Nachrichten vom Ende der Dreierkoalition sind, frei nach Mark Twain, voreilig. Zwar stimmt, dass die Stimmungen im Land weiter im Keller und die Umfragen für ÖVP wie SPÖ debakulös sind. Die beiden ehemaligen Großparteien erreichen zum Jahreswechsel 2025/26 nicht einmal mehr gemeinsam die Zustimmungswerte der FPÖ unter Herbert Kickl. Man muss sich nur vorstellen, wo die Freiheitlichen lägen, wenn sie auch noch einen echten Menschenfischer an ihrer Spitze hätten.
Jahresvorschau
Für die Dreierkoalition gilt: Das zweite Jahr ist oft das schwerste
Analyse.
Scheitert die Koalition 2026? Nicht unbedingt. Doch dazu brauchen ÖVP, SPÖ und Neos Glück und die Kraft, sich selbst zu überwinden.
© APA / Hans Klaus Techt