Das ÖVP-FPÖ-RegierungsteamVier Steirer und drei Kärntner in der Bundesregierung

Sieben Regierungsmitglieder aus dem Süden Österreichs - letzteres gab es noch nie. Einen politischen Quereinsteiger macht der künftige Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit Hartwig Löger zum Finanzminister. Ex-A1-Chefin Margarete Schramböck wird Wirtschaftsministerin.

Regierungsverhandlungen: Ums Personal wurde bis zuletzt gefeilscht © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Hartwig Löger aus Admont (Finanzminister), Juliane Bogner-Strauß aus Gamlitz (Frauen, Familie, Jugend), Beate Hartinger-Klein aus Graz (Gesundheit und Soziales) und Mario Kunasek (Verteidigung) sind die vier künftigen Minister, die aus der Steiermark kommen. Dazu kommen Herbert Kickl aus Villach (Inneres), Elisabeth Köstinger aus Wolfsberg (Nachhaltigkeit, Zukunft, Innovation, Energie, Umwelt, Landwirtschaft) sowie Josef Moser aus dem Gailtail (Justiz und Staatsreform). Moser ist Kärntner, kam aber im Spital iin Lienz in Osttirol zur Welt).

Fix sind jetzt auch die Wirtschaftsministerin, Ex-A1-Chefin Margarete Schramböck, und die VP-Staatssekretärin im Innenministerium, die Salzburgerin Karoline Edtstadler. Sie ist derzeit Juristin am Europäischen Menschengerechtshof in Straßburg. Damit ist die Regierungsmannschaft komplett.

Die ÖVP-Regierungsmitglieder:

Die FPÖ-Regierungsmitglieder:

UNIQA-Chef Hartwig Löger (52) wird die schwarz-blauen Budgets verhandeln und Mittel und Wege zur Steuersenkung finden müssen. Löger wollte eigentlich Pilot werden, scheiterte an einer Verletzung, kam zufällig in die Versicherungsbranche und machte dort Karriere. In der Innenpolitik fiel Löger bisher nicht auf - aber in der Sportpolitik, und die dürfte ihm zur Ministerehre verholfen haben: 2014 löste Löger den Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner als Präsident der Sportunion ab. Das ist einer der drei großen Breitensport-Dachverbände - den Statuten nach parteiunabhängig, aber von den Spitzenfunktionären her fest in ÖVP-Hand.

ÖVP-FPÖ: Wer sind die neuen Minister?

Neuer Bundeskanzler wird Sebastian Kurz. Er entschied sich für die FPÖ und ging auf Augenhöhe auf den Juniorpartner zu. Das Außenministerium gibt er ab, die EU-Agenden behält er.

(c) APA/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)

Gesetzt als Vizekanzler war FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Dazu soll er die Agenden für Tourismus und Sport übernehmen, die sich gut mit der Doppelbelastung als Vizekanzler und Parteiobmann verbinden lassen könnten. 

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Uniqa-Vorstand Hartwig Löger, ein Steirer, der in Niederösterreich wohnt, wird Finanzminister, nachdem Lotterie-Chefin Bettina Glatz-Kremsner abgesagt hat. Löger wurde vor Wochen informell kontaktiert. Konkreter wurde es erst zu Wochenbeginn, definitiv erst am Vorabend der Präsentation des Teams.

APA/HARALD SCHNEIDER

Heinz Faßmann wird für die ÖVP Bildungsminister. Er wird für Bildung, Universitäten und Kindergarten zuständig sein. Faßmann war Vorsitzender des Expertenrats für Integration und ist seit längerem ein Vertrauter von ÖVP-Chef Sebastian Kurz auch in Bildungsfragen.

APA/HANS KLAUS TECHT

Margarete Schramböck wird Wirtschaftsministerin - sie hat sich als ehemalige A1-Chefin einen Namen gemacht und wurde erst in der Nacht vor dem Marsch zum Bundespräsidenten erkoren. 

 

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FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer wechselt in die Regierung. Der passionierte Pilot hat sein Interesse am Verkehrs- und Infrastrukturministerium angemeldet und wird dieses auch erhalten.

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Herbert Kickl, die rechte Hand von FPÖ-Chef Strache, war Favorit für das Amt des Klubobmanns, wechselt jetzt aber doch in die Regierung und übernimmt das wichtige Amt des Innenministers.

AP

Nahost-Expertin Karin Kneissl wird Außenministerin. Die FPÖ wollte die langjährige Diplomatin bereits als Präsidentschaftskandidatin ins Rennen schicken, doch Kneissl wollte nicht. Einst hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein Veto gegen einen FPÖ-Außenminister angekündigt, Kneissl ist parteifrei und kandidierte 2005 auf der schwarzen Liste für den Gemeinderat von Seibersdorf. Die EU-Agenden will Sebastian Kurz als Kanzler selbst wahrnehmen.

ServusTV / Carmen Schrettl

Sie war stellvertretende SVA-Generaldirektorin und saß für die FPÖ im steirischen Landtag und auch im Nationalrat. Jetzt wird Beate Hartinger-Klein Ministerin eines Mega-Ressorts für Gesundheit und Soziales.

Heimo Binder

FPÖ-Verhandler Hubert Fuchs hat sich offenbar gut geschlagen, er wird von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Staatssekretär für Finanzen in die Regierung geschickt.

APA/HELMUT FOHRINGER

Der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek übernimmt das Amt des Verteidigungsministers und bezeichnet das als "große Ehre".

Juergen Fuchs

Fixstarter bei der ÖVP: Wiens ÖVP-Chef Gernot Blümel wird als Kanzleramtsminister dem künftigen Bundeskanzler Kurz  assistieren, Blümel gehört dem türkisen Verhandlungsteam an. Bei Blümel sollen nicht nur die Medienagenden zusammenlaufen, er könnten auch den Bereich Kultur übernehmen.

APA/HANS PUNZ

Gegen Ex-Rechnungshofpräsident Josef Moser legten sich die ÖVP-Landeshauptleute quer. Finanzminister wird er jetzt  tatsächlich nicht, dafür wird er einem Ministerium für Justiz und Staatsreform vorstehen.

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Die enge Vertraute von ÖVP-Chef Kurz, Elisabeth Köstinger, wird nach einem kurzen Intermezzo als Nationalratspräsidentin in die Regierung wechseln - als Zukunftsministerin für die Bereiche Digitales, Umwelt, Landwirtschaft.

APA/GEORG HOCHMUTH

Kurz hat zuletzt signalisiert, dass er vor allem auf Frauen setzen will. So kam mit der Grazer Molekularbiologin Juliane Bogner-Strauss eine Steirerin für das Wissenschaftsressort ins Gespräch. Sie soll jetzt aber  Frauen-, Familien- und Jugendministerin werden.

ÖVP

Die Salzburgerin Karoline Edtstadler wird für die ÖVP Staatssekretärin im FPÖ-Innenministerium.  Sie ist derzeit Juristin am Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg.

NEUE VOLKSPARTEI/JAKOB GLASER

Noch-Innenminister Wolfgang Sobotka wird der neuen Bundesregierung nicht mehr angehören. Er bleibt aber in Wien und soll das Amt des Nationalratspräsidenten übernehmen.

APA/BARBARA GINDL

Erstmals seit 50 Jahren bedient sich die Regierung wieder  eines Regierungssprechers. Der österreichische Diplomat Peter Launsky-Tieffenthal übernimmt diese Rolle. Er wirkte dereinst  vorübergehend als Sprecher von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) werden künftig nur bei besonderen Anlässen selbst vor die Presse treten.

APA/HERBERT NEUBAUER
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"Bleib offen für Themen, die auf dich zukommen und fixier dich nicht zu früh" lautet ein Ratschlag, den Löger in einem - auf der Internet-Plattform Whatchado veröffentlichten - Interview für Jugendliche parat hat. Als Lehre aus seinem Lebensweg, der ihn an die Spitze des Versicherungskonzerns UNIQA führte - und jetzt sogar in die Bundesregierung.

Nach der Matura am Stiftsgymnasium Admont ging der 1962 geborene Obersteirer - der in Selzthal aufwuchs - zum Bundesheer, als ersten Schritt für seinen Traumberuf Pilot. Eine schwere Knieverletzung beendete diesen Traum allerdings, er musste aussteigen - und landete zufällig in der Versicherungsbranche. Zunächst ganz unten, im Verkauf bei einem Maklerunternehmen in Wien. Nebenbei absolvierte er Universitätslehrgänge an der WU, auch einen Internationalen Managementlehrgang an der Uni St. Gallen - und arbeitete sich nach oben, bis in die Geschäftsführung der UNIQA.

Das Bildungsressort wandert in die Hände eines Universitätsprofessors. Heinz Faßmann, gebürtiger Deutscher und Sebastian Kurz' Paradeexperte, übernimmt das Mega-Ressort. Nach vielen Jahren als Fachmann hat der 62-Jährige offenbar Lust aufs politische Gestalten bekommen.

Als VP-Chef Sebastian Kurz mit 24 Jahren das Integrationsstaatssekretariat übernahm, war ihm rasch klar, dass es Expertise von außen brauche. Gelegen kam ihm da Fassmann, weithin anerkannter Migrationsexperte und nur zu gerne bereit, dem jungen Staatssekretär Wissen mit auf den Weg zu geben.

Bis heute gilt er in der Sache als jener Mann, auf den Kurz hört. Längst zum Vorsitzenden des Integrationsbeirats geworden, vermied es Faßmann lange Zeit, allzu politische Aussagen zu tätigen. Vielmehr bemühte er sich, Fakten in den Vordergrund zu schieben. Die Interpretation überließ er meist lieber der Politik - freilich mit Ausreißern. So trat Fassmann dafür ein, Eltern, die Kinder am Schulbesuch hindern, mit Sanktionen zu versehen. Auch warb er dafür, Lehrerinnen das Kopftuch zu verbieten.

Seine Uni-Karriere ist mustergültig. 1996 wurde Faßmann, der auch der Stadtentwicklung einen wissenschaftlichen Schwerpunkt gewidmet hat, zum Professor an der Technischen Universität München. 2000 wechselte er nach Wien, wo er es mittlerweile bis zum Vizerektor der örtlichen Uni gebracht hat, zuständig zunächst für Personalentwicklung und internationale Beziehungen, derzeit für Forschung und Internationales.

14 Minister und zwei Staatssekretäre

Die künftige Regierung wird insgesamt 14 Minister und zwei Staatssekretäre umfassen. Acht Minister bekommt die ÖVP, sechs die FPÖ.

Auf ÖVP-Seite wird Parteichef Sebastian Kurz Bundeskanzler. Neuer Finanzminister wird Hartwig Löger, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Der Wiener ÖVP-Chef Gernot Blümel wird Kanzleramtsminister, zuständig für EU, Medien, Kunst und Kultur. Die steirische Molekularbiologin und Neo-Nationalratsabgeordnete Juliane Bogner-Strauß übernimmt das Ressort Frauen, Familie und Jugend. Der frühere Rechnungshofpräsident Josef Moser ist als Minister für Justiz und Staatsreform vorgesehen, Heinz Faßmann für Bildung, Universitäten und Kindergärten. Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger wechselt  in die Regierung und übernimmt die Agenden Nachhaltigkeit, sprich Landwirtschaft und Umwelt, sowie Tourismus. Im Gegenzug soll der bisherige Innenminister Wolfgang Sobotka Nationalratspräsident werden. Staatssekretärin im FP-Innenministerium wird Karoline Edtstadler.

Bei den Freiheitlichen wird Parteichef Heinz-Christian Strache Vizekanzler. Innenminister wird der bisherige FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, neuer Verteidigungsminister der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek. Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer übernimmt das Infrastruktur- und Verkehrsministerium. Die ehemalige FPÖ-Abgeordnete Beate Hartinger-Klein wird Ministerin für Soziales und Gesundheit. Die Nahost-Kennerin Karin Kneissl zieht als parteifreie Kandidatin auf einem FPÖ-Ticket ins Außenministerium ein. Der langjährige Abgeordnete Hubert Fuchs dürfte Staatssekretär im Finanzministerium werden.

Kommentare (30)

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Herr Habakuk
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Wie steht Frau Hartinger-Klein zum Nichtraucherschutz?

Ich hoffe Frau Hartinger-Klein wird sich für den Schutz von Nichtrauchern engagieren!

Die Initative der österreichen Krebshilfe "dontsmoke at" zur Beibehaltung des Rauchergesetzes haben bereits über 360.000 Menschen unterstützt,

Ich nehme an das wird über eine Million werden, das kann die Regierung nicht ignorieren!

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voit60
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man könnte die neue Regierung wohl als absolute Laientruppe bezeichnen,

man stelle sich vor, dass ausser dem Kurz noch kein einziger von den Neuen jemals in einer Regierung gesessen ist. Könnte da eine Firma in der Privatwirtschaft überleben, wenn die Führung aus lauter Anfängern besteht? Hier kann man nur auf tüchtige Beamte hoffen, die den Laden schauckeln werden. Nicht nur, dass sehr viele das 40-igste Lebensjahr noch nicht erreicht haben, sind alle Anfänger in einem Regierungsamt.

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gerhard2412
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Tja wenn die Profis nix zusammenbringen

müssen halt die Laien den Mist aufräumen, den die Profis hinterlassen haben.
Das Totalversagen des Kanzlers von 2015 (ein absoluter Vollprofi) der desaströse Wahlkampf des Kanzlers von 2017 (noch so ein VOLLprofi), die Burgenlandisierung des einzigen vernünftigen roten Ministers, das Wehklagen des Ex-Kanzlers auf internationaler Bühne (total professionell) sagt mir, dass die Zeit der "Politprofis" vorbei ist. Und das ist gut so. Wenn die Profis konsequent an den Bürgern vorbeiregieren, ist die Zeit zum Auswechseln gekommen.
Die "Neuen" werden es sehr schwer haben, weil da noch genug Filz übrig bleibt in den Ministerien. Das Volk sollte die Neuen unterstützen und sich nicht mehr von "Professionellen" aussackeln lassen.

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helmutmayr
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Hand aus Herz,

waren die angeblichen Politprofis der letzten Jahre so super dass man sich jetzt sorgen müsste ?

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voit60
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Waren

Die letzten Jahre gar so schlecht, für mich nicht

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otto der große
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voit60

wo hast du den gelebt oder warst du einer der roten in der regierung

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forumuser1
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Kunasek!?

i pocks ned.

Der rest? grauslich.

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gerhard2412
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Die Nebelgranaten haben gezündet, Raucherkammerl und Herbstferien haben die Medien ausreichend beschäftigt.

Heimlich, still und leise hat sich eine Regierung gebildet, die eine ganze Reihe von Fachleuten vorzuweisen hat. Die Reformen werden wohl angegangen, auch wenn, teilweise, die (speziell türkisen) Landesparteien abschwächend eingegriffen haben.
Der Wille zur einer Veränderung des arg festgefahrenen (völlig ineffizienten) österreichischen Politsystems ist zu erkennen. Und im Moment, hält sich auch die EU eher zurück. Die Watschn die Juncker und Konsorten in den letzten Monaten einstecken mussten, scheinen so richtig weh getan zu haben. Aber warten wir mal ab, wann die (westlichen) "Sorgengesichter" von der EUrokratie zum großen Sermon anheben werden. Vielleicht merken die Brüsseler Spitzenkräfte aber auch einmal, dass sie seit Jahren an den Interessen der europäischen Bevölkerung vorbei "intrigieren". Zeit wird's!

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Irgendeiner
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Ja, Gerhard, Zeit wirds,

eine dunkle Zeit, aber nicht nur fürs Land.

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schteirischprovessa
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Nach dem 21. Dezember werden die

Tage wieder länger.

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Irgendeiner
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Nicht für alle, mein Prof,

nicht für alle,nicht für die die in der Nahrungskette ganz unten stehen
und für manch anderes wohl auch nicht.

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Irgendeiner
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Tja, Frau Köstinger,

erzählen sie, wie halten sie es mit der Wahrheit.Wo werden sie 2018 jetzt sitzen? Und wenn sie schon einen Skandal sehen können bevor der aufgedeckt wird, wieso ist ihnen das entgangen? Ein Einbruch in der Clairvoyance? Meinen sie das macht sie ministrabel? Ich hab so viele Fragen.

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fersler
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sehr

interessant wird sein wie Hr. Moser die staatsreform angehen wird und wie weit er dazu in der lage sein wird, seine als RH Chef gemachten unzähligen vorschläge einzubringen.
die 'Veränderung' Österreichs war ja ein ganz wesentlicher punkt im wahlprogramm der türkisen. in den koalitionsgesprächen war davon allerdings nicht viel zu bemerken.

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Irgendeiner
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Der Mann ist schon lange

nicht mehr RH-Präsident, der ist Präsident von einem von drei in Österreich tätigen Babbletanks der Turbokapitalisten und das und genau das wird er tun. Und ob ers dann Reform nennt ist das Marketing, witzig wie zwanghaft den alle als RH-Präsident bezeichnen, man könnt glatt Absicht vermuten.

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orbil
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Deswegen geht in Kärnten ja nichts weiter,


weil jeder der ein Hirn hat schnellstmöglich auswandert.

Aber immerhin haben es Schwarze und Blaue aus dem Süden in die neue Regierung geschafft , das hat es unter rot nicht gegeben.

Gibt es keine qualifizierten Roten im Süden?

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Irgendeiner
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Naja,ich bin kein Roter aber der festen Überzeugung,

daß ein Kaiser so ziemlich alles was dort werkelt locker einsackelt und mit dem hab ich nur Positionsdifferenzen, notorisch lügen tut er auch nicht.

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orbil
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Ich hoffe dass der Kaiser nichts einsackelt.


Von Beruf ist er Heimleiter oder?

Echte Qualifikation für die Privatwirtschaft.

Aber so schaut anscheinend für die Landsleute der Himmel aus!

Das Schlimmste annehmen erspart böse Überraschungen!

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Irgendeiner
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Weißt, abgesehen von der Tatsache,

daß du nach Studien die meisten Soziopathen neben den Gefängnissen heute im Management findest,der Topos mit der Privatwirtschaft also eher bedrohlich ist wenn was von dort kommt,wird die Sache restlos komisch,wennst dem promovierten Soziologen Kaiser, der in der Abteilung für Hoch und Tiefbau gearbeitet hat, den Vorwurf machst nie dort gearbeitet zu haben aber Studienabbrecher wie Basti und Kickl wählst,die ausschließlich nur in parteinahen Funktionen tätig waren.Und,naja, der Vizekanzler ist ja auch keine kapitalistische Erfolgsgeschichte.Mit einem Wort, was Du da tust ist bei dem was Du offensuchtlich wählst ziemlich mutig.

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office1
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Kontrollmonopol

die FPÖ hat somit das Kontrollmonopol mit Verteidigungs- und Innenminister. Die Wahnsinnigen, wie kann man so was machen. Der VdB sollte sie nicht angeloben.

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schteirischprovessa
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Gibt es in der Verfassung

einen diesbezüglich Artikel, den weder ich noch die Koalitionsparteien noch der Bundespräsident kennen? Wenn nein, dann ist das nur Geschwätz von einem, der nicht anerkennen will, dass das Wahlergebnis die Roten nicht in die Regierung lässt. Übrigens, unter Kreisky haben die Roten neben diesen beiden Ministerien auch noch alle anderen besetzt in keiner hat sich darüber aufgeregt. Lernens Geschichte!

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tschoetsche
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Bin absolut kein Freund von....

..... Kickl, ganz im Gegenteil aber das blabla mit Kontrollmonopol und Überwachungstaat (nicht von dir) ist lächerlich. Ich hab nix zu verbergen und finde es, richtig eingesetzt, absolut richtig. Die Praxis zeigt, wie wichtig Kontrolle und Überwachung sind.

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albertusmagnus
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Wie wichtig Kontrolle und Überwachung WÄREN,

den tatsächlich hat weder das Eine noch das Andere stattgefunden...

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Irgendeiner
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Sag mir, wann hast das letzte Mal Sex gehabt,

wie lang ist deiner, speichelst Du im Schlaf ,gibts da irgendwelche Krankheiten über die ich mich lustig machen könnte,hast irgendwelche Ängste außer nicht überwacht zu werden,wie oft wechselst die Unterwäsche,irgendwelcher Parasitenbefall in letzter Zeit,Erektionsstörungen oder Ejaculatio praecox,irgendwelche ungewöhnliche Vorlieben, wieviel trinkst Du so,wie oft hast denn schon Deinen Job verloren, was verdienst Du so und wie heißt Du bürgerlich und wo wohnst Du.Keine Angst, Du hast ja nichts zu verbergen, ich warte.

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Irgendeiner
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Addendum: Ich sag das nicht so vor mich hin, ich wills wirklich

wissen, also erzähl, Du hast nichts zu verbergen und ich dieses absolute Dummargument satt und Du trittst jetzt den Beweis an,denn Du willst mich überwachen lassen,gemma.

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tschoetsche
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Lass mich kurz überlegen....

..... ob du einfach neugierig oder nur a Schwachkopf bist! Hmmmm: Entscheidung gefallen: bist a neugieriger Schwachkopf! Bin ich für mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum oder bei begründeten Verdacht eine Straftat zu begehen, für Telefon/Internet Überwachung? Ja bin! Teile ich einen neugierigen Schwachkopf auf einer öffentlichen Seite Details die ihn nichts angehen mit? Nein tu ich nicht! By the way, würdest du auf einem Überwachungsraster stehen, glaub mir, es würde niemand interessieren, dass du einen kurzen hast ;-)

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Irgendeiner
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Aber natürlich laß ich Dich kurz überlegen ob wohl länger vielleicht besser gewesen

wäre,man lacht und Du hast von den erwähnten Dingen eben nicht gesprochen,Du hast gesagt, dich stört was man Überwachungsstaat nennt nicht,weil Du nix zu verbergen hast, gell.Interessant findet der neugierige Schwachkopf auch,welcher Punkt da zu anatomischen Mutmaßungen über ihn führt, denn er hatte nur offene Fragen gestellt,ist Dir das wichtig und warum,oder hab ich den Satz Du hättest nichts zu verbergen nur völlig falsch gelesen,man feixt.Und weißt, daß Leute die einer schweren Straftat verdächtig sind überwacht werden debattierma gar nicht, das hama schon, ist übliche Polizeiarbeit,da redest in die Seite,während wieder die öffentliche Videoüberwachung hochproblematisch ist.Weil wenn ich zum Beispiel in einem Park ein hübsches Mädel küsse,nicht daß die Wahrscheinlichkeit in meinem Alter sehr hoch wäre,und da stellt sich so ein Sobotka dazu und will zusehen, dann geleite ich den noch im Freien an den Ohren ins Freie,weil er in zwei Intimsphären eindringt und ich muß ihn auch digital nicht dabeihaben,verstehst, ich glaub das sehen die meisten so, naja bis auf eine erotische Minderheit die das anturnt,wie stehst denn Du da dazu? Weißt, wennma über Datenzusammenführung, Präventivüberwachung ,Bundestrojaner reden und Du krähst Du hättest nichts zu verbergen wirst doch einem neugierigen Schwachkopf ein paar simple Fragen beantworten können,schaust Du eigentlich so Schmuddelfilmchen am PC? Der Schwachkopf wird immer neugieriger, Du bist echt interessant.

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