Gleich nach Bildung der neuen Bundesregierung kündigte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) einen Stopp des Familiennachzugs für anerkannte Asylwerber an. Rein rechtlich handelt es sich dabei jedoch eher um eine Pause. Anträge von Syrern werden seit dem Machtwechsel in Damaskus nur noch in Ausnahmefällen bearbeitet. Seit Jahresbeginn haben zudem mehr als 300 Syrer Österreich verlassen. Das ist laut Innenministerium um ein Drittel mehr als in den Jahren 2023 und 2024 zusammen. 58 Personen mit syrischer Herkunft wurden in Folge von Dublin-Überstellungen in das zuständige europäische Land gebracht.