mitpostern ein etwas einfältiger Kommentar kommen musste war zu erwarten.

Weiter so, ich amüsier mich gern.

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Butterkeks
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...

Familienbonus für gering verdienende Familien? Was hat die Dame denn für einen Vorstellung von gering? Leute die keine 1500€ Lohnsteuer im Jahr zahlen, können auch keine 1500 zurück bekommen. Der Familienbonus betrifft vor allem mittlere bis hohe Einkommen, nicht die niedrigen. Normal gehört der gedeckelt, ab 4000€ Familieneinkommen gehört er schon wieder reduziert und ab 5000€ schon wieder komplett abgeschafft, je nach Anzahl der Kinder eventuell.
Auch eine Lohnschere gibt es so nicht. Bei Jobs die nach KV gezahlt werden, ist das Gehalt absolut identisch, da es in keinem KV Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Einzig und allein was sich unterscheiden kann, ist eine mögliche KV Überzahlung und die ist mit dem Unternehmer aus zu handeln.
30 Stunden Woche geht vielleicht bei einem kleinen Teil der Jobs, aber wenn Frau alles machen soll was Mann macht, dann ist es schnell vorbei mit 30 Stunden die Woche und dann stehen da eher 50 Stunden die Woche...

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tinawolf
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So lassen sich sicher keine Mehrheiten zusammenführen

Mit absurdem Genderwahn, realitätsfernem Feminismus, Harpyienfeminismus, schwurbeliger und willkürlich gesetzten Führungsquotenforderungen lassen sich wirksame Mehrheiten schnell auseinandertreiben, aber ganz sicher nicht anlocken oder gar zu einer wirkungsvollen Bewegung zusammenführen.

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WernStein
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Liebe Frauen!

Danke, dass es euch gibt und ich bin auch der Meinung, dass sich noch sehr vieles ändern und verbessern muss.
Aber wenn eine Feministin in einer Fernsehdiskussion (gestern) behauptet, dass bereits ein Kompliment eine sexuelle Belästigung darstellt, da kann ich nicht mehr mit! Sie sagte weiter, dass sie zwar gerne Komplimente bekommt, sie sich aber aussuchen will, von wem.
Wie bitte, soll ich als Mann vorher wissen, ob sich die Dame über ein Kompliment freuen wird oder ob sie mich darauf einer sexuellen Belästigung bezichtigen wird?
Zurück in das Mittelalter, wo die Dame dem Herrn "Grußerlaubnis" erteilte oder auch nicht?
Ab jetzt also lieber keine Komplimente mehr, das wird mir zu gefährlich. Das Zusammenleben wird um einen Aspekt ärmer, zumindest wenn es nach dieser Feministin geht.
Man kann auch über das Ziel hinausschießen!
Gott sei Dank denken nicht alle Frauen so!

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UHBP
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Zum Familienbonus: "Der Familienbonus ... ist vor allem für gering und mittelverdienende Familien gedacht ...", sagt Bogner-Strauß.

* Familien mit einem geringen Einkommen ( unter €1.400.-) bekommen in überhaupt nicht, und
* warum bekommen ihn dann auch Spitzenverdiener?
Selbst der Manager mit über €10.000,- im Monat bekommt den Bonus. Das ist die Politik der FPÖ für den einfachen kleinen Wähler.
Es stellt sich die Frage: Kennt sie die eigenen Regierungsbeschlüsse nicht, muss sie das so sagen oder glaubt sie, dass die einfachen Wähler so dumm sind? Es könnte eine Mischung aus allem sein.

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baldasar
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Danke

Wieder eine ahnungslose Quoten Frau die Ministerin ist und gleichzeitig gegen Rauchverbote für Minderjährige stimmt

Dafür sollen die Frauen daheim am Herd bleiben und bekommen weniger Geld wenn Kinder von qualifizierten Personal betreut wird...

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Lodengrün
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Für mich ist die Denkweise von Frau Bogner-Strauss

vollkommen unverständlich. Da hängen sie diese € 1.500,-- auf eine derart hohe Glocke, sprechen vom großartigsten Familienprojekt der II. Republik, dabei geht es vollkommen am wunden Punkt vorbei.
Es basiert auf der Grundlage je mehr Du Lohnsteuer abführst desto mehr Bonus heimst Du ein.
Leute die es wirklich brauchen, also mit wenig Einkommen, daher wenig Lohnsteuer, gehen leer aus. Die sollten die Nutznießer sein. Kann man sich in die Lage versetzen wie die Kassiererin, die Einzelhandelsfrau, die Friseurin über diesen Bonus denkt.
Wie kommen die auf diesen Einfall. Ganz einfach. Die alle, gebettet in großartigen Bezügen wissen gar nicht mehr was Sache ist. Anders kann ich diesen abstrusen Gedankengang nicht nachvollziehen.
Ein Freund hat ihr eine Mail dahingehend geschrieben, - Antwort? Fehlanzeige.

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WernStein
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Schwarzes Wahlprogramm

Dort stand, dass man die -Lohnsteuerzahler- entlasten wird. Und solange man den Nichtlohnsteuerzahlern nichts wegnimmt, ist das o.k.! Es wurde angekündigt und letztlich von den Wählern gutgeheißen. Ob es gescheit ist, steht auf einem anderen Blatt.
Jedes Kind soll gleich viel wert sein? Von dieser Politik müssen wir uns verabschieden. Das Kind des Großunternehmers wird ab jetzt eben mehr wert sein als das Kind der Alleinerzieherin!
Noch einmal: Die Schwarzen haben es vor der Wahl angekündigt. Aber wer liest schon ein Wahlprogramm?

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