Fehler passieren. Auf allen Seiten. Manche geschehen aus voller Absicht, bei anderen wiederum handelt es sich um ein Versehen oder Missverständnis. Mit ein bisschen gutem Willen lassen sich vor allem Letztere leicht und unkompliziert aus der Welt schaffen. Nicht so jedoch in der Hitze der politischen Auseinandersetzung. Hier wird der Konkurrenz, dem Gegner, fast schon aus Prinzip das Schlechtestmögliche unterstellt. Und dank der Sozialen Medien verbreiten sich solche lächerlichen Kleinigkeiten wie ein Lauffeuer.
Von „Bäuminnen“ und anderen Missverständnissen
Im Netz gibt es keine Gnade für die Konkurrenz
Der FPÖ-Generalsekretär hat sich beim ORF verhört, die Wiener Grünen-Chefin einfach nur schnell geredet und der ÖVP-Spitzenkandidat hat sich nicht mit der U-Bahn verfahren. Für digitale Aufregung sorgen sie trotzdem alle.
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