Durchaus wohlwollend hat die Regierungsspitze am Montag eine erste Halbjahresbilanz über ihre Tätigkeit gezogen. Hervorgehoben wurde das beschlossene Doppelbudget und die angestoßene Reformpartnerschaft mit Ländern und Gemeinden. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) gab der Regierung ein Gut, im Betragen gar ein Ausgezeichnet. Meinl-Reisinger (NEOS) hatte rein semantisch ein Problem mit dem Bilanz-Begriff: „Das ist keine Bilanz, das ist ein Resümee.“ Denn: „Vieles liegt noch vor uns.“ Insgesamt könne sich die Bilanz herzeigen lassen, meinte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Man ziehe vor allem gemeinsam an einem Strang und verstehe die Koalition als Partnerschaft. „Alle sollen ihre Schwerpunkte haben und ihre Vorhaben umsetzen können.“ Man habe gezeigt, „dass wir miteinander können und dass wir auch miteinander wollen“.